3. Liga - Saison 2025/2026 - 28. Spieltag - Samstag 07.03.2026  - 14:00 Uhr
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  • Faninfos zum Spiel beim FC Erzgebirge Aue

    Am Samstag, 07. März um 14:00 Uhr spielt die Alemannia beim FC Erzgebirge Aue. Hier gibt es Infos zu Tickets, Stadion und Anreise.

    Am Samstag, 07. März um 14:00 Uhr spielt die Alemannia beim FC Erzgebirge Aue. Hier gibt es Infos zu Tickets, Stadion und Anreise.

    Tickets: 

    Die Eintrittskarten am Tivoli (Kasse Nord/Ost, Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 10 – 18 Uhr) erhältlich. Der Vorverkauf am Tivoli endet am 05.03.2026 (Donnerstag) um 18:00 Uhr.

    Eine Tageskasse am Spieltag wird geöffnet. Es wird ein Zuschlag von 2 € erhoben.

    Eintrittskarten für Auswärtsdauerkarteninhaber sind reserviert und können ebenfalls dort abgeholt werden. Die Reservierungsfrist endet am 04.03. mit dem Heimspiel gegen den FC Schweinfurt 05. Danach werden wir die Karten dem freien Verkauf zuführen. Fanclubs mit einer Auswärtsdauerkarte haben bis 25.02.2026 um 15:00 Uhr die Möglichkeit, weitere Karten gem. Abrufoption bei stephan.braun@alemannia-aachen.de reservieren zu lassen.

    Hinweis:

    Bitte schaut bei Abholung nach, ob auch alle Karten korrekt im Umschlag verpackt sind.

    Die Preise sehen inkl. VVK-Gebühren (1 €) wie folgt aus:

    Stehplatz:

    • Vollzahler: 17 Euro
    • ermäßigt: 13 Euro
    • Kinder bis 6 - 14 Jahre: 10 Euro

    Sitzplatz:

    • Vollzahler: 25 Euro
    • ermäßigt: 21 Euro
    • Kinder bis 6 - 14 Jahre: 15 Euro

    Rollstuhlfahrerplätze inkl. Begleitung kosten 13 Euro.

    Diese bitte bei stephan.braun@alemannia-aachen.de bestellen.

    Begleitpersonen von Menschen mit einem Schwerbehindertenausweis und Merkmal B haben freien Eintritt. Die Karten werden an der Tageskasse gegen Vorlage eines Nachweises ausgegeben.

    Kinder bis einschließlich 5 Jahren sind kostenfrei und benötigen kein Ticket.

    Ein Online-Kartenverkauf wird ebenfalls angeboten:

    https://customer59.ticketing.cloud.sap/shop?shopid=104

    Der Onlineshop ist bis nach Anpfiff aktiv.

    Kartenreservierungen werden nicht entgegengenommen!

    Anreise: 

    Es wird eine Busreise zum Fahrpreis von 65 € angeboten, Abfahrt ist um 04:00 Uhr am Tivoli. Es sind noch Restplätze frei. Rückfragen sind unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de möglich.

    Die Strecke vom Tivoli zum eins-Erzgebirgsstadion ist je nach Route ca. 590 km lang.

    Es wird zwingend eine Anreise über die A72 Abfahrt Hartenstein empfohlen! Bitte ab hier der Beschilderung „Gäste“ folgen und entlang der B169 via Lößnitz zu den Gästeparkplätzen fahren. Die Parkplätze befinden sich dann entlang der B 169.

    Eine Anreise per Navi ab der Autobahnabfahrt wird nicht empfohlen.

    Es stehen für Gästefans ausreichend Parkmöglichkeiten in der Nähe des Gästeeingangs in Fahrtrichtung Lößnitz zur Verfügung. Der P8 ist kostenfrei. Bei Nutzung von P 9 und P 10 fallen 4 Euro Parkgebühr an. Hier ist ausschließlich Barzahlung möglich.

    Parken Fanbusse, 9-Sitzer, Wohnmobile

    Für Busse / 9-Sitzer steht der Parkplatz P8 direkt am Gästeblock zur Verfügung.

    Anreise für Menschen mit Behinderung

    Der Parkplatz für Gäste-Rollstuhlfahrer befindet sich auf dem P4 gegenüber dem Haupteingang/Eingang Südtribüne. Ein Europäischer Parkausweis für Behinderte ist hierbei erforderlich.

    Wichtiger Hinweis bei Anreise mit dem Fanbus:

    Bei Anreise mit dem Fanbus besteht für Gästefans mit Handicap am Gästezugang keine Möglichkeit, auf die dafür vorgesehenen Plätze zu gelangen. Der Zugang führt auf eigene Gefahr ca. 300 m entlang der Bundesstraße B 169 zum Eingang der Südtribüne. Wir bitten dies bei der Reiseplanung zu beachten und empfehlen eine separate Anreise. Sollte euch das Betreffen bitten wir um Kontaktaufnahme an stephan.braun@alemannia-aachen.de

    Anreise mit der Bahn / ÖPNV

    Der nächstgelegene Bahnhof Aue (Sachs) ist vom Stadion fußläufig in 25 Minuten zu erreichen. Allerdings ist eine Anreise mit Zug aufgrund zahlreicher Umstiege nicht empfehlenswert. Mögliche Verbindungen können unter www.bahn.de abgerufen werden.

    Die Eintrittskarte berechtigt nicht zur Nutzung des ÖPNV!

    Fanutensilien: 

    Folgende Fanutensilien sind den Gästefans erlaubt:

    • Zaunfahnen
    • 5 große Schwenkfahnen über 2,00 m Stocklänge mit Plastik-Leerrohr
    • Doppelhalter mit Plastik-Leerrohr
    • Fahnen bis max. 2 m Stablänge und 3 cm Stabdurchmesser
    • Trommeln (einsehbar)
    • bis zu 3 Megafone (Capo-Podest steht im Block nicht zur Verfügung).
    • Trinkpäckchen (Tetrapack 0,2l)
    • Regenschirme
    • Klebeband (muss nach Anbringen der Fahnen wieder dem Ordnungsdienst übergeben werden)
    • Fotoapparate/ Digitalkameras (bei nicht-kommerzieller Nutzung)

    Nicht erlaubt sind:

    • Blockfahnen
    • Rucksäcke

    Am Gästeeingang befindet sich eine begrenzte Abgabemöglichkeit für Taschen und Rucksäcke. Um dort längere Wartezeiten zu vermeiden, sollte diese am besten gleich in den Bussen bzw. PKW`s belassen werden. Taschen oder Rucksäcke größer als A4 dürfen nicht mit ins Stadion genommen werden.

    Gürteltaschen sind nach erfolgter Kontrolle erlaubt.

    Besonderheiten wie Choreos oder Spruchbänder bitten wir unter stephan.braun@alemannia-aachen.de anzumelden.

    Infos zum eins-Erzgebirgsstadion:

    Ausführliche Einblicke in die Geschichte des Erzgebirgsstadion und die Entwicklung gibt es hier:

    https://www.fc-erzgebirge.de/verein/stadion/erzgebirgsstadion

    Der Zugang zum Steh- und Sitzplatzbereich für Gäste „Block G1 und G2“ erfolgt über den Eingang

    “Lößnitzer Straße”.

    Das Tragen von Gästefankleidung in den Heimbereichen ist nicht erlaubt, gleiches gilt für das Mitführen von Fanutensilien. Der Zutritt zur Westtribüne (A/B & O/P) wird verwehrt.

    Das Stadion und die Gästekasse öffnen am Spieltag um 12:00 Uhr. An der Tageskasse ist Bar- und Kartenzahlung möglich.

    Die Stadionzeitschrift „VEILCHEN-ECHO“ gibt es zum Preis von 1,50 €.

    Im Gästeblock kann bar sowie bargeldlos bezahlt werden. Es ist eine Getränke- und Verpflegungsstation vorhanden. Die Mitnahme von Speisen und Getränken ist nicht erlaubt.

    In unmittelbarer Nähe zum Erzgebirgsstadion gibt es keine Gaststätte.

    Speisen & Getränkeangebot:

    • Wernesgrüner Pils 0,5l 4,50 €
    • Radler/Diesel 0,5l 4,50 €
    • Cola, Fanta, Sprite 0,5l 4,50 €
    • Wasser 0,5l 4,00 €
    • Rostbratwurst 3,50 €
    • Wiegebraten 3,50 €
    • Bockwurst 3,00 €
    • Fischbrötchen 3,50 €
    • Schnitzelbrötchen 4,00 €
    • Grillsteak 5,00 €
    • Rauchwurst 4,00 €
    • Frikadelle 4,00 €
    • Brezel 3,00 €
    • Nudeln mit Wurstgulasch 6,00 €
    • Pommes 4,50 €
    • jeweils zzgl. Becherpfand: 0,50 €

    Für Stadionverbotler ist ein Aufenthalt auf dem P 8 direkt vor dem Gästeblock möglich.

    Touristikinfos

    Ihr plant einen längeren Aufenthalt im Erzgebirge? Hier gibt es nützliche Informationen:

    https://www.aue-badschlema.de/de/stadtinformation.html

    Von zuhause / unterwegs:

    Das Spiel kann unter www.alemannia-aachen.de/ticker im Liveticker verfolgt werden.

    Über den kostenlosen 100,5 Alemannia Livestream könnt ihr das Spiel 90 Minuten live als Audioübertragung verfolgen: https://www.alemannia-aachen.de/aktuelles/radiostream/

    „Sport im Westen“ bietet im WDR ab 14:00 Uhr eine Liveübertragung im Free-TV an.

    Auch „Sport im Osten“ bietet im MDR ab 14:00 Uhr eine Liveübertragung im Free-TV an.

    Zudem können alle Spiele der 3. Liga live im Pay-TV auf MagentaSport geschaut werden.

    Vor Ort steht der Fanbeauftragte Stephan Braun (0179-6829670) bei Problemen oder Fragen zur Verfügung.

    Wir wünschen allen Alemannen eine Gute und sichere Anreise und stehen für Fragen jederzeit hier oder vor Ort zur Verfügung.

„Weitermachen, fleißig sein und punkten"

Der Vorbericht zum Spiel beim FC Erzgebirge Aue

Das straffe Programm der Alemannia aus den letzten Wochen nähert sich seinem Ende. Den Abschluss von zwei Englischen Wochen markiert nun das Spiel bei Erzgebirge Aue – ein Spiel, bei welchem die Kaiserstädter einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gehen können.

Mersad Selimbegovic nahm sich am Morgen noch Zeit für die obligatorische Spieltagspressekonferenz. Wenig später machte er sich zusammen mit der Mannschaft sowie seinem Staff dann schon auf den langen Weg ins Erzgebirge. Die letzten Spiele und Reisen merke man zwar, aber „es gibt keinen Grund zu jammern und mit einem Erfolgserlebnis erholt man sich auch schneller. Deswegen werden wir mit genug Energie morgen auftreten“, stellte der Trainer klar.

Die Bedeutung des Spiels ist groß. Mit einem Sieg würde man Aue 14 Punkte hinter sich lassen – bei dann noch zehn verbleibenden Spielen. Bei momentanen elf Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, welchen die Veilchen inne haben, müsse man die Spieler auch nicht vor falscher Sicherheit warnen, so Selimbegovic. Die Mannschaft habe genug erfahrene Akteure in den eigenen Reihen, die wissen, wie sie mit einer solchen Situation umgehen müssen.

Selimbegovic betont deswegen auch gerne ein zweites Mal noch, dass die Mannschaft trotz eines angewachsenen Vorsprungs alles geben wird: „Es wäre fatal, wenn wir davon ausgehen würden, dass wir schon irgendwas erreicht haben. Aber selbst, wenn irgendwann alles sicher ist, bleiben wir genauso fokussiert und gierig. Wir haben eine Verpflichtung uns selbst, den Fans und allen anderen in der Liga gegenüber.“ Die Marschroute für das kommende Spiel, ist für den Trainer also klar: „Wir sind noch nicht am Ende. Wir müssen weitermachen, fleißig sein und punkten."

Die Lila-Weißen warten in diesem Kalenderjahr noch auf ihren ersten Sieg. Neu ist seit ein paar Spielen auch Christoph Dabrowski an der Seitenlinie. Unter ihm gab es bislang zwei Unentschieden und zuletzt drei Niederlagen in Serie. Trotz der Niederlagen zeigt sich Aue aber ein wenig stabiler und hätte vor allem im letzten Spiel beim TSV 1860 München punkten können. „Wenn man sich anguckt, wie sie gespielt hatten, hätte Aue in den letzten Partien viel mehr Punkte verdient. Sie sind mutig am Ball und hatten gegen 1860 14:6 Torschüsse. Es ist eine Mannschaft, die definitiv noch Leben in sich hat und noch nicht abgeschlagen ist“, analysiert Selimbegovic die letzten Begegnungen des kommenden Gegners.

Der Aachener Trainer mahnt daher, dass er ein hitziges Spiel erwarte – gerade in der Anfangsphase. Die Mannschaft müsse daher alles dafür tun, um nicht zu sehr unter Druck zu geraten. Möglich werden soll dies dadurch, dass die Alemannia eigene Akzente setze.

Es ist zu erwarten, dass Aue das Spiel aus der eigenen Hälfte flach aufbauen möchte – ähnlich wie es der SC Verl tut. Eine mögliche Chance für das hohe und intensive Pressing der Alemannia. Dies wolle man auch probieren, erklärt Selimbegovic. Die Frage sei aber noch, wie hoch man anlaufen wolle. Eines stehe aber bereits fest: „Wir werden sie nicht erst an der Mittelfeldlinie empfangen.“

Personalsituation und Rahmenbedingungen

Mersad Selimbegovic stehen für die Mission Auswärtssieg im Erzgebirge wieder Mehdi Loune und Gianluca Gaudino zur Verfügung. Beide haben ihre Sperren mittlerweile abgesessen. Danilo Wiebe wird dagegen aufgrund von muskulären Problemen ausfallen. Gideon Jung und Lukas Scepanik stehen ebenfalls nicht zur Verfügung.

Die weite Reise nach Aue treten rund 800 Fans mit an. Wer nicht im Erzgebirgsstadion dabei sein kann, hat wie gewohnt mehrere Möglichkeiten, die Partie live zu verfolgen: über den Alemannia-Liveticker, den 100,5 Alemannia Livestream oder bei MagentaSport. Dazu wird die Partie sowohl im WDR als auch im MDR live übertragen.

Bislang kam es zu 15 Aufeinandertreffen zwischen den Schwarz-Gelben und den Lila-Weißen. Für die Alemannia ist die Begegnung am morgigen Samstag eine gute Gelegenheit, um die Bilanz ausgeglichener zu gestalten. Vier Spiele gingen bisher an die Kaiserstädter – acht an Erzgebirge Aue. Drei Partien endeten ohne einen Sieger.

Schiedsrichter Leonidas Exuzidis ist vom DFB für das Spiel eingeteilt worden. An den Seiten wird er durch seine Assistenten Tarik Damar und Jannik Schneider unterstützt. Vierter Offizieller ist Lukas Pilz.  

Spieldaten

Aufstellung

FC Erzgebirge Aue: Männel – Fallmann (76. Schmid), Malone, Uhlmann, Collins – Guttau (46. Günther-Schmidt), Simnica (81. Fabisch), Stefaniak (46. Clausen), Ehlers – Bär, Ocansey (46. Weinhauer) / Trainer: Christoph Dabrowski

Alemannia Aachen: Riemann – da Silva Kiala (60. Yarbrough), Wegmann, Bagkalianis – Nadjombe, Gaudino, Oehmichen, Wagner (88. Strujic) – Loune (69. Ademi), Gindorf (88. Castelle) – Schroers (88. Sillah) / Trainer: Mersad Selimbegović

Tore

0:1 Gindorf (24.), 0:2 Gindorf (27.), 1:2 Malone (47.), 1:3 Nadjombe (80.)

Verwarnungen

  da Silva Kiala (10.),   Collins (22.),   Ademi (83.),   Ehlers (90.+6)

Ecken

9 / 7

Schiedsrichter:

Leonidas Exuzidis (Castrop-Rauxel) – Tarik Damar, Jannik Schneider

Zuschauer:

8.332 (davon ca. 800 aus Aachen)

Wetter:

17 Grad, leicht bewölkt

Alemannia Aachen spielt den Partycrasher

3:1-Auswärtssieg bei Erzgebirge Aue

Alemannia Aachen hat beim Jubiläumsspieltag zum 80. Geburtstag von Erzgebirge Aue einen wichtigen 3:1-Auswärtssieg gefeiert. Lars Gindorf brachte die Kaiserstädter in der ersten Halbzeit mit einem Doppelschlag in Führung (24. & 27.). Die Hausherren kamen mit viel Druck aus der Pause und erzielten durch Ryan Malone den schnellen Anschlusstreffer (47.). Als der Druck der Veilchen nachließ, schlug Pierre Nadjombe eiskalt zu und entschied die Partie zugunsten der Alemannia (80.).

Im Vergleich zum Heimspiel gegen den 1. FC Schweinfurt gab es bei der Alemannia mehrere Änderungen – auch an der Seitenlinie. Mersad Selimbegovic betreute seine Mannschaft wieder selbst, nachdem er zuvor aufgrund einer Rotsperre von der Tribüne aus hatte zuschauen müssen. Auch Gianluca Gaudino und Mehdi Loune kehrten nach ihren Sperren in die Startformation zurück. In der Abwehr begann Marius Wegmann für Lamar Yarbrough.

Den Aachenern war die Belastung aus zwei Englischen Wochen von Beginn an nicht anzumerken. Die Schwarz-Gelben starteten schwungvoll in die Begegnung und liefen die Hausherren früh an. Torchancen blieben in dieser Phase jedoch zunächst aus. Auf der anderen Seite kam es zu zwei Schreckmomenten für die Alemannia. Nach einem Steckpass in Richtung Strafraum hätte Marcel Bär durchstarten können, ging jedoch im Zweikampf mit Joel da Silva Kiala zu Boden. Der Schiedsrichter entschied auf Weiterspielen und verwarnte den Aachener Verteidiger (10.). Wenig später kam Vincent Ocansey nach einem Ballverlust der Gäste im Strafraum zum Abschluss, scheiterte jedoch an Alemannia-Keeper Manuel Riemann (22.).

Lars Gindorf unnachahmlich 

Dank der Parade von Riemann gerieten die Kaiserstädter nicht in Rückstand und schlugen kurz darauf selbst zu. Ein Zuspiel von Matti Wagner ließ Gindorf an der Strafraumkante geschickt für den besser postierten Mika Schroers passieren. Der bediente den inzwischen in den Sechzehner durchgestarteten Gindorf, der Martin Männel mit einem frechen Schuss ins kurze Eck überlistete (24.).

Nur drei Minuten später legte der Offensivspieler nach. Wieder ließ Gindorf ein Zuspiel zunächst clever passieren, bekam den Ball anschließend erneut und zog aus rund 18 Metern ab. Der Schuss schlug unhaltbar im Winkel ein – ein Treffer der Marke Traumtor und bereits sein 20. Saisontor (27.). Nach dem Doppelschlag kontrollierte die Alemannia die Partie und brachte die Führung ohne größere Gefahr in die Halbzeitpause.

Aue erhöht nach der Pause den Druck

Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild allerdings. Von der bisherigen Aachener Spielkontrolle war wenig zu sehen, stattdessen kamen die Veilchen druckvoll aus der Kabine. Nach einer kurz ausgeführten Ecke flankte der eingewechselte Erik Weinbauer in den Strafraum, wo der aufgerückte Ryan Malone zum schnellen Anschlusstreffer einköpfte (47.).

Die Partie drohte nun zu kippen. Aue drückte die Alemannia tief in die eigene Hälfte, Entlastungsangriffe der Gäste blieben zunächst selten. Die größte Chance zum Ausgleich hatte erneut Weinbauer, doch Riemann parierte stark (62.).

Pierre Nadjombe sorgt für die Entscheidung

Erst nach rund 70 Minuten gelang es den Kaiserstädtern, sich aus der Umklammerung zu befreien und wieder eigene Offensivaktionen zu starten. Zunächst scheiterte Gindorf nach einer Einzelaktion noch an Männel (72.). Kurz darauf war der Auer Keeper jedoch erneut geschlagen. Nach einem Einwurf von der linken Seite setzte sich der umtriebige Jonas Oehmichen im Strafraum gegen mehrere Gegenspieler durch und bediente den eingewechselten Faton Ademi. Der behielt die Übersicht und legte quer auf Pierre Nadjombe, der nur noch einschieben musste (80.).

Die erneute Zwei-Tore-Führung zog Erzgebirge Aue schließlich den Stecker. Die Gastgeber hatten sich nach der Pause sichtbar verausgabt. Zwar kam Malone noch einmal per Kopf zum Abschluss, doch der Ball flog am Tor vorbei (87.).

Am Ende stand ein 3:1-Sieg für die Alemannia auf der Anzeigetafel – der erst zweite Sieg der Kaiserstädter in Aue. Dank des Ergebnisses distanziert die Mannschaft von Trainer Selimbegovic sowohl Erzgebirge Aue auf 14 Punkte als auch den SSV Ulm, welcher mit 2:3 beim 1. FC Schweinfurt verloren hatte. Damit springt die Alemannia mit nun 38 Punkten auf dem Konto vorläufig auf den 11. Tabellenplatz.

Zum Spiel

Mersad Selimbegovic: „Es ist Spiel, welches man in drei Phasen unterteilen muss. In der ersten Halbzeit waren wir sehr gut und hellwach. Nach einem Ballverlust hatte Aue zwar eine große Chance, sonst haben wir aber nicht viel zugelassen. Wir waren sehr präsent, dominant und haben rechtzeitig sehr schöne Tore erzielt.

In der zweiten Halbzeit haben wir das gemacht, was man nicht machen darf. Es ist eine Gabe von uns, es spannend zu machen, wenn es nicht mehr spannend sein soll. Beim Gegentor bei der kurz ausgeführten Ecke kommen wir nicht schnell genug raus. Die 20 Minuten danach waren brutal. Wir haben eine gute Portion Glück gebraucht, um diese Phase zu überstehen. Zwar haben wir uns in jeden Ball reingeworfen, hatten aber auch Aktionen, die ich nicht nachvollziehen kann.

Ab der 65. Minute haben wir wieder mehr Kontrolle bekommen. Der Ball war wieder häufiger bei uns und wir haben den ein oder anderen Konter gesetzt. Das Tor fiel zu einem wichtigen Zeitpunkt. Danach war es klar, dass wir dieses Spiel nicht noch einmal spannend werden lassen.

Insgesamt kann ich der Mannschaft nur ein riesiges Lob aussprechen. Die letzten Wochen waren sehr anstrengend. Wir waren in den letzten 14 Tagen insgesamt 24 Stunden im Bus. Ich freue mich sehr darüber, dass wir die Englische Woche so beendet haben.“

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