Am Samstag, 15. August um 14:00 Uhr spielt die Alemannia beim SC Fortuna Köln. Hier gibt es Infos zu Tickets, Stadion und Anreise.
Am Samstag, 15. August um 14:00 Uhr spielt die Alemannia beim SC Fortuna Köln.
Hier gibt es Infos zu Tickets, Stadion und Anreise.
Tickets:
Die Eintrittskarten für den Gästebereich sind ausverkauft.
Eine Tageskasse wird dementsprechend für Gästefans nicht geöffnet.
Von einer Anreise ohne gültige Eintrittskarte bitten wir abzusehen.
Die Eintrittskarten müssen nicht ausgedruckt werden, ein lesbarer QR-Code auf dem Handy reicht aus.
Anreise:
Die empfohlene Strecke vom Tivoli zum Südstadion ist ca. 69 km lang.
Es wird eine Busreise angeboten. Abfahrt: 10:30 Uhr, Fahrpreis: 15 €
Rückfragen sind unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de möglich.
Man fährt die A4 bis zur Ausfahrt 11a Köln-Klettenberg und folgt der Luxemburger Straße in Richtung Zentrum. Nach rund 3 km biegt man rechts in die Weißhausstraße ab und folgt der Beschilderung.
Bitte plant aufgrund der Baustellensituation etwas mehr Zeit für die Anreise ein.
Wegen der angespannten Parkplatzsituation empfiehlt die Fortuna die Anreise per Fanbus oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Anreise mit dem PKW / 9 –Sitzer
Für die Anreise mit dem PKW und für 9er steht der Parkplatz P5 neben dem Parkhaus Justiz zur Verfügung. Die Parkgebühr beträgt 5 €.
Adresse: Hans-Carl-Nipperdey-Straße, 50939 Lindenthal
Der Fußweg zum Stadion beträgt ca. 1 km.
Anreise mit dem Fanbus
Bitte beachtet, dass aufgrund von Hochspannungsleitungen keine Doppeldeckerbusse eingesetzt werden können.
Adresse: Vorgebirgsglacisweg 5, 50969 Köln
Die Parkgebühr beträgt 15 €.
Die Busse werden während des Spiels ggf. umgeparkt und werden dort nach dem Spiel wieder bereitgestellt.
Anreise für Menschen mit Behinderung
Der Aschenplatz P2 ist laut Information von Fortuna Köln bereits voll belegt. Bereits angemeldete Fans mit Behinderung und erhaltenem Parkschein können diesen Parkplatz wie geplant nutzen (Adresse P2: Vorgebirgstraße 76, 50969 Köln)
Menschen mit Behinderung (und entsprechendem Ausweis) bitten wir im Hinblick auf die weitere Parkplanung, sich unter stephan.braun@alemannia-aachen.de bis heute (14.08.), 18 Uhr zu melden. Wir vermitteln euch dann einen alternativen Parkplatz (solange der Vorrat reicht).
Anreise mit der Bahn / ÖPNV aus der Innenstadt
Die Eintrittskarten gelten nicht als Fahrausweis in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Für den Fußweg zum Stadion bitten wir euch, die geltenden Regeln der Straßenverkehrsordnung (StVO) zu beachten, Fußwege zu nutzen und auf den Straßenverkehr zu achten.
Das Stadion ist knapp 2 km vom Bahnhof Köln Süd entfernt. Es wird keine Shuttle-Busse geben.
Vom Hauptbahnhof fahrt ihr mit der Straßenbahn (Linie 16 oder Linie 18, Fahrtrichtung Klettenberg) zum Barbarossaplatz oder mit der Linie 5 (Fahrtrichtung Butzweilerhof) zur Haltestelle Friesenplatz. Dann jeweils umsteigen in die Linie 12 Fahrtrichtung Zollstock/Südfriedhof. Nach den Haltestellen Eifelstraße und Eifelplatz steigt ihr bei der Haltestelle Pohligstraße aus.
Zu diesem Spiel wird es einen Entlastungszug, ausgelegt auf rd. 1.000 Fans, geben. Der Zug startet um 10:44 Uhr am Aachener Hauptbahnhof und fährt ohne Zwischenhalte bis zum Bahnhof Köln-Süd. Abfahrt ist an Gleis 8. Voraussichtliche Ankunft in Köln ist um 11:33 Uhr. Die Rückfahrt ist für 17:00 vorgesehen.
Bitte beachtet an den Bahnhöfen die Anzeigetafel und Lautsprecherdurchsagen für etwaige Änderungen.
Im Entlastungszug gilt ein Glasflaschenverbot.
Grundvoraussetzung für die reguläre Mitfahrt im Entlastungszug ist eine gültige Fahrkarte der Deutschen Bahn (Gruppenticket SchönerTagNRW, Deutschlandticket etc.), die man sich online oder am Ticketautomaten selber kaufen muss.
Weitere mögliche Bahnverbindungen ab dem Aachener Hauptbahnhof sehen wie folgt aus:
Hinfahrt:
09:51 RE 1 bis Köln Hbf, 10:56 RB 26 bis Köln Süd, Ankunft: 11:03 Uhr
10:18 RE 9 bis Köln Hbf, 11:21 RE 22 bis Köln Süd, Ankunft: 11:28 Uhr
10:51 RE 1 bis Köln Hbf, 11:56 RB 26 bis Köln Süd, Ankunft: 12:03 Uhr
Rückfahrt:
16:54 RB26 bis Köln Hbf, 17:15 RE 1 bis Aachen Hbf, Ankunft: 18:07 Uhr
17:32 RE 22 bis Köln Hbf, 17:47 RE 9 bis Aachen Hbf, Ankunft: 18:40 Uhr
Weitere Verbindungen können unter www.bahn.de eingesehen werden.
Fanutensilien:
Folgende Fanutensilien sind den Gästefans erlaubt:
Folgende Fanutensilien sind den Gästefans nicht erlaubt:
Am Gästeeingang befindet sich eine begrenzte Abgabemöglichkeit für Taschen und Rucksäcke. Um dort längere Wartezeiten zu vermeiden, sollten diese am besten gleich in den Bussen bzw. PKW`s belassen werden. Taschen oder Rucksäcke größer als DIN-A4 dürfen nicht mit ins Stadion genommen werden.
Gürteltaschen sind nach erfolgter Kontrolle erlaubt.
Die Fortuna weist noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass das Beklettern der Anzeigetafel strengstens verboten ist und im Wiederholungsfall das Spiel nicht fortgeführt wird. Dies gilt auch für wiederholte Zwischenfälle mit Pyrotechnik.
Besonderheiten wie Choreos oder Spruchbänder bitten wir unter stephan.braun@alemannia-aachen.de anzumelden.
Infos zum Südstadion
Das Südstadion in Köln-Zollstock wurde 1979 eröffnet und ist seitdem Heimat von Fortuna Köln. Weitere Infos zum Südstadion findet ihr hier: https://www.fortuna-koeln.de/club/suedstadion/
Für Gästefans ist die Nordkurve (Stehplätze) und die Sitzplätze in den Blöcken G + F vorgesehen.
Pro Person darf ein alkoholfreies Getränk in einem Tetra Pak mit einem Fassungsvermögen von maximal 0,5 Litern mit ins Stadion genommen werden. Dies gilt ausdrücklich nicht für PET-Flaschen.
Bitte nutzt folgende Eingänge:
Tor 1: Stehplatz
Tor 4: VIP, Sitzplatz überdacht, Sitzplatz unüberdacht
Das Tragen von Gästefankleidung in den Heimbereichen ist nicht gestattet, gleiches gilt für das Mitführen von Fanutensilien.
Das Stadion öffnet am Spieltag um 12:30 Uhr.
Bitte beachtet die Hinweisschilder zur Glasverbotszone im Stadionumfeld.
Im Gästeblock ist Bar- und Kartenzahlung möglich.
Es wird Voll"bier" ausgeschenkt.
Touristikinfos
Ihr plant einen längeren Aufenthalt in Köln? Hier gibt es nützliche Informationen:
https://www.koelntourismus.de/
Awareness
Unser Awareness-Team feiert in Köln Auswärtspremiere. Damit alle Besucherinnen und Besucher das Team am Spieltag leicht erkennen können, trägt es einheitliche Kleidung mit einem eigenen Symbol.
Betroffene können sich über unterschiedliche Wege an das Team wenden, wenn sie im Stadion diskriminiert, belästigt oder beleidigt wurden. Man kann das Awareness-Team direkt ansprechen oder die Awareness-Hotline (0177-5026772) anrufen. Auch Fanbetreuung und Fanprojekt stehen als Ansprechpartner zur Verfügung.
Von zuhause / unterwegs:
Das Spiel kann unter www.alemannia-aachen.de/ticker im Liveticker verfolgt werden.
Über den kostenlosen 100,5 Alemannia Livestream könnt ihr das Spiel 90 Minuten live als Audioübertragung verfolgen: https://www.alemannia-aachen.de/aktuelles/radiostream/
„Sport im Westen“ bietet im WDR ab 14:00 Uhr eine Liveübertragung im Free-TV sowie als Stream an.
Zudem können alle Spiele der 3. Liga live im Pay-TV auf MagentaSport geschaut werden.
Vor Ort steht der Fanbeauftragte Stephan Braun (0179-6829670) bei Problemen oder Fragen zur Verfügung.
Wir wünschen allen Alemannen eine Gute und sichere Anreise und stehen für Fragen jederzeit hier oder vor Ort zur Verfügung.
Der Vorbericht zum Auswärtsspiel bei Fortuna Köln
Das erste Auswärtsspiel der Spielzeit 2026/27 steht für die Alemannia an. Eine weite Reise ist es wahrlich nicht, denn der Gegner ist Regionalliga West-Aufsteiger Fortuna Köln. Rund 3.000 Schwarz-Gelben werden die Mannschaft im kürzesten Auswärtsspiel der Saison begleiten. Anpfiff der Partie ist am kommenden Samstag um 14:00 Uhr.
Alemannia Aachen geht mit Rückendwind in die aktuelle Trainingswoche. Mit 4:1 feierte die Mannschaft von Trainer Mersad Selimbegovic einen Saisonauftakt nach Maß. Gegen die Ostwestfalen zeigten die Kaiserstädter die Leidenschaft und die Intensität, die ihr Trainer von ihnen fordert. Ganze 125 Kilometer spulte die Mannschaft rund um Kapitän Mika Hanraths am Sonntagabend ab - darunter 9.000 intensive Meter. Dieser Einsatz war der Mannschaft nach dem Spiel auch anzumerken. „Es ist normal, dass man müde ist, dass macht Fußball aus. Es macht aber Spaß, wenn man gewonnen hat und weiß, dass man alles gegeben hat. Es ist bemerkenswert, dass wir im ersten Spiel so lange unsere Intensität halten konnten“, betont Selimbegovic. Während der Cheftrainer mit der Leidenschaft sowie der Intensität der Mannschaft zufrieden war, machte er aber auch klar, dass seine Spieler bei einigen anderen Punkten noch nicht da wären, wo er sie haben möchte. Dies sei aber auch normal beim ersten Spiel der Saison.
Im Spiel gegen den SC Verl mussten mit Matti Wagner, Fabio Torsiello und Mehdi Loune drei Spieler vorzeitig den Platz verlassen. Selimbegovic konnte aber auf der Spieltagspressekonferenz bereits ein wenig Entwarnung geben: Während Mehdi Loune wieder einsatzbereit ist, müssen die Kaiserstädter zumindest kurzfristig auf Matti Wagner sowie Fabio Torsiello verzichten. Während Wagner bereits in einer Woche wieder einsatzbereit sein könnte, hofft man bei Torsiello auf eine Rückkehr am 3. Spieltag gegen den SV Meppen.
Ein Neuzugang ist auf dem Tivoli eingetroffen
Während mit Wagner und Torsiello zwei Spieler für die kommende Partie nicht zur Verfügung stehen, könnte es ein neues Gesicht im Spieltagskader geben. Mit Kacper Koscierski wurde am Mittwochabend nämlich ein neuer Spieler auf dem Tivoli vorgestellt – ganz zur Freude seines Trainers. „Er ist ein sehr talentierter deutscher U-Nationalspieler. Es ist nicht oft möglich, so ein Talent zu holen, der sowohl defensiv als auch offensiv auf der Seite so viel mitbringt. Er kann sehr viel laufen, was für unser Spiel wichtig ist, und kann auch gut mit dem Ball umgehen. Wir erwarten, dass wir mit ihm auf den Seiten – er kann auch links spielen – Spielwitz dazu bekommen und so im letzten Drittel mehr Lösungen erhalten“, sagt Selimbegovic.
Auf diesen Spielwitz wird es im Südstadion auch ankommen. Gegen Fortuna Köln erwartet der Cheftrainer eine andere Partie als beim Auftakt gegen den SC Verl. Die Kölner sind für ihre defensive Stabilität bekannt: In der vergangenen Spielzeit kassierten sie in 34 Ligaspielen lediglich 30 Gegentore – ein Schnitt von 0,88 Gegentoren pro Partie. Nach der Auftaktniederlage gegen Mitaufsteiger Sonnenhof Großaspach dürften die Südstädter zudem besonders darauf bedacht sein, den Aachener Offensivspielern möglichst wenig Raum zu geben. Selimbegovic rechnet daher mit einer Partie, in der seine Mannschaft mehr Ballbesitz haben wird. Gleichzeitig warnt er vor den Umschaltmomenten der Fortuna: „Das, was sie jetzt spielen, darin sind sie sehr gut. Sie sind sehr effektiv und werden keine leichte Beute in der Liga – für niemanden und auch nicht für uns. Es wird ein Spiel, in dem wir wahrscheinlich mehr Ballbesitz haben als im letzten. Gleichzeitig müssen wir aufpassen, dass wir nicht in Konter laufen und bei Umschaltsituationen die zweiten Bälle sichern.“
Auf die Fortuna hat sich die Alemannia entsprechend vorbereitet. Neben dem Pokalspiel aus der vergangenen Saison, das ebenfalls gegen die Kölner stattfand, lag der Fokus insbesondere auf dem Saisonauftakt der Fortuna gegen Sonnenhof Großaspach. „Wir haben einen Plan, haben die Szenen aus dem Pokalspiel natürlich auch angeguckt, aber nicht zu lange. Mehr Fokus haben wir auf das letzte Spiel der Fortuna in der Liga gelegt. Da konnte man sehen, was die Fortuna gut kann und wo man ihnen wehtun kann.“
Die Rahmenbedingungen
Auswärts kann sich die Alemannia wie immer auf ihre Fans verlassen. Rund 3.000 Schwarz-Gelbe werden in der Südstadt erwartet – der Gästeblock ist restlos ausverkauft. Fortuna Köln rechnet insgesamt mit 7.500 Zuschauerinnen und Zuschauern im Südstadion.
Wer das Spiel nicht in der Kölner Südstadt verfolgen kann, hat wie gewohnt mehrere Möglichkeiten, die Partie live zu verfolgen: über den Alemannia-Liveticker, den 100,5 Alemannia-Livestream, bei MagentaSport oder im Livestream des WDR sowie dann auch im Free TV.
Die Bilanz zwischen der Alemannia und Fortuna Köln ist ausgeglichen. Beide Vereine konnten 15 Spiele für sich entscheiden – in den letzten beiden Aufeinandertreffen im Ligabetrieb setzen sich die Schwarz-Gelben jeweils mit 1:0 durch. 21 weitere Begegnungen endeten in einer Punkteteilung. Hinzu kommen zahlreiche weitere Aufeinandertreffen im Pokal.
Schiedsrichterin der Partie ist Davina Lutz. In der letzten Saison leitete sie das 1:1 zwischen dem 1. FC Saarbrücken und der Alemannia. Luca Schultze und Niklas Diehm sind ihre beiden Assistenten an den Linien. Vierter Offizieller ist Jan-Vincent Ritter.
Fortuna Köln: Winkler – Telle, Fischer, Haider, Afamefuna – Bröger (82. Garcia), Strauch, Stanilewicz – Thier (69. Michelbrink) – Wirtz (76. Al Ghaddioui), Aigbekaen (76. Bornemann) / Trainer: Matthias Mink
Alemannia Aachen: Bajic – da Silva Kiala, Hanraths, Bagkalianis – Scepanik, Ademi, Loune, Ermolaev (66. Wäschenbach) – Schroers (82. Bitumazala), Köster (89. Jung) – Starodid (89. Izekor) / Trainer: Mersad Selimbegović
0:1 Loune (11.), 1:1 Aigbekaen (60.)
Loune (20.), Loune (23.), Hanraths (34.), Scepanik (59.), Bagkalianis (61.), Wirtz (70.), da Silva Kiala (80.)
4 / 4
Davina Lutz (Poppenhausen) – Luca Schultze, Niklas Diehm
8.660 (davon ca. 3.000 aus Aachen)
33 Grad, Regenschauer
Alemannia spielt 1:1 gegen Fortuna Köln
Alemannia Aachen und Fortuna Köln trennen sich am 2. Spieltag mit 1:1. Bei der Partie mit hochsommerlichen und drückenden Temperaturen erwischten die Schwarz-Gelben den besseren Start und gingen nach einem Strafstoß durch Mehdi Loune in Führung (11.). Wenig später flog der Torschütze nach zwei Foulspielen innerhalb von zwei Minuten mit Gelb-Rot vom Platz (23.). Die Alemannia stemmte sich lange Zeit gegen den möglichen Ausgleich, musste diesen dann aber doch im Laufe der 2. Halbzeit durch Romeo Aigbekaen (60.) hinnehmen.
Mersad Selimbegovic veränderte seine Startelf im Vergleich zum 4:1 gegen den SC Verl auf zwei Positionen. Für Matti Wagner und Danilo Wiebe starten Georg Ermolaev sowie Louis Köster. Es entwickelte sich zu Beginn das zu erwartende Spiel. Während die Kölner defensiv standen, ließ die Alemannia den Ball durch die eigenen Reihen laufen und wurde früh belohnt. Nach einem Eckball wurde Mika Schroers von Aigbekaen zu Fall gebracht. Schiedsrichter Davina Lutz entschied in der Folge auf Strafstoß, den Loune sicher verwandelte (11.). Die Hausherren endeten daraufhin ihre Spielweise und attackierten die Alemannia früher in ihrem Aufbauspiel.
Leider dezimierten sich die Kaiserstädter in der Folge selbst. Nach zwei Foulspielen innerhalb kurzer Zeit wurde Loune mit Gelb-Rot vom Platz geschickt (23.). Das Spiel veränderte nun endgültig sein Gesicht. Während die Alemannia bei hochsommerlichen Temperaturen mit einem Mann weniger verteidigen musste, verzeichneten die Fortunen nun mehr Ballbesitz für sich und drückten auf den Ausgleich. Die Alemannia nahm den Kampf sofort an und warf sich leidenschaftlich in jeden Zweikampf. Vor allem Joel da Silva Kiala verzeichnete ein gewonnenes Duell nach dem anderen. Dennoch kamen die Hausherren zu ihren Chancen - vor allem nach Flanken. So kam nach einer Halbfeldflanke Enzo Wirtz per Kopf zum Abschluss, doch der Versuch ging rechts am Aachener Tor vorbei (33.). Wenig später stand wieder Schiedsrichterin Lutz im Mittelpunkt. Sowohl nach einem Stempler gegen Faton Ademi sowie nach einem taktischen Foul an Ademi ließ sie die Karte stecken. Die Alemannia zeigte zu weiten Teilen des Spiels aber, dass sie auch in Unterzahl ballsicher agieren. Nachdem die erste Pressinglinie der Fortuna überspielt worden war, hatte der aufgerückte Joel da Silva Kiala viel Platz im Mittelfeld. Er nutzte diesen um bis zum Strafraum zu kommen und zog dort trocken ab. Sein Flachschuss verpasste das Tor allerdings um einen Meter (40.). Es war die letzte nennenswerte Aktion der ersten Halbzeit - so ging es mit der knappen aber hart erkämpften Führung in die Kabine.
Fortuna Köln kommt zum Ausgleich
Für die Alemannia galt es in der zweiten Halbzeit erneut, an die Leistungsgrenze zu gehen, was die Spieler konsequent durchführten. Nichtdestotrotz war die Überzahl der Kölner bei den drückenden Temperaturen immer mehr spürbar. Wenige gespielte Minuten in der 2. Halbzeit waren absolviert, als Wirtz zu einer der größten Chancen des Spiels kam. Eine Flanke rutschte zum Offensivspieler durch. Frei vor Stefan Bajic traf er den Ball aber nicht, weswegen die Kugel links am Kasten vorbei ging (51.). Die Fortuna erspielte sich nun mehr Chancen als im ersten Durchgang. Zunächst musste Mika Hanraths zwei Mal im Strafraum klären (54.), ehe ein Kopfball von Aigbekaen am Tor vorbei flog (58.).
Den nächsten Angriff der Kölner konnten die Kaiserstädter aber nicht mehr verteidigen. Daniel Starodid versuchte einen Durchbruchsversuch auf der linken Seite noch zu klären, doch er rutschte bei seinem Befreiungsschlag weg. So kam der Ball schlussendlich zu Aigbekaen, der von der Strafraumgrenze aus platziert unten rechts verwandelte - Bajic im Tor der Alemannia hatte keine Abwehrchance (60.).
Die Alemannia stemmt sich gegen die Kölner Angriffsbemühungen
Die Fortuna versuchte, das Spiel nun endgültig auf ihre Seite zu ziehen. Die Alemannia agierte aber weiter leidenschaftlich in der Defensive. Drei größere Chancen mussten die Kaiserstädter aber dennoch überstehen. Zunächst blockte Hanraths einen gefährlichen Schuss von Bennit Bröger, ehe Jonas Michelbrink den Abpraller festmachte, aber über das Tor schoss (77.). Wenige Minuten später schlenzte der ehemalige Alemanne Rafael Garcia das Leder knapp am linken Pfosten vorbei (84.). Der eingewechselte Hamadi Al Ghaddioui hatte kurz vor Ende der regulären Spielzeit die größte Chance des Spiels für die Hausherren. Nach einem Freistoß kam er wenige Meter vor Bajic zum Kopfball, doch der Aachener Torhüter reagierte stark und parierte den Kopfball (86.).
In der Nachspielzeit sicherten sich die Aachener links neben dem Kölner Sechzehner nach einem Foulspiel an Lukas Scepanik einen Freistoß. Es hätte der Lucky Punch werden können, doch Ademi setzte seinen Kopfball knapp am rechten Pfosten vorbei (90.+1). So blieb es am Ende beim 1:1, das sich die Alemannia mit einem leidenschaftlichen Kampf in Unterzahl verdiente.
Bereits in der kommenden Woche gastieren die Kaiserstädter erneut in der Kölner Südstadt. Dann treffen sie in der ersten Runde des Bitburger Pokals auf den Bezirksligisten FC Rheinsüd.
Mersad Selimbegovic: „Wir mussten schon vor dem Spiel einige Widerstände meistern. Wir beginnen sehr gut, gehen auch hochverdient in Führung und haben die Partie im Griff. Dann passiert die Gelb-Rote Karte.
Die schwierigen Bedingungen bei dem Wetter heute haben es nicht leichter gemacht. Ich mache meiner Mannschaft aber keine Vorwürfe. Wir haben sehr gut verteidigt, aber etwas Ruhe verloren. Es ist aber nicht einfach, wenn man ein Mann weniger ist, sich immer anzubieten und von hinten rauszuspielen. Das ist aus meiner Sicht der einzige Punkt, wo wir nach justieren müssen. Mit mehr Ballbesitz kommt auch mehr Entlastung. Das Gegentor war etwas unglücklich. Daniel Starodid rutscht beim Klärungsversuch aus, aber man muss sagen, der Stürmer macht das Tor auch gut. Wenn man bedenkt, gegen was wir heute kämpfen mussten, können wir nicht unzufrieden mit einem Punkt sein.“
Video: 1:1-Unentschieden I Pressekonferenz Fortuna Köln - Alemannia Aachen
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