2. Bundesliga - Saison 2009/2010 - 26. Spieltag - Freitag 12.03.2010  - 18:00 Uhr
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  • Ticket-Info Bielefeld

    Für das Spiel gegen Arminia wurden bislang rund 18.500 Karten verkauft. Tickets sind noch in allen Preiskategorien an allen bekannten Vorverkaufsstellen, telefonisch unter 01805 - 018011 (14 Cent pro Minute aus dem dt. Festnetz, Mobilfunkpreis maximal 42 ct/min) sowie online unter www.alemannia-tickets.de erhältlich. Darüber hinaus können am Spieltag Tickets in den Alemannia-Shops und an den Tageskassen, die um 15.30 Uhr öffnen, erworben werden.

    Für das Spiel gegen Arminia wurden bislang rund 18.500 Karten verkauft. Tickets sind noch in allen Preiskategorien an allen bekannten Vorverkaufsstellen, telefonisch unter 01805 - 018011 (14 Cent pro Minute aus dem dt. Festnetz, Mobilfunkpreis maximal 42 ct/min) sowie online unter www.alemannia-tickets.de erhältlich. Darüber hinaus können am Spieltag Tickets in den Alemannia-Shops und an den Tageskassen, die um 15.30 Uhr öffnen, erworben werden.

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Die Personaldecke ist deutlich dicker

Ein freudiges Bild bot sich Michael Krüger in dieser Woche. Beim Spiel Elf gegen Elf musste der Coach sogar einige Spieler neben dem Platz beschäftigen. „Ich hoffe, dass die Freude darüber auch nach dem Spiel noch Bestand hat“, sagt Krüger vor der Partie gegen Arminia Bielefeld am Freitag (18 Uhr, Tivoli).

Andi Lasnik und Thomas Stehle sind bereits seit einiger Zeit wieder im Mannschaftstraining, am Dienstag sind auch Jérôme Polenz und Timo Achenbach wieder zum Team gestoßen. „Der eine oder andere von ihnen wird im Kader auftauchen“, kündigt Krüger an. Der Coach wiederholte am Donnerstag sein Lob für Debütant Marco Höger, dessen Chancen auf einen erneuten Platz in der Startelf nicht schlecht sein dürften. Anders sieht es wohl bei Babacar Gueye aus. „Ihm fehlte in den letzten Wochen die Durchschlagskraft, er wird eher auf der Bank sitzen“, sagt Krüger.

Gegner Arminia Bielefeld hat eine unruhige Woche hinter sich. Höhepunkt der Querelen war am Mittag die Beurlaubung von Cheftrainer Thomas Gerstner. Die beiden Co-Trainer Frank Eulberg und Jörg Böhme werden die Mannschaft zusammen mit Geschäftsführer Detlev Dammeier am Freitag betreuen. „Eher ein ekliges Spiel“, befürchtet Krüger mit Blick auf die Vorgeschichte . Nach dem schwachen Auftritt in Cottbus erwartet der 55-Jährige, dass „am Freitag jeder genau weiß, was er zu tun hat“. Um das sicherzustellen, wurde im Training vor allem im taktischen Bereich gearbeitet. Darüber hinaus standen schon auf der Rückreise aus Cottbus zahlreiche Gespräche an. „Es ging aggressiv zu im Training“, hat der Coach beobachtet. Aussprache hin, Trainingsleistung her – Krüger will die Bestätigung auf dem Platz sehen. Noch sei die Situation nicht prekär, sagt der Coach. Damit das so bleibt, soll nach drei Miederlagen in Folge am Freitag gepunktet werden. „Wenn alles das umsetzen, was wir uns vornehmen, dann können wir Bielefeld schlagen, warum nicht“, sagt er.

Die Verletztenliste ist wie erwähnt deutlich geschrumpft und enthält die Namen Mirko Casper, Markus Daun, Manuel Junglas, Kevin Kratz, Florian Müller und Reiner Plaßhenrich. Die Bilanz der beiden Vereine fällt für die Alemannia positiv aus. Von insgesamt 41 Meisterschaftsspielen konnte die Alemannia 18 für sich entscheiden. Acht Partien endeten unentschieden und 15-mal gingen die Bielefelder als Sieger vom Platz.

Spieldaten

Aufstellung

Alemannia Aachen: Stuckmann – Demai, Herzig, Olajengbesi, Jepsen – Höger, Fiel – Adlung (87. Burkhardt), Nemeth (79. Özgen), Uludag (74. Achenbach) – Auer / Trainer: Michael Krüger

Arminia Bielefeld: Eilhoff – Lamey, Mijatovic, Fischer, Feick – Kauf – Katongo (83. Berisha), Federico, Halfar, Guela (63. Janjic) – Fort / Trainer: Deltlev Dammeier

Tore

1:0 Auer (11.), 1:1 Fort (39.), 2:1 Auer (44.)

Verwarnungen

  Fischer (58.)

Schiedsrichter:

Frank Willenborg (Osnabrück) – Arne Aarnink, Dirk Wijnen, Guido Kleve

Zuschauer:

19.123 (davon ca. 600 aus Bielefeld)

Wetter:

bewölkt, 3 Grad

Auer schießt Alemannia zurück in die Spur

Starke Teamleistung beim 2:1-Sieg über Arminia Bielefeld

Die Alemannia hat den Abwärtstrend der letzten Wochen eindrucksvoll gestoppt und Arminia Bielefeld mit 2:1 besiegt. Bereits nach elf Minuten erzielte Benny Auer den Führungstreffer für die engagierten Aachener, die im gesamten Spielverlauf keinen Grashalm kampflos herschenkten. Nach dem glücklichen Ausgleich der Gäste durch Pavel Fort (39.) traf Auer erneut: Mit seinem zwölften Saisontreffer stellte er den alten Abstand wieder her (44.). Da die Bielefelder Angriffe auch im zweiten Durchgang zu konzeptlos waren, beendete die Schwarz-Gelben ihre Negativserie.

Da sich die lange Liste der Verletzten im Laufe der Woche lichtete, hatte Michael Krüger erstmals die Qual der Wahl. Aachens Trainer entschied sich für das 4-2-3-1-System, das sich in der Vergangenheit schon mehrfach bewährt hatte. Geburtstagskind Cristian Fiel kehrte nach seinem Magen-Darm-Infekt ebenso in die Startformation zurück wie Daniel Adlung nach abgesessener Gelb-Sperre. Darüber hinaus erhielt Alper Uludag den Vorzug gegenüber Thorsten Burkhardt. U23-Kapitän Marco Höger durfte nach seinem erfolgreichen Debüt erneut von Beginn an ran.

Als die ersten ruhigen Minuten verstrichen waren und immer mehr Sicherheit ins schwarz-gelbe Passspiel kam, erhöhte die Alemannia den Druck. Bielefeld wurde früh gestört, mit konsequentem Pressing spielten sich die Aachener in der Arminia-Hälfte fest. In der elften Minute folgte der erste schön vorgetragene Angriff – und damit auch der Führungstreffer: Geburtstagskind Cristian Fiel schickte Nemeth in die Gasse, der Slowake leitete das Leder postwendend in die Mitte zu Benny Auer. In Gerd-Müller-Manier drehte sich Aachens Toptorjäger um Gegenspieler Nils Fischer und versenkte die Kugel trocken im kurzen Eck – 1:0, Auers elfter Saisontreffer.

Die Reaktion der Ostwestfalen ließ lange auf sich warten. Um genau zu sein bis zur 33. Minute. Federicos Schuss verfehlte das Alemannia-Tor deutlich. Die Krüger-Elf hatte zuvor immer wieder kleine Nadelstiche gesetzt, ohne sich entscheidend in Szene zu setzen. Gefährlich wurde es jedoch immer, wenn Benny Auer in Strafraumnähe kam: Alper Uludags Flanke verwertete Aachens Toptorjäger postwendend, Arminia-Keeper Dennis Eilhoff war zur Stelle (38.). Wie aus heiterem Himmel fiel dann der Ausgleich: Nach einer Ecke bekamen die Schwarz-Gelben den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Fort lauerte am zweiten Pfosten und erzielte aus der Drehung das 1:1 (39.).

Alemannia ließ sich nicht aus dem Konzept bringen, Cristian Fiel schoss knapp am Bielefelder Kasten vorbei (42.). Dass die makellose Heimbilanz gegen Bielefeld fortgeführt sollte – die Alemannia gewann alle sechs Spiele gegen die Arminia auf dem Tivoli –, stellte Benny Auer noch vor dem Pausenpfiff unter Beweis: Während Daniel Adlung den Ball in den Sechzehner flankte, schlich sich der Angreifer von Mijatovic weg, um das Leder dann ins Tor zu spitzeln – 2:1, Tor Nummer 12.

Nach dem Seitenwechsel machten die Schwarz-Gelben da weiter, wo sie im ersten Durchgang aufgehört hatten. Mit Herz und Leidenschaft warfen sie sich in die Zweikämpfe, um sich Schritt für Schritt in Richtung Bielefelder Tor vorzuarbeiten. Und diesmal dauerte es nur sieben Minuten bis der Aachener Anhang jubelte: Daniel Adlung befand sich jedoch im Abseits, als er den Ball über die Linie drückte. Mit schnellem Kombinationsfußball versuchten die Alemannen die Entscheidung zu erzwingen. Arminia-Keeper Eilhoff musste zwar nicht mehr eingreifen, für Thorsten Stuckmann galt jedoch selbiges.

In den letzten 20 Minuten legten die Bielefelder einen Gang zu. Den Angriffsversuchen fehlte aber auch in den Schlussminuten die letzte zündende Idee. So bekam Timo Achenbach den größten Applaus, der nach seiner langen Verletzungspause erstmals wieder auf dem Platz stand (73.). Aachens Dauerrenner musste allerdings zittern, als Federico frei vor Stuckmann auftauchte. Der Alemannen-Keeper blieb im 1:1-Duell gegen den Deutsch-Italiener aber Sieger – Glück für die Schwarz-Gelben (76.). Sechs Minuten später verpasste Özgen auf der anderen Seite die Vorentscheidung: Sein Kopfball landete in den Armen von Eilhoff. In der hart umkämpften Schlussphase drückten die Elf von Interimscoach Detlev Dammeier auf den Ausgleich – die Aachener Hintermannschaft stand aber sicher, so dass die Schwarz-Gelben ihre weiße Weste gegen Bielefeld bewahrten und nach drei Niederlagen in Folge wieder in die Siegspur fanden.

Zum Spiel

Cristian Fiel: Das waren heute drei Punkte, um von unten weg zu kommen. Allein deswegen war das heute schon ein immens wichtiger Sieg. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass es heute der wichtigste Sieg der Saison war. Dennoch gilt: Wir dürfen den Blick nach unten nicht aus den Augen verlieren, noch sind wir nicht durch. Wir werden uns also nun ganz bestimmt nicht auf den drei Punkten ausruhen.

Michael Krüger: Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen. Jeder hat heute für den anderen gekämpft, die Jungs haben sich gegenseitig geholfen. Natürlich hat nicht alles funktioniert auf dem Platz, doch unter dem Strich hat die Mannschaft die taktischen Vorgaben hervorragend umgesetzt. Die Ausgangslage war vor dem Spiel alles andere als rosig, sodass der Sieg heute ganz besonders wichtig war. Ich muss unsere Youngster loben. Hut ab vor der Leistung, die Marko Höger heute gezeigt hat. Er hatte einen Cristian Fiel an seiner Seite, der taktisch ungeheuer diszipliniert gespielt hat. Alper Uludag ist heute so lange gelaufen, wie ihn seine Füße getragen haben, Daniel Adlung ebenfalls. Wir freuen uns nun über die drei Punkte, aber das kann heute nur ein Anfang gewesen sein.

Benny Auer: Man heute schon sehen können, dass ein großer Druck auf uns lastete. Aber ich denke, das war auch gut so, denn es hat gezeigt, dass jeder verstanden hat, wie brisant unsere Situation ist. Wir haben im Laufe der Saison oft viel investiert und standen ebenso oft mit leeren Händen da. Heute sind wir für unseren Aufwand endlich mal belohnt wurden und haben verdient gewonnen.

Marco Höger: Klar war ich heute schon etwas nervös, aber die Mannschaft hat mir Sicherheit gegeben und der Trainer hat mir viel Selbstvertrauen eingeredet. Sonst spiele ich ja eher vor 200 Zuschauern als vor 20.000. In der Zentrale neben Fielo habe ich mich sehr wohl gefühlt. Die Anspannung war bei uns allen sehr groß, da kam der frühe Führungstreffer sehr gelegen. Heute Abend freuen wir uns über den wichtigen Heimsieg, doch schon morgen geht es weiter.

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