3. Liga - Saison 2025/2026 - 26. Spieltag - Sonntag 01.03.2026  - 13:30 Uhr
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  • Faninfos zum Spiel beim SV Waldhof Mannheim

    Am Sonntag, 01. März um 13:30 Uhr spielt die Alemannia beim SV Waldhof Mannheim.
    Hier gibt es Infos zu Tickets, Stadion und Anreise.

     

    Tickets: 

    Die Eintrittskarten sind am Tivoli (Kasse Nord/Ost, Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 10 – 18 Uhr) erhältlich. Der Vorverkauf am Tivoli endet am 27.02.2026 (Freitag) um 15:00 Uhr.

    ACHTUNG: Aus organisatorischen Gründen bietet der Gastgeber – Stand 25.02.2026 - am Spieltag keine Tageskasse für Gästefans an. Wir bitten daher alle Anhänger, sich im Vorfeld über den Online-Ticketshop des SV Waldhof Mannheim oder im Vorverkauf am Tivoli mit Karten zu versorgen. Der Online-Ticketshop ist bis nach Spielbeginn freigeschaltet. Die Tickets müssen nicht ausgedruckt werden.

    Die Preise sehen inkl. VVK-Gebühren (1 €) wie folgt aus:

    • Stehplatz Vollzahler: 16,00 € (AUSVERKAUFT)
    • Stehplatz ermäßigt: 14,00 € (AUSVERKAUFT)
    • Sitzplatz Vollzahler: 26,00 €
    • Sitzplatz ermäßigt: 22,00 €

    Kinder von 0 - 5 Jahren haben freien Eintritt.

    Menschen mit dem Merkmal B kaufen eine ermäßigte Karte. Begleitpersonen benötigen eine kostenlose Begleiterkarte, diese stellt Waldhof Mannheim zur Verfügung. Bitte sendet dazu eine E-Mail mit dem Bild des entsprechenden Ausweises an stephan.braun@alemannia-aachen.de.

    Karten für Rollstuhlfahrer kosten 16 €. Die kostenlose Karte für die Begleitperson wird am Spieltag überreicht.

    Ein Online-Kartenverkauf wird unter folgendem Link angeboten:

    https://www.ticket-onlineshop.com/ols/svw07-gast/de/gast/channel/shop/areaplan/venue/event/616213

    Stehplätze sind ausverkauft!

    Kartenreservierungen werden nicht entgegengenommen!

    Anreise: 

    Es wird eine Busreise zum Fahrpreis von 35 € angeboten, Abfahrt ist um 08:00 Uhr am Tivoli. Der Bus ist ausgebucht. Rückfragen sind unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de möglich.

    Die Strecke vom Tivoli zum Carl-Benz-Stadion ist je nach Route ca. 300 km lang.

    Vom Aachener Tivoli fahr ihr zunächst auf die A 4 Richtung Köln und wechselt am Kreuz Kerpen auf die A 61 Richtung Koblenz. Die A 61 führt durch Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, vorbei an Koblenz und Alzey. Am Autobahnkreuz Frankenthal wechselt ihr auf die A 6 Richtung Mannheim.  

    Am Autobahnkreuz Mannheim fahrt ihr auf die A 656 Richtung "Mannheim Mitte/Zentrum". Bitte fahrt immer weiter geradeaus – die A 656 geht am Ortseingang über in die B37 (Wilhelm-Varnholt- Allee). Am Technoseum biegt ihr nach rechts in die Museumsstraße (Zufahrt Parkplatz Stadion) zum Friedensplatz 2 ab (Bitte beachtet dazu auch die LED-Anzeigen).

    Parken mit dem PKW (nur für PKW!)

    In unmittelbarer Stadionnähe befindet sich für PKW der Parkplatz „Friedensplatz 2“. Die Polizei und der Ordnungsdienst werden diesen Parkplatz im Rahmen der Einsatzmaßnahmen sichern. Es wird keine Parkgebühr erhoben.

    Adresse: Friedensplatz 2, 68165 Mannheim

    Parken Fanbusse, 9-Sitzer, Wohnmobile

    Hier gilt das gleiche Parkkonzept wie beim vergangenen Spiel in Mannheim:

    Die Polizei beabsichtigt, Reisebusse und 9-Sitzer auf dem Parkplatz „Linsenbühl“ an der BAB 6 zwischen 11:00 Uhr und 11:30 Uhr zu sammeln und von dort unter Polizeibegleitung zum Stadion zu begleiten. Die Polizei hat einen kostenlosen und gesicherten Bereich als Parkplatz vorgesehen, allerdings kommt man dort nur mit Begleitung der Polizei hin. Die Polizei empfiehlt für die Anfahrt zum Sammelpunkt die BAB 6 über das Viernheimer Dreieck in Richtung Süden.

    Der Parkplatz befindet sich am Hans-Reschke-Ufer.

    Anreise für Menschen mit Behinderung

    Der Einlass zu den Rollstuhlplätzen erfolgt über den Weg zum Marathontor rechts neben dem Haupteingang (über Parkplatz P1, wo ihr auch parken könnt). Dort stehen die Behindertenfanbeauftragten und zeigen den Weg zu den Plätzen für Fans im Rollstuhl. Bei Problemen und Fragen könnt ihr uns auch jederzeit vor Ort kontaktieren. Die uns bekannten Aachener Rollstuhlfahrer wurden bereits in Mannheim angemeldet und werden am Eingang Gastbereich abgeholt.

    Anreise mit der Bahn / ÖPNV

    Solltet Ihr mit Zügen der Deutschen Bahn AG anreisen, stehen exklusiv für Gästefans in unmittelbarer Bahnhofsnähe (Ausgang über Bahnsteig 1 – links am Bahnhofsgebäude vorbei) kostenlose Shuttle-Busse, die Euch zum Gastbereich am Carl-Benz-Stadion und nach Spielende wieder zurück zum Hauptbahnhof bringen, zur Verfügung.

    Eintrittskarten gelten als Fahrschein in allen Bussen, Straßenbahnen und freigegebenen Zügen im gesamten Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN).

    Fanutensilien: 

    Folgende Fanutensilien sind den Gästefans erlaubt:

    • Kleine Schwenkfahnen bis 2,0 Meter Stocklänge mit Plastik-Leerrohr
    • Schwenkfahnen ab 2,0 Meter Stocklänge
    • Megafone inkl. ein Satz Ersatz Akkus
    • Trommeln, unten offen oder einsehbar inkl. einem Satz Trommelstöcke je Trommel
    • Doppelhalter bis 2,0 Meter Stocklänge mit Plastik-Leerrohr
    • Zaunfahnen und Banner
    • Fotoapparate/ Digitalkameras (bei nicht-kommerzieller Nutzung)

    Nicht erlaubt sind:

    • Waffen oder Sachen die als Waffen und Wurfgeschosse dienen können
    • Pyrotechnik (Fackeln, Rauchkörper, Leuchtkugeln, Bengalische Feuer, …)
    • Trillerpfeifen
    • Tiere

    Am Gästeeingang befindet sich eine begrenzte Abgabemöglichkeit für Taschen und Rucksäcke. Um dort längere Wartezeiten zu vermeiden, sollten diese am besten gleich in den Bussen bzw. PKW`s belassen werden. Taschen oder Rucksäcke größer als A4 dürfen nicht mit ins Stadion genommen werden.

    Gürteltaschen sind nach erfolgter Kontrolle erlaubt.

    Regenschirme mit Ausnahme von Knirpsen dürfen nicht mit ins Stadion genommen werden.

    In der Vergangenheit kam es bei Spielen des SV Waldhof vereinzelt immer wieder zu polizeilich relevanten Vorfällen, Auseinandersetzungen und/oder tätlichen Angriffen ausgehend durch Anhänger des SV Waldhof Mannheim. Es wird am Spieltag nicht möglich sein, die Fans auf dem An- und Abreiseweg zum/vom Stadion (insbesondere in Straßenbahnen) strikt zu separieren, um jedwede Auseinandersetzung zu verhindern. Aus diesem Grund wird den Anhängern des Gastvereins sowohl bei der An- als auch bei der Abreise empfohlen, sichtbare Fanutensilien (z.B. Trikot/Mütze/Schal) außerhalb des Gästeblocks nicht offen zu tragen.

    Besonderheiten wie Choreos oder Spruchbänder bitten wir unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de anzumelden.

    Infos zum Carl-Benz-Stadion

    Ausführliche Einblicke in die Geschichte des Carl-Benz-Stadion und die Entwicklung gibt es hier:

    https://wikiwaldhof.org/index.php?title=Carl-Benz-Stadion

    Das Tragen von Gästefankleidung in den Heimbereichen ist nicht gewünscht, gleiches gilt für das Mitführen von Fanutensilien. Gästefans die offensichtlich als Gästefans zu erkennen sind, werden in den Gästeblock umgesetzt bzw. erhalten keinen Zutritt zum Stadion.

    Das Stadion wird gegen 11:30 Uhr geöffnet. Uns steht exklusiv die Westtribüne zur Verfügung. Die Tribüne beinhaltet sowohl die Stehplatzblock (Aufgang W) als auch die Sitzplätze (Aufgänge U + V, Blöcke 19 – 21).

    Diese erreicht ihr vom Parkplatz der Gästefanbusse / 9-Sitzer über den „Josef-Bußjäger-Weg“ oder vom unweit entfernten PKW-Gästeparkplatz Friedensplatz 2 über den „Gartenschauweg“.

    Die Einlasskontrollen am Gästebereich sind in zwei Bereiche aufgeteilt. An der ersten Einlassschleuse erfolgt die Kontrolle der Eintrittskarten sowie die Taschenabgabe. An der zweiten Schleuse wird darum gebeten, alle Gegenstände aus den (Hosen-, Jacken-, Bauch-, Hand-) Taschen zu nehmen und diese vor der Kontrolle in eine bereitstehende Box zu legen. Mannheim bittet darum, die Jacken bei der Kontrolle zu öffnen und die Mützen abzunehmen. Die Kontrolle erfolgt durch das Ordnungsdienstpersonal und die Sachen können im Anschluss wieder aus der Box entnommen werden. Frauen werden gebeten, sich zur Kontrolle auf der rechten Seite anzustellen.

    Im Gästeblock kann nur mit Bargeld bezahlt werden.

    Es wird Vollbier ausgeschenkt.

    Touristikinfos

    Ihr plant einen längeren Aufenthalt in Mannheim? Hier gibt es nützliche Informationen:

    https://www.visit-mannheim.de/

    Von zuhause / unterwegs:

    Das Spiel kann unter www.alemannia-aachen.de/ticker im Liveticker verfolgt werden.

    Über den kostenlosen 100,5 Alemannia Livestream könnt ihr das Spiel 90 Minuten live als Audioübertragung verfolgen: https://www.alemannia-aachen.de/aktuelles/radiostream/

    Zudem können alle Spiele der 3. Liga live im Pay-TV auf MagentaSport geschaut werden.

    Vor Ort steht der Fanbeauftragte Stephan Braun (0179-6829670) bei Problemen oder Fragen zur Verfügung.

    Wir wünschen allen Alemannen eine Gute und sichere Anreise und stehen für Fragen jederzeit hier oder vor Ort zur Verfügung.

„Müssen über unsere Grenzen gehen“

Der Vorbericht zum Spiel beim SV Waldhof Mannheim

Es geht Schlag auf Schlag bei der Alemannia. Nach dem gestrigen Pokalspiel bei Fortuna Köln richtet sich der Fokus unmittelbar auf die nächste Aufgabe in der 3. Liga. Am Sonntag gastieren die Kaiserstädter beim SV Waldhof Mannheim. Anstoß ist um 13:30 Uhr.

Die Leistung im Pokal hatte gestimmt – der Ertrag jedoch nicht. So lässt sich die Partie in Köln zusammenfassen. Viel Zeit für Rückblicke bleibt allerdings nicht. Trainer Mersad Selimbegovic betont, dass der Fokus bei zwei Englischen Wochen in Folge direkt auf dem nächsten Spiel liege. Rechnet man das gestrige Spiel mit ein, wird die Alemannia bis zum kommenden Samstag rund 24 Stunden im Bus verbringen. Die Belastung ist hoch – Ausreden soll es dennoch keine geben. Jammern kommt nicht infrage. Die Mannschaft will die Situation annehmen, alles investieren und weiter punkten.

In den kommenden drei Spielen bietet sich die Chance, große Schritte in Richtung Klassenerhalt zu machen. Aktuell beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz acht Punkte. Selimbegovic behält die Tabelle zwar im Blick, stellt jedoch klar, dass der Fokus auf der eigenen Entwicklung liegen muss. „Es sind noch viele Spiele zu spielen und viele Punkte zu vergeben. Die Mannschaft ist auf einem guten Weg. Ich bin positiv gestimmt, dass wir diesen Weg weitergehen werden. Dafür müssen wir allerdings weiter investieren. Die Tabelle wird dann am Ende besser aussehen. Wir dürfen es auf keinen Fall zulassen, dass es noch einmal enger wird.“

Mannheims Stärke liegt im Umschaltspiel

Der erste Schritt kann am Sonntag in Mannheim gemacht werden. Eine einfache Aufgabe wird das jedoch nicht. Die „Buwe“ stehen mit vier Punkten Vorsprung auf die Alemannia auf Rang zehn der Tabelle. Zudem kehren gleich vier gesperrte Spieler zurück in den Kader.

„Mannheim ist vor allem im Umschaltspiel sehr gefährlich. Sie haben vorne einen schnellen und erfahrenen Stürmer“, erklärt Selimbegovic mit Blick auf Felix Lohkemper. „Dahinter lauern Spieler, die diese Situationen gut erkennen und nutzen. Wenn wir ihnen die Räume geben, können sie uns fußballerisch wehtun.“

Der Coach erwartet eine motivierte und gut erholte Mannschaft. „Sie spielen zu Hause und werden uns unbedingt schlagen wollen. Eigentlich müssten sie sogar ein paar Punkte mehr haben, wenn man sich ihre Leistungen anschaut.“

Für die Alemannia bedeutet das: maximale Wachsamkeit. Auch ein intensives Pressing sei trotz der Belastung möglich – allerdings nur mit höchster Konzentration, da Mannheim die entstehenden Räume konsequent für Umschaltsituationen nutzen kann. „Wir müssen über unsere Grenzen gehen, wenn wir dort etwas holen wollen“, stellt Selimbegovic klar.

Personal und Rahmenbedingungen

Faton Ademi wird im Spiel beim Waldhof nicht für die Alemannia auflaufen können, da er aufgrund einer Gelbsperre nicht zur Verfügung steht. Fotios Pseftis und Gideon Jung sollen am heutigen Freitag wieder ins Training integriert werden. Ein Einsatz der beiden am Wochenende ist somit möglich, aber noch nicht sicher. Lukas Scepanik wird dagegen definitiv ausfallen aufgrund seiner Verletzung aus dem Spiel beim SSV Ulm. Jeremias Lorch war zuletzt krank. Er ist somit ebenfalls fraglich.

Begleitet nach Ulm wird die Alemannia von 1.200 Fans. Wer nicht im Stadion sein kann, hat wie gewohnt mehrere Möglichkeiten, die Partie live zu verfolgen: über den Alemannia-Liveticker, den 100,5 Alemannia Livestream oder bei MagentaSport.

Ein Blick in die Statistik zeigt: Fünf Siege stehen bislang auf dem Konto der Schwarz-Gelben, drei Partien endeten unentschieden, sieben Mal gewann Mannheim. In Mannheim selbst wartet die Alemannia allerdings noch auf den ersten Sieg. Ähnliche Serien konnten die Kaiserstädter in dieser Saison jedoch bereits durchbrechen – etwa in Stuttgart und Wiesbaden.

Schiedsrichter der Partie ist Marc Philip Eckermann. Er leitete in der vergangenen Spielzeit den 3:1-Heimsieg der Schwarz-Gelben gegen die Spielvereinigung Unterhaching. An den Linien wird er durch seine beiden Assistenten Asmir Osmanagic sowie Tobias Endriß unterstützt. Der vierte Offizielle ist Sebastian Hilsberg.

Spieldaten

Aufstellung

SV Waldhof Mannheim: Nijhuis – Klünter, Hoffmann, Ogbemudia – Sietan (80. Kryeziu), Ba, Mendes (46. Abifade), Ferati – Diakhaby (64. Michel), Masca (46. Bierschenk) – Lohkemper (42. Boyd) / Trainer: Luc Holtz

Alemannia Aachen: Riemann – da Silva Kiala, Wegmann (79. Castelle), Bagkalianis – Nadjombe, Wiebe (86. Sulejmani), Gaudino, Wagner (72. Oehmichen) – Loune (86. Elekwa), Gindorf – Schroers (72. Sillah) / Trainer: Mersad Selimbegović

Tore

0:1 Schroers (10.), 1:1 Boyd (51.), 2:1 Boyd (56.)

Verwarnungen

  Diakhaby (25.),   Gaudino (45.+4),   Bagkalianis (45.+4),   Mendes (45.+4),   (45.+5),   (45.+5),   Boyd (52.),   Abifade (62.),   Loune (66.)

Ecken

6 / 10

Schiedsrichter:

Marc Philip Eckermann (Winnenden) – Asmir Osmanagic, Tobias Endriß

Zuschauer:

12.142 (davon ca. 1.750 aus Aachen)

Wetter:

13 Grad, sonnig

Besondere Vorkommnisse:

Rot für Mersad Selimbegović und Mannheims Geschäftsführer Sport Gerhard Zuber (Halbzeitpause)

Niederlage in Mannheim für Schwarz-Gelb

Terrence Boyd schockt Alemannia nach der Pause

Nach fünf Spielen ohne Niederlage in der Liga musste sich die Alemannia Waldhof Mannheim mit 1:2 geschlagen geben. Zwar brachte Mika Schroers die Aachener früh in Front (10.), doch drehte der eingewechselte Terrence Boyd die Partie zu Gunsten des Waldhofs (51. & 56.).

Nach dem Pokalspiel am vorherigen Donnerstag veränderte Trainer Mersad Selimbegovic seine Startformation fast vollständig. Einzig Joel da Silva Kiala sowie Manuel Riemann waren in der ersten Elf noch zu finden.

Die Alemannia fand gut in die Partie und hatte auch die erste Chance des Spiels. Nach einem Eckball kam Marius Wegmann zum Kopfball, setzte diesen aber zu hoch an (3.). Die Schwarz-Gelben blieben dran und erkämpften sich eine weitere Ecke. Nach dieser klärten die Mannheimer unzulänglich. So machte Mehdi Loune den Ball wieder scharf. Danilo Wiebe verlängerte ihn anschließend in den Lauf von Schroers, der aus spitzem Winkel den Mannheimer Keeper Thijmen Nijhuis überwindete (10.).

In der Folge entwickelte sich ein intensives Spiel auf beide Tore. Die nächste beiden größeren Chancen des Spiels gingen aber ebenfalls an die Kaiserstädter. Joel da Silva Kiala zog nach einem Zuspiel von Pierre Nadjombe in den Strafraum, scheiterte aber aus spitzem Winkel an Nijhuis (20.). Als nächstes versuchte sich Danilo Wiebe, doch sein Schuss von der Strafraumgrenze verfehlte das Tor knapp (33.). Direkt im Gegenzug kam Adama Diakhaby aus ähnlicher Position zum Abschluss, verzog aber ebenso (33.).

Terrence Boyd dreht das Spiel nach der Pause

In der Schlussphase der ersten Halbzeit hätten sowohl die Alemannia als auch der Waldhof treffen können, doch auf der einen Seite vergab Ogbemudia aus wenigen Metern (39.) und auf der anderen war das Zuspiel von Nadjombe auf den einschussbereiten Lars Gindorf nicht präzise genug (40.). In dieser intensiven Phase verbuchte der Waldhof durch Felix Lohkemper die letzte Gelegenheit der ersten 45 Minuten. Der Stürmer wurde durch einen Steilpass in Szene gesetzt, fand aber seinen Meister in Manuel Riemann (41.). Direkt danach war für den Stürmer jedoch Schluss. Er musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden – für ihn kam Terrence Boyd.

Der eingewechselte bullige Stürmer drückte dem Spiel zu Beginn der zweiten seinen Stempel auf. Nach Zuspiel von Samuel Abifade kam Boyd im Strafraum zum Schuss und vollendete in die kurze Ecke (51.). Die Mannheimer waren nun am Drücker und wollten das Spiel in ihre Richtung drehen. Dies gelang ihnen auch – erneut durch Boyd. Der Stürmer nickte nach einer Flanke unten rechts ein (59.).

Chancen auf den Ausgleich bleiben ungenutzt

Die Kaiserstädter wären nach einem Freistoß beinahe direkt zum Ausgleich gekommen, doch der Schuss von Gindorf landete nur an der Latte (63.). In der Folge drückten die Aachener auf den Ausgleich, öffneten damit aber auch den Raum für Konter. Sowohl Abifade (71.) als auch Ogbemudia (78.) wussten ihre Chancen aber nicht zu nutzen.  

So ging es mit einer knappen Führung für den Waldhof in die Schlussphase und diese beinhaltete gleich mehrere Chancen auf den Ausgleich. Zunächst kam Niklas Castelle nach einer Flanke von Gianluca Gaudino zum Kopfball, köpfte aber über das Tor (82.). Wenig später klärte Lukas Klünter in höchster Not im Strafraum gegen Omar Sillah (85.). Anschließend hätte Valmir Sulejmani den Ausgleich erzielen können, Abifade klärte auf der Linie für seinen bereits geschlagenen Torhüter (88.).

Nach einem Konter hätte der Waldhof dann den Deckel drauf machen können. Abifade überspielte auf Höhe der Mittelfeldlinie Riemann. Die Mannheimer brachten den Ball im Anschluss aber nicht im Tor unter, sondern trafen nur den Pfosten. Beim Nachschuss ging die Fahne des Linienrichters hoch (90.+2). So kam die Alemannia noch zu einer letzten großen Gelegenheit. Nadjombe kam aus knapp sieben Metern zum Schuss, traf den Ball aber nicht richtig – Nijhuis konnte ihn ohne Probleme parieren (90.+5). Am Ende musste sich die Alemannia unglücklich geschlagen geben. Bereits am Sonntag können die Aachener es aber wieder besser machen. Gegner ist dann der 1. FC Schweinfurt.

Zum Spiel

Mersad Selimbegovic: „Wir sind nicht schlecht ins Spiel gestartet. Wir hatten ein paar gute Aktionen – auch nach dem 1:0. Das Spiel hatte etwas von einem offenen Schlagabtausch. Wir müssen das Spiel mit einem 2:0 dann früh noch deutlicher auf unsere Seite ziehen. Die Möglichkeiten hierzu waren da. Wir waren aber nicht so präsent gegen den Ball, wie wir es können und es auch sein müssen. In der Rückwärtsbewegung, beim Schließen und bei zweiten Bällen und ist uns ein paar Mal der Ball durchgerutscht. Sonst haben wir es aber in der 1. Halbzeit gut verteidigt.

In der zweiten Halbzeit kassieren wir aus einem normalen Angriff, aus dem niemals ein Tor resultieren darf, das 1:1. So holen wir den Gegner dann wieder komplett zurück ins Spiel. In den Minuten danach waren wir dann zu hektisch. Beim zweiten Tor waren wir zwar am Mann, aber nicht eng genug. Danach wurde es natürlich schwieriger. Wir haben dennoch einiges probiert und hatten auch ein paar gute Aktionen – unter anderem einen Lattentreffer.

Wir haben am Ende mit vollem Risiko gespielt, haben einen Innenverteidiger rausgenommen und einen Stürmer reingebracht. Mannheim hätte das Spiel in dieser Phase auch entscheiden können, was sie aber nicht gemacht haben. So haben wir in der 95. Minute durch Nadjombe noch eine Chance. Mit mehr Glück geht der Schuss rein und es steht 2:2. So ist es eine bittere und unnötige Niederlage. Wir müssen uns jetzt erholen, das Spiel analysieren, die Fehler ansprechen und dann geht es schon weiter. Viel Zeit zum Jammern gibt es nämlich nicht."

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