Regionalliga West - Saison 2018/2019 - 13. Spieltag - Freitag 12.10.2018  - 19:00 Uhr
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  • Faninfos zum Spiel in Verl

    Am Freitag, 12.10.2018, spielt die Alemannia beim SC Verl. Anstoß in der Sportclub Arena ist um 19 Uhr. Infos zu Tickets, Stadion und Anreise gibt es hier.

    Am Freitag, 12.10.2018, spielt die Alemannia beim SC Verl. Anstoß in der Sportclub Arena ist um 19 Uhr. Infos zu Tickets, Stadion und Anreise gibt es hier.

    Tickets:
    Karten sind bis Donnerstag 15 Uhr im Fanshop im Tivoli erhältlich, außerdem an der Tageskasse. Stehplätze kosten 8,50€ (Vollzahler) bzw. 6,50€ (ermäßigt). Sitzplätze sind für 15,50€ (Vollzahler) bzw. 12,50€ (ermäßigt) zu haben. Wir bitten um Verständnis, dass die Karten für das Spiel in Verl ausschließlich bar bezahlt werden können.

    Anreise:
    Die empfohlene Strecke vom Tivoli zur Poststraße ist 236 Kilometer lang. Freitagsnachmittags ist wegen Staugefahr eine längere Anreisezeit einzuplanen. Von der A1 wechselt man am Kamener Kreuz auf die A2 in Richtung Hannover/Bielefeld. Diese verlässt man an der Ausfahrt 24 (Gütersloh) und folgt der Verler Straße (später Gütersloher Straße) in Richtung Verl. Nach Ortseingang biegt man links in die Straße "Zum Meierhof", dann rechts in die Sürenheider Straße und wieder rechts auf die Bielefelder Straße. Parkplätze stehen am "Schmiedestrang" oder am Busbahnhof zur Verfügung.

    Es wird ein Fanbus zum Fahrpreis von 20€ angeboten. Abfahrt ist um 13:30 Uhr zwischen Tivoli und Eissporthalle. Anmeldungen werden unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de entgegengenommen.

    Mit der Bahn fährt man bis Gütersloh Hbf und erreicht Verl in ca. 25 Minuten mit der Buslinie 73 oder 85. Es gibt keine gesonderten Shuttle-Busse. Mögliche Verbindungen können unter www.bahn.de abgerufen werden.

    Adresse:
    Poststraße, 33415 Verl (Parkplätze: Schmiedestrang)

    Infos zur Sportclub Arena:
    Anlässlich der Einführung der Regionalliga 1994 wurde der Sportplatz an der Poststraße zum Stadion ausgebaut. Nach einem weiteren Ausbau 2008 betrug die Kapazität 5.001 Plätze, darunter 1.000 Sitzplätze. Seit 2015 wurde das Stadion weiter modernisiert und an allen Seiten überdacht. Der Gästestehplatzbereich befindet sich hinter dem südlichen Tor, Sitzplätze stehen in den Blöcken A und B am Ende der Geraden zur Verfügung.

    Fanutensilien:
    Erlaubt sind:
    Schwenkfahnen (nur im Stehplatzbereich)
    Doppelhalter
    Zaunfahnen


    Der SC Verl bittet um Verständnis, dass Lärminstrumente wie Trommeln und Megaphone aufgrund der Nähe zum Wohngebiet weder im Gäste- noch im Heimblock erlaubt werden können.

Mit breiter Brust nach Verl

Kilic-Elf am Freitag zu Gast in Ostwestfalen

Mit der Partie SC Verl gegen Alemannia Aachen eröffnet die Regionalliga West am Freitagabend ihren 13. Spieltag. Anstoß in der Sportclub-Arena ist um 19.00 Uhr.

„Wir sind froh, dass wir den Anschluss hergestellt haben und eine Serie starten konnten“, sagt Fuat Kilic vor der Abfahrt nach Ostwestfalen. Mit vier Siegen und neun Spielen ohne Niederlage im Gepäck dürften die Schwarz-Gelben mit breiter Brust in den Mannschaftbus steigen. „Ideal wäre, wenn wir unsere Serie ausbauen und auch aus Verl etwas mitnehmen würden“, hofft der Trainer, der nicht frei von personellen Sorgen ist. Marco Müller sah gegen Lippstadt die fünfte gelbe Karte. Marcel Kaiser muss die Reise krankheitsbedingt absagen und auch Matti Fiedler ist aufgrund von muskulären Problemen nicht einsatzfähig. Ein dickes Fragezeichen steht auch hinter Dimitry Imbongo, bei dem die Alemannen kein Risiko eingehen wollen.

Gegner SC Verl war bis zum 10. Spieltag das einzige unbesiegte Team der Liga. Aktuell finden sich die Mannen von Trainer Guerino Capretti auf Rang 12 wieder. In zwölf Spielen sammelten Viktor Maier & Co. acht unentschieden. „Verl hat bisher nur zweimal verloren und letzte Woche in Mönchengladbach eine gute Mentalität an den Tag gelegt, als man nach einem 0:2-Rückstand noch zurückgekommen ist“, weiß Fuat Kilic, dass die Aufgabe alles andere als leicht werden wird. „Die Mannschaft ist qualitativ gut besetzt. Zudem ist sie sehr gut organisiert und agiert mit einer hohen Grundaggressivität“, zollt der Aachener Coach den Gastgebern entsprechenden Respekt.

Die Alemannia rechnet auf der weiten Auswärtsfahrt mit der Unterstützung von rund 300 Anhängern. 70 Tickets wurden im Vorverkauf abgesetzt. Leiter des Spiels ist Marco Goldmann aus Warendorf geleitet. Er wird an den Seitenlinien von Patrick Holz und Bernd Westbeld unterstützt. Die Statistik weist einen kleinen Vorteil zu Gunsten der Tivoli-Kicker aus. Siebenmal ging die Alemannia im Duell mit dem SC Verl als Sieger hervor. Je sechs Spiele endeten unentschieden oder mit einem Erfolg der Ostwestfalen.

Spieldaten

Aufstellung

SC Verl: Brüseke – Schmik, Steringer, Schröder – Brosowski (76. Maier), Schöppner, Kurzen (63. Hecker), Liehr (81. Müller), Stojanovic – Haeder, Heinz / Trainer: Guerino Capretti

Alemannia Aachen: Jakusch – Rakk, Heinze, Hackenberg, Salata – Pütz – Garnier, Bösing (87. Boesen), Batarilo, Glowacz (77. Schmitt) – Temür (84. Redjeb) / Trainer: Fuat Kilic

Tore

0:1 Batarilo (52.), 1:1 Haeder (87.)

Verwarnungen

  Salata (8.),   Bösing (78.),   Schröder (78.),   Salata (83.),   Rakk (90.)

Ecken

4 / 4

Schiedsrichter:

Marco Goldmann – Patrick Holz, Bernd Westbeld

Zuschauer:

1.349 (davon ca. 300 aus Aachen)

Wetter:

leicht bewölkt, 20 Grad

Zwei Minuten fehlen zum nächsten Dreier

Die Alemannia muss in Verl kurz vor dem Ende noch das 1:1 hinnehmen

Die Alemannia musste sich zum Auftakt des 13. Spieltags beim SC Verl mit einer Punkteteilung begnügen. Vor 1.349 Zuschauern hatte Stipe Batarilo die Aachener nach dem Seitenwechsel in Front geschossen. Die Führung hielt bis zur 88. Minute, als die Alemannen nach der gelb-roten Karte gegen Patrick Salata in Unterzahl noch den Ausgleich hinnehmen mussten.

Bei der Alemannia fehlten Marco Müller (5. Gelbe Karte) und Marcel Kaiser (krank). Zudem startete Blendi Idrizi von der Bank. Neu im Team waren dafür Steven Rakk, Mahmut Temür und Manuel Glowacz. Die erste Chance des Spiels resultierte aus dem ersten Eckball der Schwarz-Gelben. Glowacz servierte von rechts, Salata kam zum Kopfball, doch Schmik rettete am langen Pfosten für die Gastgeber auf der Torlinie (13.). Auf der Gegenseite kam Jakusch zu seiner ersten Bewährungsprobe, als Heinz einen Sololauf aus 18 Metern abschloss und Aachens Keeper die Kugel im Nachfassen unter Kontrolle hatte (18.). Weitere Torraumszenen waren anschließend rat gesät. Erst kurz vor dem Seitenwechsel hatten die rund 300 mitgereisten Alemannia-Anhänger nochmal den Torschrei auf den Lippen, als Batarilo auf Zuspiel von Glowacz nach innen dribbelte und aus 20 Metern abzog. Das Leder flog knapp über den rechten Torgiebel (43.), womit der torlose Pausenstand besiegelt war.

Der zweite Durchgang begann mit der bis dahin dicksten Möglichkeit des Spiels. Glowacz setzte sich am linken Flügel durch und flankte auf Temür, der aus sechs Metern freistehend abziehen konnte. SCV-Keeper Brüseke parierte die Direktabnahme aber glänzend (49.). Der Ärger über die vergebene Chance währte ganze drei Minuten. Dann wurde Batarilo von Temür im Strafraum freigespielt  und vollendet aus zwölf Metern zum 0:1 (52.). Nach einer knappen Stunde flankte Garnier  von rechts scharf nach innen und Glowacz rutschte am langen Pfosten einen Tick zu spät heran (59.). Drei Minuten später waren die Aachener in der Defensive gefordert, nach dem Liehr im Strafraum freigespielt wurde. Hackenberg grätschte dazwischen und blockte den Schuss aus acht Metern noch rechtzeitig ab (62.).

Anschließend wurde es strittig. Bösing ging nach einem Nachtreten von Schröder zu Boden, Schiedsrichter verwarnte beide mit Gelb. Sieben Minuten vor Schluss sah der bereits verwarnte Salata für sein zweites Foul im Spiel die Ampelkarte. „Ich hätte mir mehr Fingerspitzengefühl gewünscht“, sagte im Anschluss Aachens Kapitän Peter Hackenberg. Die Alemannia musste die Schlussminuten in Unterzahl bestreiten und kassierte zwei Minuten vor dem Ende noch den Ausgleich. Im Getümmel rettete Jakusch zunächst gegen Maier noch stark, doch aus dem Hinterhalt hämmerte Haeder das Leder im Nachsetzen zum 1:1 unter die Latte (88.). Die üppige Nachspielzeit von fünf Minuten änderte an diesem Spielstand nichts mehr. Auch wenn es am Ende nicht für den fünften Sieg in Folge gereicht hat, kann die Kilic-Elf auf eine stolze Serie von zehn Spielen ohne Niederlage blicken.