Regionalliga West - Saison 2018/2019 - 21. Spieltag - Dienstag 26.03.2019  - 19:00 Uhr
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  • Faninfos zum Spiel in Wiedenbrück

    Das im Dezember abgesagte Spiel der Alemannia beim SC Wiedenbrück wurde für Dienstag, 26.3., 19 Uhr neu angesetzt.

    Das im Dezember abgesagte Spiel der Alemannia beim SC Wiedenbrück wurde für Dienstag, 26.3., 19 Uhr neu angesetzt.

    Tickets:
    Für den abgesagten Termin gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit, bei Verhinderung ist auch ein Umtausch möglich. Stehplätze kosten 7,50 €, Sitzplätze sind für 12,50 € zu haben. Kinder bis 14 Jahren haben freien Eintritt. Rollstuhlfahrer inkl. Begleitperson zahlen 7,50 €. Zusätzliche Ermäßigungen gibt es angesichts der ohnehin günstigen Preise nicht. Auch an der Tageskasse werden noch Karten erhältlich sein. Es steht für Gästefans nur eine begrenzte Anzahl von 120 Sitzplätzen zur Verfügung. Kartenkäufe und -umtäusche sind im Fanshop noch bis Dienstag 12 Uhr möglich.Wir bitten um Verständnis, dass Karten für dieses Spiel nur gegen Barzahlung erhältlich sind.

    Anreise:
    Es wird ein Fanbus zum Fahrpreis von 15 € angeboten. Es sind noch Plätze frei. Abfahrt ist am Spieltag um 14 Uhr zwischen Tivoli und Eissporthalle. Anmeldungen werden unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de entgegengenommen.

    Die für PKWs empfohlene Strecke vom Tivoli zum Jahnstadion ist 225 km lang. Über die A4 und A1 fährt man bis zum Kamener Kreuz, an dem man auf die A2 in Richtung Hannover/Bielefeld wechselt. Diese verlässt man an der Ausfahrt 23 (Rheda-Wiedenbrück) und fährt auf die B64 in Richtung Rietberg/Lippstadt/Gütersloh-Süd. Nach 2,5km folgt man der B64 auf der rechten Spur in Richtung Rietberg/Rheda-Wiedenbrück und fährt am Kreisverkehr rechts auf die Rietberger Straße. Das Stadion liegt nach 1 Kilometer auf der rechten Seite. Parkplätze sind unter anderem am Hallenbad in der Nähe des Gästeeingangs zu finden. Busse können zum Aus- und Einsteigen direkt am Gästeeingang halten und am Hallenbad parken.

    Adresse:
    Jahnstadion, Rietberger Straße 29, 33378 Rheda-Wiedenbrück (Gästeblock: Ostring 116 / Parkplätze: Am Hallenbad 23)

    Infos zum Jahnstadion:
    Das 1950 eröffnete Jahnstadion wurde im vergangenen Jahrzehnt für die NRW-Liga und Regionalliga ausgebaut. Es fasst aktuell 2.550 Zuschauer, darunter 750 überdachte Sitzplätze. Zuletzt wurde hinter dem Tor ein Gästebereich angelegt, der über den "Ostring" zu erreichen ist. Am Ende der Geraden steht für Gästefans eine begrenzte Anzahl von 120 Sitzplätzen zur Verfügung.

    Fanutensilien:
    Zaunfahnen, Schwenkfahnen sowie Trommeln (einseitig einsehbar) sind ausschließlich im Stehplatzbereich erlaubt. Die Werbebanden dürfen nicht mit Fahnen überhangen werden. Besonderheiten (Spruchbänder etc.) bitte unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de anmelden.

„Wieder ein positives Zeichen setzen“

Alemannia reist zum Nachholspiel nach Wiedenbrück

Nach fast zweieinhalbwöchiger Pause ist die Alemannia wieder in der Regionalliga West gefordert. Am Dienstag, 26. März 2019, holen die Schwarz-Gelben die im Dezember ausgefallene Partie beim SC Wiedenbrück nach. Anstoß im Jahnstadion ist um 19.00 Uhr.

An gleich zwei Wochenenden waren die Schwarz-Gelben nach der ebenso unnötigen wie unglücklichen Niederlage gegen den Wuppertaler SV zum Zusehen gezwungen. Die Partie bei Aufsteiger Kaan-Marienborn fiel den Witterungsverhältnissen zum Opfer und die eigentlich für letzten Samstag terminierte Partie gegen die U21 des 1. FC Köln musste auf Anweisung des Verbands bereits im Februar ausgetragen werden. „Wir haben die Partie gegen Wuppertal aufgearbeitet und die Zeit intensiv genutzt, um unser Spiel im eigenen Ballbesitz zu forcieren. Jetzt gilt es, wieder ein positives Zeichen setzten“. Beim 4:0-Testspielerfolg gegen den niederländischen Erstligisten Fortuna Sittard konnten die Tivoli-Kicker am vergangenen Donnerstag entsprechendes Selbstvertrauen tanken.

Für Gastgeber SC Wiedenbrück würde der aktuelle Tabellenrang 16 am Ende einen Abstiegsplatz bedeuten. Die Ostwestfalen um den Ex-Alemannen Daniel Brinkmann stehen daher unter Zugzwang. „Die Mannschaft ist da unten reingerutscht, obwohl sie von der Qualität her eigentlich nicht in diese Tabellenregion gehört“, sagt Fuat Kilic. „Wiedenbrück verfügt über eine sehr erfahrene Mannschaft. Um dort zu bestehen, müssen wir hart arbeiten und einiges investieren.“ Verzichten muss der Aachener Trainer neben Daniel Zeaiter (Muskelfaserriss) und Florian Rüter (Aufbautraining) aller Voraussicht nach auf Robin Garnier, der aus dem Testspiel gegen Sittard eine Blessur davongetragen hat. Dafür gehört Kai Bösing erstmals nach seiner Knorpelverletzung wieder zum Aufgebot.

Rund 200 Anhänger werden die Alemannia am Dienstagabend in Ostwestfalen unterstützten. Das Nachholspiel des 21. Spieltags steht unter der Leitung von Florian Exner aus Bielefeld. Der Unparteiische wird an den Seitenlinien von Vanessa Arlt und Bernd Westbeld unterstützt. Die Bilanz fällt aus Sicht der Alemannen positiv aus. In sieben der bislang elf Duelle mit dem SC Wiedenbrück verließen die Tivoli-Kicker den Platz als Sieger. Drei Spiele endeten mit einem Unentschieden und einmal hatte der SCW das bessere Ende für sich.

Spieldaten

Aufstellung

SC Wiedenbrück : Hölscher – Latkowski, Leeneman, Duschke (61. Schikowski), Wallenborn (76. Loheider) – Zech, Geisler (76. Demming) – Hüsing, Brinkmann, Schaal – Bednarski / Trainer: Björn Mehnert

Alemannia Aachen: Jakusch – Müller, Heinze, Fiedler (90. Hackenberg), Salata – Pütz – Glowacz (71. Schmitt), Batarilo (83. Bösing), Idrizi, Boesen – Imbongo / Trainer: Fuat Kilic

Tore

0:1 Imbongo (18.), 0:2 Boesen (27.)

Verwarnungen

  Fiedler (62.),   Zech (67.)

Ecken

4 / 11

Schiedsrichter:

Florian Exner – Vanessa Arlt, Bernd Westbeld

Zuschauer:

847 (davon ca. 250 aus Aachen)

Wetter:

stark bewölkt, 7 Grad

Besondere Vorkommnisse:

Brinkmann schießt Foulelfmeter an den Pfosten (63.)

Alemannia siegt im Nachholspiel

Imbongo und Boesen treffen zum 2:0-Erfolg in Wiedenbrück

Die Alemannia hat das Nachholspiel des 21. Spieltags beim SC Wiedenbrück mit 2:0 zu ihren Gunsten entschieden. Vor 847 Zuschauern im Jahnstadion stellten die Schwarz-Gelben die Weichen durch Treffer von Dimitry Imbongo und Vincent Boesen bereits vor dem Seitenwechsel auf Sieg. Ex-Alemanne Daniel Brinkmann vergab im zweiten Durchgang einen umstrittenen Foulelfmeter.

Rund zweieinhalb Wochen nach dem letzten Ligaspiel gab es bei der Kilic-Elf drei Änderungen. Niklas Jakusch ersetzte den verletzten Daniel Zeaiter im Tor, der zuletzt gesperrte Matti Fiedler begann anstelle von Peter Hackenberg und Manuel Glowacz startete für den angeschlagenen Robin Garnier. Die Schwarz-Gelben kamen nach 12 Minuten zur ersten Ecke des Spiels, die den Gegner zum Konter einlud. Brinkmann flankte von rechts, Schaal legte per Kopf ab und Zech setzte das Leder aus 14 Metern freistehend am linken Pfosten vorbei. Die Antwort der Alemannen folgte mit einem Batarilo-Aufsetzer aus 20 Metern, der aber einen guten Meter am Kasten vorbeiflog (13.). Fünf Minuten später „flipperte“ sich die Alemannia in Front. Eine Hereingabe von der rechten Seite landete über Umwege vor den Füßen von Imbongo und mit Hilfe des linken Innenpfostens kullerte die Kugel zum 0:1 hinter die Linie (18.). Die Führung verlieh den Alemannen Sicherheit. Boesen erlief einen Rückpass von Wallenborn, umkurvte Torhüter Hölscher und schob den Ball zum 0:2 ins leere Tor (27.). Ein Schuss von Idirzi wäre sogar für einen weiteren Treffer gut gewesen, wurde aber knapp neben das Tor abgefälscht (31.). Die Gastgeber versuchten den Rückstand noch vor dem Seitenwechsel zu verkürzen, doch Distanzschüsse von Zech (40.) und Bednarski (42.) verfehlten das Ziel nur knapp.

Auch nach der Pause stemmte sich Wiedenbrück mit dem Rücken zur Wand gegen die drohende Niederlage. Schaal zog mit einem Dribbling von links nach innen und setzte das Leder zum Glück für die Tivoli-Kicker nur an den rechten Pfosten (48.). Auf der Gegenseite versuchte es Boesen bei einem Konter alleine, obwohl zwei Kollegen mitgelaufen waren. Sein Schuss aus spitzem Winkel ging aber deutlich am langen Pfosten vorbei (50.). Nach einer fünfminütigen Verletzungsunterbrechung für den Wiedenbrücker Duschke rückte Schiedsrichter Exner zweimal in den Mittelpunkt des Geschehens. Zunächst ging Wallenborn nach einem harmlosen Zweikampf mit Fiedler im Strafraum zu Boden und der Unparteiische gab zum Entsetzen der Schwarz-Gelben einen Strafstoß. Brinkmann schickte Jakusch dabei zwar in die falsche Ecke, traf aber nur den linken Pfosten (63.). Vier Minuten später ging Imbongo einem langen Ball nach und bugsierte das Leder nach einem Laufduell mit Zech im Fallen vorbei an Hölscher. Der Schiedsrichter sah ein Stürmerfoul und gab den Treffer nicht (67.). Idrizi ließ nach 73 Minuten eine Konterchance ungenutzt, bevor die Hausherren in der Schlussphase alles nach vorne warfen. Heinze rettete kurz vor dem Emde gegen zwei Wiedenbrücker noch einmal in höchster Not und auch in der insgesamt neunminütigen Nachspielzeit ließen die Aachener nichts mehr anbrennen. Mit drei Punkten im Gepäck ging es für die Mannschaft und die rund 200 mitgereisten Fans auf die Heimreise.

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