Fr, 21. Dezember 2018

Frohe Weihnachten

Die Alemannia sagt Danke.

Liebe Alemannen,

zu Weihnachten und zum Jahresende darf ich mich im Namen aller Gremien für Ihre Unterstützung der Alemannia im Jahr 2018 bedanken. Ohne Sie, die Zuschauer, Fans, ehrenamtlichen Helfer und Trainer, Mitglieder und Sponsoren,kann ein Verein wie die Alemannia nicht funktionieren. Das ehrenamtliche Engagement und der Zusammenhalt von Trainern und Eltern im Breitensport in allen Abteilungen zeigt zudem, welch sozialer Faktor die Alemannia in der Region ist. Zu danken haben wir dem Team auf der Geschäftsstelle der Alemannia Aachen GmbH sowie dem Verwaltungsteam des e.V. für ihren enormen Einsatz bei den zu bewältigenden Aufgaben. 

Ihnen allen gilt unser herzlicher Dank! 

Für die Gremien war die alles überragende Herausforderung im abgelaufenen Jahr, einen dauerhaften Weg aus der Insolvenz des Spielbetriebs zu finden. Das ist dank der wohlwollenden Kooperation der zuständigen Verbände durch die Übertragung des Spielbetriebs auf die neue TSV Alemannia Aachen GmbH zur neuen Saison gelungen. Zu danken haben wir in diesem Zusammenhang der Stadt Aachen und der Aachener- Stadion-Beteiligungs GmbH, die den Neustart ebenfalls sehr konstruktiv begleitet haben. 

Infolge der Umstrukturierung und einer konservativen Planung für die laufende Saison ist es mit der Unterstützung unserer Sponsoren gelungen, die Finanz- und Wirtschaftslage weiter zu konsolidieren. Dem sportlichen Leiter Fuat Kilic konnte im Vergleich zum Vorjahr ein um rund 20 Prozenterhöhter Etat zur Verfügung gestellt werden. In Erinnerung bleiben vor allem einige sportliche Highlights, doch die Leistung der Mannschaft verdient für das ganze Jahr 2018 große Anerkennung. Wir haben in der abgelaufenen Saison trotz eines laufenden Insolvenzverfahrens lange zur Tabellenspitze Kontakt halten können und sind am Ende guter Sechster geworden. Dazu haben wir das FVM-Pokalfinale gegen Viktoria Köln erreicht und nur sehr unglücklich verloren. Die im Sommer neuformierte Mannschaft hat nach Anlaufschwierigkeiten eine Serie von 11 Spielen ohne Niederlage gezeigt. In vielen weiteren Spielen hat unsere Mannschaft die bessere Leistung als der Gegner hingelegt, sich aber für den enormen Aufwand nicht belohnt. Das herausragende Spiel gegen Viktoria Köln im November zeigte, was in der Mannschaft steckt. Trainerteam und Mannschaft werden die Winterpause nutzen, um das große Potenzial in der Rückrunde bestmöglich auszunutzen. 

Wir werden in den kommenden Wochen auf Basis der Erfahrungen des zweiten Halbjahres 2018 unsere Planung für die kommende Saison angehen und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die nächste Saison frühzeitig definieren. Ziel ist es, den Kern der Mannschaft für die nächste Saison zu halten und gezielt zu ergänzen. Wir danken bereits jetzt allen Förderern und Unterstützern, die uns dabei helfen. 

Die Zukunft der Alemannia ist die Alemannia-Jugend. Und diese gibt aktuell Anlass zur Freunde und Zuversicht. Die U17 ist Tabellenführer der B-Junioren-Mittelrheinliga. Die U19 schlägt sich beachtlich in der A-Junioren-Bundesliga West. Auf beide Mannschaften sind wir sehr stolz. Auch in unseren anderen Jugendmannschaften wird großartige Arbeit geleistet. Insgesamt spielen über 190 Kinder und Jugendliche in der Alemannia-Jugend Fußball: eine tolle Zahl. 

Auch die anderen Abteilungen haben Großes geleistet. Neben der wertvollen ehrenamtlichen Arbeit im Breitensport möchte ich exemplarisch zwei Abteilungen nennen: Die von der Leichtathletikabteilung veranstalteten Ereignisse Tivolilauf(mit mehr als 1000 Teilnehmern) und Domspringen haben wie in den Vorjahren eine hohe überregionale Aufmerksamkeiterzielt. Freude macht uns auch unsere Frauenfußballabteilung. Die 1. Mannschaft hat sich trotz schwieriger Bedingungen durch eine geänderte Ligastruktur in der Regionalliga West gehalten. In der Jugend erfahren wir aktuell einen großen Zulauf auch aus den Niederlanden. 

Aus meiner Sicht gehören noch zwei Ereignisse zu den Highlights des Jahres: Die Fan-IG hat mit der Ausstellung „Alemannia 1933-1945 — Fußball zwischen Sport und Politik“ die schwierige Vergangenheit der Alemannia im Dritten Reich mustergültig aufgearbeitet. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte ist unerlässlich, um Fehlentwicklungen in der Zukunft zu vermeiden. Wir wollen im neuen Jahr gemeinsam mit den Initiatoren an diese Ausstellung anknüpfen. Zum anderen haben wir im Oktober 2018 Werner Fuchs gedacht, der am 25. Oktober 70 Jahre alt geworden wäre. Werner Fuchs steht für die Werte, die viele mit der Alemannia verbinden. Sein Andenken werden wir weiter hochhalten. 

Weihnachten ist das Fest der Liebe. Für uns bedeutet das konkret, dass wir einander und den sportlichen Gegner jederzeit mit Respekt und Fairness begegnen sollten – auf und neben dem Platz. 

In diesem Sinne wünschen Ihnen Präsidium und GmbH-Aufsichtsrat:

Frohe und gesegnete Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2019!

Ihr 

Dr. Martin Fröhlich