Sa, 7. Juli 2018

Alemannia verkauft sich teuer

Knappe 0:1-Niederlage gegen Eupen

Die Alemannia hat im dritten Vorbereitungsspiel eine unglückliche Niederlage hinnehmen müssen. Gegen den belgischen Erstligisten AS Eupen unterlagen die Schwarz-Gelben vor 150 Zuschauern in Bitburg durch ein spätes Gegentor mit 0:1 (0:0).

Die Belgier erspielten sich in den ersten Minuten Feldvorteile und hatten nach acht Minuten die erste gute Gelegenheit, als Pollet eine Flanke von der rechten Seite an die Latte köpfte. Die Alemannen konnten sich nach einer Viertelstunde vom Druck befreien, kamen zu vielen Ballgewinnen und schalteten gut um. Pütz eroberte das Leder an der Mittellinie und Temür schloss den Konter in Überzahl mit einem Schuss von der Strafraumgrenze ab. Das Leder ging knapp links vorbei (29.). Der disziplinierte Auftritt der Tivoli-Kicker erhielt kurz vor der Pause einen Nackenschlag, als Neuzugang Manuel Glowacz sich bei einem Zweikampf am Unterarm verletzte und mit Verdacht auf eine Fraktur ausgewechselt werden und  zur Untersuchung ins Krankenhaus musste.

Eupen wechselte zur Pause komplett durch, bei der Alemannia gab es drei weitere Wechsel. Die AS hatte mehr Ballbesitz, kam gegen die gut gestaffelte Aachener Defensive aber zu keinen zwingenden Abschlussaktionen. Nach einer guten Stunde kamen die Tivoli-Kicker nach einer Freistoßhereingabe von Holtby durch Fiedler zu einem Treffer, der wegen eines vermeintlichen Offensivfouls nicht gegeben wurde (62.). Vieles deutete auf ein torloses Remis hin, als die Eupener acht Minuten vor dem Ende mit einem schnell ausgeführten Freistoß für Konfusion im Alemannen-Strafraum sorgten. Laurent reagierte am schnellsten und traf zum 1:0 (82.).

Die Alemannia reklamierte danach noch einen Foulelfmeter, als Heinze nach einer Ecke im Strafraum zu Boden ging (84.). In der Nachspielzeit vergab Müller die letzte Gelegenheit, die Partie noch zu egalisieren. Sein Kopfball ging über das Tor. „Wir haben das Spiel offen gestaltet und durch ein unglückliches Gegentor verloren, als wir einmal nicht wach genug waren. Insgesamt war es ein guter Vergleich, in dem auch wir unsere Möglichkeiten hatten“, konnte Fuat Kilic dem Auftritt gegen den belgischen Erstligisten trotz einer knappen Niederlage viel Positives abgewinnen.