2. Bundesliga - Saison 2009/2010 - 31. Spieltag - Sonntag 18.04.2010  - 13:30 Uhr
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  • Ticket- und Fan-Info

    Der Kartenvorverkauf für das Spiel der Alemannia in Ahlen ist in Aachen bereits abgeschlossen. Knapp 400 Fans werden die Mannschaft auf ihrer Auswärtsfahrt begleiten. Karten gibt es am Spieltag noch in allen Kategorien an den Tageskassen. Karten für den Sonderzug, der am Spieltag um 9.28 Uhr am Aachener Bahnhof (Gleis 1) und um 9.44 Uhr am Bahnhof Herzogenrath abfährt, kosten 10 Euro und sind noch im Alemannia-Shop im Tivoli erhältlich.

    Das Mitbringen von Doppelhaltern und Schwenkfahnen ist verboten. Kleine Schwenkfahnen bis zu einer Länge von 1,80 Metern und Trommeln, die einsehbar sind, sind erlaubt. Außerdem darf ein Megaphon mitgebracht werden. Dieses muss im Vorfeld bei Alemannias Fanbeauftragtem Robert Jacobs (robert.jacobs@alemannia-aachen.de) angemeldet werden. Zaunfahnen dürfen nur hinter dem Block angebracht werden.

    Die Partie wird geleitet von Florian Meyer. Ihm assistieren Stefan Trautmann und Tim-Julian Skorczyk. Vierter Offizieller ist Mark Borsch.

  • SMS-Service

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    Anmeldung: Senden Sie eine SMS mit "TICKER AAC" an 86000

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Ein Sieg ─ egal wie

Wenn die Alemannia am kommenden Sonntag bei Rot Weiss Ahlen antritt, geht es nicht um Wiedergutmachung für das Hinspiel, ließ Trainer Michael Krüger zwei Tage vor dem Spiel in der Pressekonferenz verlauten. „Die desolate Leistung vor einem halben Jahr ist nicht wieder gut zu machen. Vielmehr muss den Spielern bewusst sein, dass so etwas in keinem Fall noch mal passieren darf“, sagt Krüger, der dementsprechend einen Sieg von seiner Mannschaft einfordert. Ein  Sieg, der für den Gegner den Abstieg in die Dritte Liga besiegeln würde. Selbst ein Unentschieden würde für den Tabellenletzten Rot Weiss Ahlen der Abschied aus Liga 2 bedeuten. „Die Mannschaft wird sich nicht die Blöße geben wollen, zweimal in der Saison gegen den Tabellenletzten zu verlieren. Denn das wäre ein unbeschreibliches Eigentor“, sagt der Trainer. Ausreden gäbe es keine. Entscheidend sei, dass man die Bedingungen, auf einem Platz zu spielen, der für Fußball zwar ungeeignet sei, annimmt und nicht im Vorfeld jammert. „Drei Punkte. Ende. Aus die Maus“, bringt es Krüger auf den Punkt.

Der personelle Spielraum ist begrenzt und der Kader ergibt sich quasi von selbst. Neben den Langzeitverletzten steht nach wie vor Timo Achenbach, der sich im vergangenen Heimspiel einen Bänderanriss zugezogen hatte, nicht zur Verfügung. Am Donnerstag hat sich die Verletztenliste zudem um zwei Spieler verlängert. Für Thorsten Burkhardt ist die Saison aufgrund eines Syndesmosebandrisses beendet. Mirko Casper wird wegen eines Muskelfaserrisses in der Bauchmuskulatur mindestens zwei Spiele ausfallen. Daniel Adlung, der im Freitagstraining einen Ball aus einem Meter Entfernung aufs Auge bekommen hatte und verschwommen sah, musste zwar zum Arzt, wird am Sonntag aber wohl einsatzfähig sein. „Eine Änderung in der Startformation steht definitiv fest: Mirko Casper fällt aus und dafür wird Nico Herzig wieder zurückkehren. Abdul Özgen ist auch eine ernsthafte Alternative“, so der Coach.

Der Kartenvorverkauf für das Spiel der Alemannia in Ahlen ist in Aachen bereits abgeschlossen. Knapp 400 Fans werden die Mannschaft auf ihrer Auswärtsfahrt begleiten. Karten gibt es am Spieltag noch in allen Kategorien an den Tageskassen. Karten für den Sonderzug, der am Spieltag um 9.28 Uhr am Aachener Bahnhof (Gleis 1) und um 9.44 Uhr am Bahnhof Herzogenrath abfährt, kosten 10 Euro und sind noch im Alemannia-Shop im Tivoli erhältlich.

Die Partie wird geleitet von Florian Meyer. Ihm assistieren Stefan Trautmann und Tim-Julian Skorczyk. Vierter Offizieller ist Mark Borsch.

Spieldaten

Aufstellung

Rot Weiss Ahlen: Kirschstein – Wiemann (75. Blacha), Kittner, Döring, Pelzer – Busch, Gorschlüter (66. Köse), Kern, Book – Özkara, Lartey / Trainer: Christian Hock

Alemannia Aachen: Stuckmann – Demai, Herzig, Olajengbesi, Jepsen – Höger, Fiel – Adlung, Özgen, Uludag (46. Gueye) – Auer (77. Lasnik) / Trainer: Michael Krüger

Tore

0:1 Demai (35.)

Verwarnungen

  Höger (30.),   Döring (40.),   Gorschlüter (62.),   Jepsen (65.),   Lasnik (78.)

Schiedsrichter:

Florian Meyer (Burgdorf) – Stefan Trautmann, Tim-Julian Skorczyk. Mark Borsch

Zuschauer:

3.500 (davon ca. 600 aus Aachen)

Wetter:

sonnig, 18 Grad

Pflichtsieg beim Tabellenletzten

Alemannia gewinnt durch einen Foulelfmeter von Aimen Demai mit 1:0.

Die Alemannia hat den von Trainer Michael Krüger geforderten Pflichtsieg eingefahren und beim Tabellenletzten Rot-Weiß Ahlen mit 1:0 gewonnen. Den einzigen Treffer in einem über weite Strecken schwachen Spiel erzielte Aimen Demai per Foulelfmeter, nachdem Benny Auer von Ahlens Keeper Sascha Kirschstein rüde von den Beinen geholt worden war (35.). Der glückliche Sieg der Schwarz-Gelben besiegelte den Ahlener Abstieg.

Da die Trainingswoche wieder einige verletzungsbedingte Absagen bereithielt, musste Krüger seine Startelf erneut umbauen: In der Innenverteidigung ersetzte der wieder genesene Nico Herzig Vertreter Mirko Casper (Muskelfaserriss in der Bauchmuskulatur), Alper Uludag kam für Timo Achenbach (Bänderanriss) in die Partie. Zudem erhielt Abdul Özgen den Vorzug gegenüber Szilárd Nemeth. Ansonsten gab es keinen Wechsel im 4-2-3-1-System.

Viele engagiert geführte Zweikämpfe prägten die ersten Minuten im sommerlichen Wersestadion. Die Ordnung im Spiel nach vorne ließen beide Teams jedoch vermissen, so dass die Partie lange vor sich hin plätscherte. Busch (5., 17.) setzte auf Ahlener Seite die ersten Duftmarken, ernsthaft eingreifen musste Stuckmann aber nicht. Das galt auch für Ahlens Keeper Kirschstein, da dessen Vorderleute den Schussversuch von Adlung, nach einem Solo von Özgen, blockten (23.). Die beste Möglichkeit hatte Ahlen nach 28 Minuten: Özkara hatte Busch mit einem schönen Pass in Szene gesetzt. Der RW-Kapitän verlor aber das Eins-gegen-eins-Duell gegen Stuckmann.

Mit dem ersten schön heraus gespielten Angriff gingen die Schwarz-Gelben dann überraschend in Führung: Uludag lupfte den Ball in die Gasse zu Auer, der freistehend auf Kirschstein zusteuerte. Der Ahlener Keeper holte Aachens Toptorjäger rüde von den Beinen –Schiedsrichter Florian Meyer zögerte nicht eine Sekunde und zeigte auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Aimen Demai souverän – 1:0 (35.). Auch in den letzten zehn Minuten vor der Pause kamen beide Teams nicht mehr gefährlich vor das gegnerische Tor, so dass die Schwarz-Gelben mit der glücklichen Führung in die Kabine gingen.

Nach dem Seitenwechsel – Krüger hatte Babacar Gueye für Alper Uludag gebracht – kam etwas mehr Schwung in die Partie. Olajengbesi verpasste nach der ersten Aachener Ecke das 2:0 (46.), Sekunden später fand Kern seinen Mitspieler Lartey, der mit einer Direktabnahme knapp über den Alemannia-Kasten schoss. Ahlen drängte auch in den weiteren Minuten auf den Ausgleich: Die Kopfbälle von Book (51.) und Pelzer (54.) segelten aber über den Querbalken. Die Schwarz-Gelben verwalteten das Ergebnis nur noch und kamen kaum noch zu Entlastungsangriffen. Gute Möglichkeiten waren allerdings auf beiden Seite rar gesät – die Elf von Christian Hock war nur nach Standardsituationen gefährlich: Lartey brachte einen Freistoß in den Fünfmeterraum, wo Döring per Kopf den Ball an den zweiten Pfosten verlängerte. Der eingewechselte Köse verpasste knapp.

Um noch einmal frischen Wind in die Offensive zubringen, wechselte Krüger Andreas Lasnik für Auer ein (77.). Doch auch in der Schlussviertelstunde änderte sich nichts mehr: Ahlen rannte den Aachener Kasten an, die Angriffsversuche waren aber nicht durchdacht. Sieben Minuten vor dem Ende hatte Gueye die Vorentscheidung auf dem Fuß. Seinen Fernschuss konnte Kirschstein aber im Nachfassen sichern. Die Krüger-Elf musste noch einmal zittern, nachdem Köse frei im Strafraum vor Stuckmann auftauchte. Der Ahlener setzte das Leder jedoch über die Latte (85.). Der laue Sommerkick endete somit mit einem schmeichelhaften 1:0-Sieg für die Schwarz-Gelben, der den Abstieg von Rot-Weiß Ahlen besiegelte.

Zum Spiel

Michael Krüger: Wir waren im Vorfeld darauf eingestellt, dass es hier kein Fußballfest werden würde. Es gab sicher keinen Ruhm zu ernten, von daher bin ich froh, dass es uns gelungen ist, die drei Punkte mitzunehmen, denn das war unser Ziel. Ansonsten sollte man über das Spiel den Mantel des Schweigens legen. Wir haben jetzt 41 Punkte, vielleicht fällt jetzt ein bisschen nervliche Belastung weit. Wir wollen an den letzten drei Spieltagen bessere spielerische Leistungen zeigen, zu denen die Mannschaft zweifellos in der Lage ist.

Erik Meijer: Das war ein grottenschlechter Kick heute. Zum Glück hat Kirschstein Benny Auer umgesäbelt. Wir haben jetzt drei Punkte mehr, was bedeutet, dass wir mein persönliches Saisonziel noch erreichen können – und das ist minimal Platz 9. Wenn man sich nicht für den Verein Alemannia Aachen motiviert, dann wenigstens für die Punktprämien, die es noch zu verdienen gibt. Beeindruckt war ich heute von unseren Fans. Sie haben den Zuschauerschnitt in Ahlen gesteigert und 90 Minuten lang Stimmung gemacht.

Thorsten Stuckmann: Wir können froh sein, dass wir die drei Punkte mitgenommen haben. Das Spiel kann man unter Arbeitssieg abhaken. Trotzdem müssen wir uns mal anschauen, was da in der zweiten Halbzeit schief gelaufen ist. Jetzt kann das Ziel nur lauten, unter die ersten Zehn zu kommen.

Aimen Demai: Wir haben gekämpft und eine Leistung mit einigen negativen Szenen hingelegt. Wir wollten kein dummes Gegentor kassieren, weil wir Dinge spielerisch lösen wollen und dann in einen Konter laufen. Deshalb haben wir aus der Abwehr viele Bälle lang nach vorne geschlagen. Auf diesem Platz war nicht wichtig, wie man Fußball spielt, sondern einfach erfolgreich. Dass ich jetzt zweitbester Torschütze bin, ist nicht unbedingt sfür mich, sondern eher gegen die Mannschaft.

Nico Herzig: Das war ein ganz zerfahrenes Spiel. Es gab hier heute keinen Schönheitspreis zu gewinnen, das wussten wir vorher. Deshalb haben wir uns ganz klar vorgenommen, hier die drei Punkte mitzunehmen – ganz egal wie. Das ist uns gelungen, unter dem Strich gibt es für das Spiel genauso viele Punkte wie für unseren Sieg gegen Augsburg.

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