HolzScherf
Fr, 31. Mai 2013

Vorkommnisse beim Pokalfinale

Das Finale des Bitburger-Pokals am Mittwoch geriet für die Alemannia in verschiedener Hinsicht zur Enttäuschung. Neben der Niederlage war es vor allem ein Teil der Fans, der negativ auffiel. Während trotz des Regenwetters knapp 3.000 Aachener Fans ihre Mannschaft lautstark und friedlich unterstützten, öffneten nach Spielschluss rund 100 Chaoten gewaltsam ein Tor, stürmten das Spielfeld und versuchten, zu Kölner Fans vorzudringen. Dabei wurde unter anderem ein Betreuer von Fortuna Köln umgerempelt und Werbebanden und Bänke umgetreten. Die Polizei drängte die Störer nach wenigen Minuten zurück in den Block.

Bei allem Verständnis für den Frust, der sich durch Abstiege und Insolvenz aufgebaut hat, darf es zu Ausschreitungen dieser Art keine zwei Meinungen geben: Gewalt hat im Fußballstadion nichts zu suchen! Vorfälle dieser Art schaden dem Verein, allen Fans und dem Sport insgesamt. Alemannia Aachen distanziert sich von dem peinlichen und sinnlosen Auftreten einiger Fans und entschuldigt sich bei allen Zuschauern, bei den Veranstaltern und bei Fortuna Köln. Erkannte Straftäter werden neben Strafanzeigen und Stadionverboten für mögliche Verbandsstrafen zur Rechenschaft gezogen.

Nicht den Tatsachen entspricht jedoch die Darstellung einer Zeitung, dass Aachener Spieler von Fans angegriffen wurden. Torwart Mark Flekken prallte kurz vor Spielende mit einem Kölner Spieler zusammen und erlitt dabei eine Gehirnerschütterung. Er konnte zunächst weiterspielen, musste jedoch einige Minuten nach Spielschluss behandelt und in ein Bonner Krankenhaus gebracht werden. Bereits am Donnerstag konnte er wieder entlassen werden.

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