A-Junioren-Bundesliga West - Saison 2011/2012 - 9. Spieltag - Sonntag 06.11.2011  - 11:00 Uhr
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U19 vor einer ganz wichtigen Partie

Alemannias U19 will sich am Sonntag, 6. November, Luft in der unteren Tabellenregion verschaffen. Die Schwarz-Gelben reisen zum Schlusslicht nach Wuppertal.

Natürlich, jede Partie in der Bundesliga-West ist eine wichtige Begegnung. Und dennoch zählt das kommende Spiel des ältesten Juniorenteams der Alemannia zur Marke „ganz wichtig“. Es geht gegen die unmittelbare Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt, es geht zum Tabellenschlusslicht nach Wuppertal. Doch U19-Coach Kai-Uwe Kallenbach legte den Fokus nach der jüngsten 1:2-Niederlage gegen Preußen Münster nicht nur auf die bevorstehende Aufgabe gegen den Wuppertaler SV. „Die kommenden Wochen sind wichtig. Es geht gegen die Teams, die mit uns da unten stehen“, sagte er.

Noch fünf Partien sind bis zur Winterpause zu absolvieren, gleich viermal geht es gegen die sogenannten Tabellennachbarn. Bis vergangenen Sonntag standen die Jungs vom Tivoli noch über dem Strich, doch da das Nachwuchsteam von Rot-Weiß Oberhausen am letzten Wochenende überraschenderweise mit 4:0 gegen den VfL Bochum erfolgreich war, liegt die Alemannia derzeit auf einem Abstiegsplatz. Mit einem Sieg in Wuppertal könnte sich das allerding wieder ändern.

Anstoß ist am Sonntag um 11 Uhr in Wuppertal.

Bittere Niederlage für U19

Alemannia unterliegt dem Wuppertaler SV mit 1:2

Eine Niederlage gegen einen Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt musste Alemannias U19 am Sonntag, 6. November, einstecken. Die Schwarz-Gelben verloren beim Wuppertaler SV mit 1:2.

 

U19-Coach Kai-Uwe Kallenbach war nach der Begegnung bedient, und man mag es nachvollziehen. Denn wie so oft schon in dieser Saison machten zwei grundlegende Aspekte der Alemannia beim Versuch, in Wuppertal zu punkten, einen Strich durch die Rechnung: grobe individuelle Fehler und eine mangelhafte Chancenverwertung. Die Partie war gerade einmal vier Minuten jung, da schlugen die bis dato noch sieglosen Wuppertaler mit dem zweiten Angriff des Spiels eiskalt zu – 0:1 aus Sicht der Tivoli-Jungs. Es war nicht das erste Mal in der laufenden Spielzeit, dass die jungen Alemannen schon früh einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Es dauerte allerdings nicht lange, da stellte Maximilian Steegmann mit seinem Treffer den alten Spielstand wieder her (8.).

Der Gastgeber aus dem Ruhrgebiet agierte recht defensiv, vor dem Gehäuse der Alemannia herrschte nur selten Alarm. Anders auf der Gegenseite: Robert Leipertz traf nur den Pfosten, und als Dario Schumacher die Kugel im gegnerischen Gehäuse unterbrachte, entschied der Unparteiische auf Abseits. Doch es passt zur derzeitigen Situation, dass ausgerechnet ein direkt ausgeführter Freistoß kurz vor der Pause von den Gastgebern genutzt wurde, um mit 2:1 in Führung zu gehen.

Nach dem Wechsel drängte Aachen auf den Ausgleich, und Chancen sollten sich ausreichend bieten. Die Schwarz-Gelben hatten deutlich mehr vom Spiel, doch sie gingen teilweise fahrlässig mit ihren Chancen um. Wuppertal hatte sich schon früh dazu entschieden, den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten und investierte nicht mehr viel in die Offensive. Die letzten Minuten brachen an, da visierte Tim Wilden das obere Eck im gegnerischen Gehäuse an, doch Wuppertals Schlussmann streckte sich und fischte die Kugel noch aus dem Winkel. Danach war Schluss, mit leeren Händen musste die Alemannia die Heimreise antreten.

„Erneut muss man bemängeln, dass wir es dem Gegner zu einfach gemacht haben. Wir kassieren die Gegentore nicht durch einfache, sondern durch grobe Fehler. Wir müssen zusehen, dass wir das schleunigst abstellen. Wuppertal hat heute aus wenigen Chancen zwei Treffer erzielt. Wir hingegen haben aus zahlreichen Chancen nur einen Treffer gemacht. Es reicht nicht, wenn nur sieben Spieler ihr Leistungspotential abrufen und die anderen vier nicht. Dennoch: Ich bin davon überzeugt, dass wir unser Saisonziel erreichen werden“, sagte Kai-Uwe Kallenbach nach der Begegnung.

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