Mo, 19. August 2013

Alemannia und DFB erzielen Einigung

Die Alemannia Aachen GmbH, vertreten durch Insolvenzverwalter Prof. Dr. Rolf-Dieter Mönning, und der Deutsche Fußball-Bund haben sich vergleichsweise geeinigt und somit einen Rechtsstreit vermieden. In der vergangenen Spielzeit hatte die Alemannia im Eröffnungsverfahren den Solidaritätsfond zur Liquiditätssicherung in Anspruch genommen.

Der Rückzahlungsanspruch in Höhe von ca. 200 T€ wurde von Alemannia-Geschäftsführer Michael Mönig mit dem Anspruch auf Auszahlung der letzten Fernsehgeldrate aufgerechnet. Diese Aufrechnung wurde zunächst vom DFB nicht akzeptiert.

Nach wochenlangen Verhandlungen wurde nun anerkannt, dass der Rückzahlungsanspruch auf den in Anspruch genommenen Solidaritätsfond als erfüllt gilt. Diese Vereinbarung fand bei den zuständigen DFB-Gremien sowie am vergangenen Freitag im Gläubigerausschuss der Alemannia Aachen GmbH ihre Zustimmung. Sportrechtlich steht somit einem Wiederaufstieg in die 3. Liga nichts im Wege.

„Ich bin dem Deutschen Fußball-Bund sehr dankbar, dass er in einer rechtlich offenen Streitfrage zu einer außergerichtlichen Verständigung bereit war. Aus meiner Sicht konnte für beide Seiten ein akzeptables Ergebnis erzielt werden“, so Prof. Dr. Rolf-Dieter Mönning.

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