Bitburger-Pokal - Saison 2018/2019 - 2. Spieltag - Samstag 24.11.2018  - 14:00 Uhr
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  • Faninfos zum Pokalspiel in Schlebusch

    Am Samstag, 24.11. spielt die Alemannia in der ersten Runde des Bitburger-Pokals beim SV Schlebusch. Anstoß ist um 14:00 Uhr auf der Sportanlage Im Bühl. Infos zu Tickets, Sportplatz und Anreise gibt es hier.

    Am Samstag, 24.11. spielt die Alemannia in der zweiten Runde des Bitburger-Pokals beim SV Schlebusch. Anstoß ist um 14:00 Uhr im Stadion Im Bühl. Infos zu Tickets, Sportanlage und Anreise gibt es hier.

    Tickets: Karten sind bis Freitag 18 Uhr im Fanshop am Tivoli erhältlich. Es gibt ausschließlich Stehplätze zum Einheitspreis von 8€. Kinder bis 12 Jahren haben freien Eintritt. Wir bitten um Verständnis, dass der Verkauf von Karten für dieses Spiel nur gegen Barzahlung erfolgen kann. Auch an der Tageskasse werden noch Karten in ausreichender Anzahl erhältlich sein.

    Anreise: Zwischen Tivoli und Stadion Im Bühl liegen rund 86 Kilometer. Man fährt über A4 und A1 bis zum Kreuz Leverkusen und folgt der A3 in Richtung Frankfurt. Bei der Anreise mit dem Bus ist die Sperrung der Rheinbrücke bei Leverkusen zu beachten und aufgrund der zusätzlichen Runde um Köln entsprechend mehr Zeit einzuplanen. Man verlässt die A3 an der Ausfahrt Leverkusen, folgt den Schildern "Schlebusch" und biegt nach ca. 1,7km an der Ampel links in den Karl-Carstens-Ring. Nach ca. 800 Metern ist am Straßenrand Platz für Fanbusse. PKWs fahren 100m weiter in die Einfahrt zum Freiherr-vom-Stein-Gymnasium und von dort auf den Aschenplatz, der beim Pokalspiel als Parkplatz für Alemannia-Fans dient.

    Es wird ein Fanbus zum Fahrpreis von 10€ eingesetzt. Abfahrt ist am Spieltag um 11:45 Uhr zwischen Tivoli und Eissporthalle. Anmeldungen werden unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de entgegengenommen.

    Die Sportanlage ist ca. 2,2km vom Bahnhof Leverkusen-Schlebusch entfernt, welcher ab Köln mit der RB48 in Richtung Wuppertal erreichbar ist. Ein Teil der Strecke ab Bahnhof Schlebusch kann z.B. mit der Buslinie 222 in Richtung Bergisch Gladbach bis zur Haltestelle Andreasstraße zurückgelegt werden. Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist in der Eintrittskarte nicht enthalten.

    Adresse: Im Bühl 17, 51375 Leverkusen. Parkplatz: Karl-Carstens-Ring, 51375 Leverkusen

    Infos zur Sportanlage im Bühl: Das Stadion Im Bühl besteht aus einem Kunstrasenplatz mit Laufbahn sowie einer teilweise überdachten Stehtribüne auf einer Geraden. Beim Pokalspiel ist die komplette Tribünenseite für die Fans der Alemannia vorgesehen, der Aschennebenplatz steht als Parkplatz für Alemannia-Fans zur Verfügung. Alemannia-Fans nutzen beim Pokalspiel den Haupteingang, der vom Aschenplatz aus erreichbar ist.

    Fanutensilien: Es gelten die üblichen Verbote. Erlaubt sind Schwenk- und Zaunfahnen sowie Trommeln (einseitig einsehbar).

Runde 2 in Schlebusch

Alemannia will Gegner nicht unterschätzen

Die zweite Runde des Bitburger Pokals führt die Alemannia nach Leverkusen. Gastgeber ist am Samstag, 24. November 2018, der SV Schlebusch. Gespielt wird ab 14.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz der Sportanlage „Im Bühl“.

„Wir werden den Gegner sehr ernst nehmen und auf jeden Fall nicht unterschätzen“, gibt Fuat Kilic als Marschroute vor. Aachens Trainer sagt dies nicht ohne Grund. In der letzten drei Jahren konnte sich der SV Schlebusch jeweils als Tabellendritter in der Spitzengruppe der Landesliga Mittelrhein Staffel 1 etablieren und belegt nach dem 3:1-Erfolg im Spitzenspiel gegen den FV Bonn-Endenich seit letztem Sonntag auch aktuell wieder Rang 3. Die Mannschaft kassierte in den letzten elf Pflichtspielen nur eine Niederlage. In Runde 1 des Verbandspokals konnte der FC Inde Hahn mit 4:2 besiegt werden. „Schlebusch verfügt über gut ausgebildete junge Spieler und hat auch einige erfahrene Akteure in den Reihen“, erklärt Kilic, der den Gegner durch seinen Co-Trainer Simon Pesch beobachten ließ.

Die Rotation bei den Tivoli-Kickern dürfte weniger üppig ausfallen als noch zuletzt in Rösrath. Das liegt auch daran, weil das letzte Meisterschaftsduell gegen Viktoria Köln Spuren hinterlassen hat. Sebastian Schmitt musste sich aufgrund eines Mittfußbruchs einer OP unterziehen und auch Kai Bösing fällt mit einer Knieverletzung auf unbestimmte Zeit aus. Hinzu gesellen sich noch Alan Stulin (muskuläre Probleme) sowie Torhüter Niklas Jakusch (grippaler Infekt). Gut 1.000 Zuschauer, darunter etwa 400 Fans aus Aachen, werden im kleinen Stadion des Sechstligisten erwartet. Das Spiel wird geleitet von Schiedsrichter Martin Tietze aus Bonn. Ihm assistieren Peter Bonczek und Jan-Philipp Schöneseiffen an den Seitenlinien. Die Alemannia bietet ab 13.45 Uhr einen Live-Ticker (www.alemannia-aachen.de/ticker) mit Infos rund um die Partie an.

Spieldaten

Aufstellung

SV Schlebusch: Geschonnek – Birken, Dohmen, Hammes, Raufeiser (83. Rohrbeck) – Breddemann, Herbel – Azzizi (62. Seinsch), Annas (90. Urban), Grützner – Schulz / Trainer: Stefan Müller

Alemannia Aachen: Zeaiter – Rakk (46. Boesen), Redjeb, Hackenberg, Salata – Pütz – Glowacz (83. Imbongo), M. Müller, Idrizi, Garnier – Temür (55. Kaiser) / Trainer: Fuat Kilic

Tore

0:1 Glowacz (11.), 1:1 Herbel (27.), 1:2 Glowacz (32.), 1:3 Idrizi (90.+3)

Verwarnungen

  Hackenberg (49.)

Ecken

5 / 7

Schiedsrichter:

Martin Tietze – Peter Bonczek, Jan-Philipp Schöneseiffen

Zuschauer:

1.000 (davon ca. 400 aus Aachen)

Wetter:

Regen, 4 Grad

In Unterzahl ins Viertelfinale

Alemannia gewinnt Pokalduell in Schlebusch mit 3:1

Die Alemannia steht im Viertelfinale des Bitburger Pokals. Beim Landesligisten SV Schlebusch setzten sich die Tivoli-Kicker vor rund 1.000 Zuschauern nach einer umkämpften Partie mit 3:1 (2:1) durch. Dabei musste die Kilic-Elf fast eine Halbzeit lang in Unterzahl agieren, weil Kapitän Peter Hackenberg wegen einer vermeintlichen Notbremse des Feldes verwiesen wurde.

Bei der Alemannia blieb eine größere Rotation aus. Dennoch erhielten auch einige Akteure, die in der Meisterschaft zuletzt weniger Einsatzzeiten hatten, eine Chance von Beginn an. Der Tabellendritte der Landesliga Mittelrhein startete mutig in die Partie und erspielte sich in den ersten Minuten drei Ecken, die aber nicht für Torgefahr sorgten. Effektiver machten es die Alemannen in Minute 11. Nach einem Ballgewinn wurde Glowacz von Garnier bedient und vollendete aus spitzem Winkel zum 0:1 ins lange Eck. Leider ließen die Tivoli-Kicker danach einige gute Gelegenheiten ungenutzt. Idrizi war frei durch und lupfte das Leder über den Torwart. Die Hausherren kratzten die Kugel aber noch von der Linie und konnten auch den Nachschuss von Garnier rechtzeitig entschärfen (21.). Garnier scheiterte anschließend mit einem Schlenzer vom rechten Strafraumeck an Schlebusch-Keeper Geschonnek (26.). Die anschließende Ecke wurde für die Aachener zum Boomerang. Die Gastgeber klärten und setzten in Überzahl zum Konter an, den Herbel zum überraschenden 1:1 abschloss (27.). Die Karten wurden neu gemischt – allerdings nur für fünf Minuten. Dann kombinierte sich der Regionalligist flüssig durch die Abwehrreihe des Underdogs. Glowacz hatte an der Strafraumgrenze freie Schussbahn und traf mit einem trockenen Schuss zum 1:2 ins linke Eck (32.). Müller schloss einen Alleingang noch vor dem Seitenwechsel etwas zu überhastet ab (38.), sodass es bis zum Pausenpfiff beim knappen Aachener Vorsprung blieb.

Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag. Hackenberg bremste Schulz in einem Laufduell kurz vor der Strafraumgrenze. Schiedsrichter Tietze sah ein Foul und wertete das Vergehen als Notbremse mit der roten Karte (49.). Birken setzte den fälligen Freistoß aus 17 Metern rechts am Tor vorbei. Kurz darauf mussten die Aachener eine Schrecksekunde überstehen. Die Hausherren legten einen langen Ball im Strafraum per Kopf ab und Zeaiter muss sich entschlossen in den Ball werfen, um einen Torschuss zu verhindern(54.). Die Alemannen waren auch mit einem Mann weniger um Spielkontrolle bemüht. Über Kaiser und Idrizi landete die Kugel bei Glowacz, der diesmal aus 16 Metern knapp drüber zielte (62.). Das Spiel entwickelte mit zunehmender Spieldauer immer mehr Pokalcharakter. Die Gastgeber mussten in der Schlussphase die Abwehr entblößen, aber die Tivoli-Kicker nutzen die entstehenden Räume nicht konsequent genug. In der Nachspielzeit hielt es auch den Schlebuscher Torhüter nicht mehr in seinem Kasten. Das Bollwerk der Alemannia hielt aber allen Versuchen stand und mit dem letzten Angriff des Spiels schloss Idrizi einen Konter zum erlösenden 1:3-Enstand für den Regionalligisten ab.