Regionalliga West - Saison 2018/2019 - 18. Spieltag - Freitag 16.11.2018  - 19:30 Uhr
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  • Faninfos zum Heimspiel gegen Viktoria Köln

    Am Freitag, 16.11. um 19:30 Uhr empfängt die Alemannia den Tabellenführer FC Viktoria Köln auf dem Tivoli. Hier gibt es alle organisatorischen Hinweise rund ums Spiel.

    Am Freitag, 16.11. um 19:30 Uhr empfängt die Alemannia den Tabellenführer FC Viktoria Köln auf dem Tivoli. Hier gibt es alle organisatorischen Hinweise rund ums Spiel.

    Tickets: Tageskarten sind im Fanshop am Tivoli, im Cityshop, den Aachen Arkaden und allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Eine Übersicht inkl. Öffnungszeiten findet sich hier. Bis Freitag 14:30 Uhr können Karten außerdem per Kreditkarte im Internet unter www.alemannia-tickets.de bestellt werden.

    Verfügbare Blöcke: Geöffnet sind die Blöcke O4 bis O6 auf der Osttribüne, der gesamte Kaiserstädter Wall (S1 bis S6) sowie die Blöcke W1 und W2 auf der Sparkassen Tribüne. Für Gästefans ist der Block W4 geöffnet.

    Kartenverkauf am Spieltag: Am Spieltag sind Tickets für Alemannia-Fans von 10 bis ca. 17:45 Uhr zum Vorverkaufspreis im Fanshop und danach an den Kassen im Nordosten, Südosten und Südwesten des Stadions erhältlich. Dauerkarten können nur im Fanshop erworben werden, der nur bis ca. 17:45 Uhr ohne Karte von außen erreichbar ist. Karten für Rollstuhlfahrer und für den Ehrenamtspass können an den Clearing-Stellen im Südosten und Südwesten gekauft werden. Im Südosten ist noch bis zur Halbzeitpause eine Spätkasse geöffnet. Die Schiedsrichterkasse befindet sich im Nordwesten und ist von ca. 18:30 Uhr bis 19:15 Uhr geöffnet, es werden dort Karten für den Block S6 ausgegeben. Business-Karten sind am Business-Eingang an der Sparkassen-Tribüne erhältlich.

    Hinterlegungen:  Online und telefonisch bestellte Tageskarten mit der Versandoption "Abholung/Hinterlegung" liegen bis Freitagmittag im Fanshop sowie ab ca. 2 Stunden vor Anstoß am Info-Point ("Holzbude" zwischen Stehplatz und Parkhaus, nahe Eingang Südwest) bereit. Karten, die bis kurz vor Anstoß nicht abgeholt wurden, werden zur Spätkasse am Eingang Südost gebracht.

    Studentenaktion: Es gibt in der Saison 2018/19 keine regelmäßige Freikartenaktion für Studenten. Gegen Vorlage des Studentenausweises sind an allen Kassen Karten zum gewohnten ermäßigten Preis erhältlich. Für Erstsemester wurden an den Aachener Hochschulen in den vergangenen Wochen Flyer mit Coupons für Freikarten verteilt. Diese können bis Freitag 17:45 Uhr im Fanshop am Tivoli eingelöst werden, es werden Freikarten für den Block S5 ausgegeben.

    Gästefans: Karten für den Gästebereich W4 sind (zum Stehplatzpreis) in ausreichender Anzahl an der Tageskasse erhältlich. Kasse und Eingang befinden sich an der nordwestlichen Ecke des Stadions.

    Anreise / Parken: Informationen zu PKW-Parkplätzen finden Sie auf den Seiten der APAG: http://www.apag.de/aktuelles/parken-bei-den-alemannia-heimspielen Die ASEAG setzt in dieser Saison in leicht reduzierter Taktung ab Hauptbahnhof, Bushof, Baesweiler/Alsdorf und Würselen Sonderbusse ein. Am Freitag fahren die Sonderbusse ab 16:30 Uhr. Die Alemannia weist darauf hin, dass Eintrittskarten in dieser Saison nicht als Fahrkarte gelten. Bei den Busfahrern kann auf der Hinfahrt die Fahrkarte für die Rückfahrt direkt mit gelöst werden ("Alemannia-Ticket").

    Stadionöffnung: Das Stadion öffnet um 18:00 Uhr, der Business-Bereich bereits um 17:30 Uhr. Der Fanshop öffnet um 10 Uhr; nach Stadionöffnung ist der Shop nur noch von innen mit gültiger Karte erreichbar. Wir bitten um Verständnis, dass aus Kostengründen z.Zt. nur noch der Eingang Südost geöffnet wird, der Eingang Südwest bleibt geschlossen.

    Sonstiges:  Für das leibliche Wohl sind die Kioske im Umlauf sowie der Klömpchensklub geöffnet. Im Stadionumlauf ist das Tivoli Echo für 1€ zu erwerben. Am Fantreff werden Karten für das Auswärtsspiel in Wattenscheid verkauft.

Unter Flutlicht gegen den Liga-Primus

Spitzenreiter Viktoria Köln gastiert zum Rückrundenstart am Tivoli

Mit dem Heimspiel gegen den FC Viktoria Köln startet die Regionalliga West am Freitagabend in die Rückrunde. Anstoß zum Duell Tabellensechster gegen Spitzenreiter ist um 19.30 Uhr auf dem Tivoli.

Unter Flutlicht gegen den Liga-Primus – da steigt bei Fuat Kilic die Vorfreude auf die Partie „Wir messen uns mit dem Top-Team der Liga, das ganz klar die Ausrichtung hat, aufzusteigen zu wollen“. Aachens Trainer weiß, dass die Aufgabe nicht einfach wird. „Viktoria verfügt über eine spielstarke Mannschaft mit namhaften Spielern, die bereits höherklassig gespielt haben.“ Kilic hofft dennoch auf ein enges Spiel, weil seine Truppe „wesentlich weiter ist“, als dies noch bei der knappen 1:2-Niederlage im Hinspiel der Fall war.

Ziel der Alemannen soll sein, in den verbleibenden 17 Begegnungen mehr Punkte zu holen als in der Vorrunde. „Dafür müssen wir wieder effektiver sein“, weiß Kilic, der die Chancenverwertung in den letzten drei Spielen als größtes Manko ausgemacht hat. „Fußballerisch, spielerisch und von der taktischen Ausrichtung her, gibt es momentan nicht viel zu meckern. Die Jungs spielen guten Fußball und bringen Leidenschaft auf den Platz“, zeigt sich der Coach mit der erkennbaren Entwicklung zufrieden.

In Hinblick auf den Gegner kündigt Kilic an, seine Startformation auf ein bis zwei Positionen zu verändern. „Mehr Tempo und Wucht“ lautet die Ausschreibung, die sowohl für die offensive als auch für die defensive Außenbahn gilt. Alan Stulin ist kein Kandidat, da er aufgrund von muskulären Problemen ausfällt. Auch der Einsatz von Marcel Kaiser, der im Training einen Schlag auf die Wade bekommen hat, ist fraglich. Im Tor wird erneut Daniel Zeaiter stehen. Der wiedergenesene Niklas Jakusch geht auf die Bank.

Die Alemannia rechnet mit 5.000 bis 6.000 Zuschauern auf dem Tivoli. 3.700 Tickets wurden bis Donnerstagmittag im Vorverkauf abgesetzt. Schiedsrichter der Partie des 18. Spieltags ist Bastian Börner aus Iserlohn. Ihm assistieren Fabian Maibaum und Florian Exner an den Seitenlinien. Die Schwarz-Gelben und der Fusionsverein FC Viktoria Köln standen sich seit 2013 in elf Meisterschaftsspielen gegenüber, in denen bislang immer ein Sieger ermittelt wurde. Die Statistik sieht die Gäste von der rechten Rheinseite mit acht Erfolgen im Vorteil. Dreimal hatten die Alemannen das bessere Ende für sich.

Spieldaten

Aufstellung

Alemannia Aachen: Zeaiter – Fiedler, Heinze, Hackenberg, Salata – Pütz (85. Temür) – Garnier, Bösing (81. Idrizi), Batarilo, Schmitt (20. Müller) – Imbongo / Trainer: Fuat Kilic

FC Viktoria Köln: Patzler – Lang, Willers, Maier, Baumgärtel – Saghiri, Wimmer (56. Backszat), Gottschling (54. Golley), Derflinger (54. Holzweiler) – Bunjaku, Kreyer / Trainer: Patrick Glöckner

Tore

1:0 Fiedler (48.), 1:1 Wimmer (53.)

Verwarnungen

  Imbongo (14.),   Bunjaku (25.),   Wimmer (34.),   Saghiri (79.),   Saghiri (82.),   Garnier (90.+3)

Ecken

12 / 3

Schiedsrichter:

Bastian Börner – Fabian Maibaum, Florian Exner

Zuschauer:

6.300 (davon ca. 130 aus Köln)

Wetter:

leicht bewölkt, 6 Grad

Der gerechte Lohn bleibt aus

Alemannia dominiert den Tabellenführer und spielt nur 1:1

Die Alemannia hat sich zum Rückrundenauftakt in bärenstarker Verfassung präsentiert. Vor 6.300 Zuschauern hatte die Kilic-Elf den Spitzenreiter mehrfach am Rande einer Niederlage, musste sich aber am Ende mit einem 1:1 (0:0) begnügen. Matti Fiedler hatte die zwischenzeitliche Aachener Führung erzielt.

Bei der Alemannia gab es lediglich eine Änderung im Vergleich zur Vorwoche: Sebastian Schmitt begann anstelle von Manuel Glowacz. Die Schwarz-Gelben starteten schwungvoll und schnürrten den Liga-Primus in den ersten Minuten in der eigenen Hälfte ein. Schmitt schlug eine Flanke von links, Garnier kam am langen Pfosten zum Kopfball, den die Gäste kurz vor der Torlinie noch zur Ecke entschärfen konnten (6.). Schmitt verletzte sich wenig später mit der traurigen Diagonse eines Mittelfußbruchs und musste durch Müller ersetzt werden (20.). Die Tivoli-Kicker kompensierten den Ausfall gut und kamen zu weiteren Gelegenheiten. Garnier legte eine Flanke per Kopf für Imbongo ab, dessen Schuss auf der Linie geklärt wurde. Auch der Nachschuss von Batarilo konnte kurz vor dem Einschlag noch gelöscht werden (23.). Nach einer guten halben Stunde flankte Garnier von links, Imbongo kam zum Kopfball, den Patzler noch über die Latte lenken konnte (31.). Nur zwei Minuten später kam Aachen zur nächsten Gelegenheit. Batarilo zirkelte einen Freistoß auf den langen Pfosten, Fiedler kam zum Kopfball und Patzler fischte das Leder per Glanztat noch aus dem Eck (33.). Vor dem Seitenwechsel versucht es Imbongo nochmal aus 20 Metern – das Leder wurde knapp rechts neben das Tor abgefälscht (39.). Ein starker Auftritt der Alemannen in den ersten 45 Minuten blieb bis zum Pausentee unbelohnt.

Die erste Offensivaktion nach dem Seitenwechsel führte schließlich zum langersehnten Erfolg. Bösings Ecke fand den Kopf von Fiedler und der Ball mit Hilfe des rechten Innenpfostens den Weg ins Tor – 1:0 (48.). Wenig später hätte Batarilo einen Konter selber abschließen müssen und so schlugen die Gäste ebenfalls durch eine Standardsituation zurück. Wimmer hechtete die Ecke von Derflinger per Kopf zum 1:1 über die Linie (53.). Die Gäste wechselten dreifach, an den Kräfteverhältnissen auf dem Rasen änderte dies auch in der Folgezeit nichts. Nach einer Ecke von Batarilo brannte es erneut im Kölner Strafraum. Fiedler bekam das Leder diesmal aber aus kurzer Distanz mit dem Fuß nicht vorbei am Keeper gespitzelt (66.). Sekunden später verfehlte der Aachener Rechtsverteidiger das Ziel mit einer Direktabnahme aus dem Hinterhalt knapp. Das Spiel ging in die Schlussphase und das Publikum honorierte den Auftritt der Alemannia mit lautstarken Sprechchören. Golley scheiterte für die Gäste aus 18 Metern knapp (77.), ehe die Alemannia die letzten Hochkaräter in diesem Spiel ungenutzt ließ. Batarilo schlug einen Freistoß nach innen. Heinze kam zum Kopfball und Patzler parierte wiederum glänzend (80.). Nach einer gelb-roten Karte gegen Saghiri agierten die Tivoli-Kicker in den Schlussminuten in Überzahl (82.). Die Alemannen führten eine Ecke schnell aus, Heinze köpfte wuchtig, doch Patzler rettete dem Tabellenführer den an diesem Abend äußerst glücklichen Punkt.