HolzScherf
Testspiele - Saison 2008/2009 - 1. Spieltag - Freitag 11.07.2008  - 18:30 Uhr
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Spieldaten

Aufstellung

Hertha Walheim: Delheid (46. Schmitz) - Benoit (46. Hilgert), Mangiamele (65. ?), Grümmer (46. ?), Formberg, Föhles (58. ?), Ostlender (46. Klubberg), Pyras, W. Putzier (56. ?), H. Putzier (89. ?), Lochen (46. Wiederhold) / Trainer: Elmar Höfer

Alemannia Aachen: Stuckmann (46. Straub) – Polenz (46. Lagerblom), Szukala, Vukovic, Achenbach (46. Olajengbesi) – Müller (46. Brinkmann), Plaßhenrich (46. Popova), Lehmann (46. Fiel), Milchraum (46. Lasnik) – Daun, Auer (46. Holtby) / Trainer: Jürgen Seeberger

Tore

0:1 Daun (32.), 0:2 Holtby (64.), 0:3 Vukovic (74.), 0:4 Popova (84.)

Schiedsrichter:

Dennis Kraus

Zuschauer:

2.000

Wetter:

heiter bis wolkig, 20 Grad

Die Hertha schlägt sich tapfer

Gute Torwartleistungen verhindern höheren Alemannia-Auftaktsieg

Einen gelungenen Saisonauftakt erlebte die Alemannia auf der tollen Anlage von Partnerverein Hertha Walheim. Vor rund 2000 begeisterten Zuschauern besiegten die Schwarz-Gelben den ambitionierten Landesligisten mit 4:0. Einen noch höheren Sieg der Seeberger-Elf verhinderten die beiden starken Torhüter des Gastgebers. Den Torreigen eröffnete Markus Daun per Elfmeter, in der zweiten Halbzeit legten Lewis Holtby, Hrvoje Vukovic und Faton Popova nach.

Insgesamt fünf Neuzugänge schickte Trainer Jürgen Seeberger beim ersten Test unter Wettkampfbedingungen auf den Platz. Zwei davon liefen im Sturm der Schwarz-Gelben auf: Benjamin Auer und Markus Daun bildeten das neue Angriffsduo. Auf dem rechten Flügel durfte Neuzugang Florian Müller von Beginn an ran, während Patrick Milchraum wie gewohnt auf der linken Seite wirbelte. Im zentralen Mittelfeld liefen Reiner Plaßhenrich und Matthias Lehmann auf, während Timo Achenbach und Lukasz Szukala ihr Debüt in der Viererkette gaben. Zusammen mit dem wieder genesenen Hrvoje Vukovic und Jerome Polenz sollten sie das Tor von Keeper Thorsten Stuckmann verteidigen.

Pünktlich zum Anpfiff entschloss sich auch die Sonne dazu ihren Teil zu den tollen Rahmenbedingungen beizutragen, da sie ihr strahlendes Lächeln über die 22 Akteure warf. In der Anfangsphase des Spiels merkte man den Schwarz-Gelben aber dennoch an, dass sie keine Geschenke verteilen wollten. Sie stürmten konsequent auf das Walheimer Tor zu und die erste Chance folgte bereits nach fünf Minuten: Den gut platzierten Kopfball von Neuzugang Benjamin Auer konnte Hertha-Keeper Stefan Delheid nur mit einer Glanzparade parieren. Auch der vorbildliche Partner der Alemannia, der besonders im Jugendbereich in der vergangenen Saison eine tolle Kooperation aufwies, versteckte sich nicht: Einen schönen Angriff der Walheimer klärte Neuzugang Lukasz Szukala vor dem heranstürmenden Marco Lochen (9.). Man merkte aber schnell, dass die Aachener, die erstmals im Kartoffelkäfer-Look aufliefen, das Spiel klar dominierten: Nach einer schönen Hereingabe von Florian Müller köpfte Matthias Lehmann den Ball auf die Latte (15.).

Der erste Treffer durch Markus Daun sollte rund 60 Sekunden später fallen - der Angreifer stand jedoch im abseits. Der Alemannia-Express stand selten still und kurze Zeit später hatte unser Kapitän die Riesenchance zur Führung: Reiner Plaßhenrich lief frei auf Keeper Delheid zu, aber er verfehlte den Walheimer Kasten um Zentimeter (25.). In der Folgezeit konnte sich der Torhüter mehrere Male auszeichnen, da eine wahre Angriffswelle auf ihn zurollte: Im zweimaligen Duell mit Benjamin Auer sollte er aber Sieger bleiben. Vier Minuten später war er jedoch machtlos: Nach einem Handspiel im Sechzehner entschied Schiedsrichter Dennis Kraus auf Strafstoß. Markus Daun ließ sich diese Chance nicht entgehen und er erzielte das 1:0 (30.). Danach ebbte die Partie ein bisschen ab, man merkte den Alemannen die schwere Trainingswoche an - bis Lehmann kurz vor dem Pausenpfiff den Hammer auspackte: Mit einem Gewaltschuss aus rund 27 Metern prüfte er erneut Walheims-Keeper. Delheid blieb erneut Sieger, so dass mit der 1:0-Führung in die Kabine ging.

Mit acht Wechseln ging es in die zweite Hälfte: Daniel Brinkmann, Pekka Lagerblom, Andreas Lasnik, Lewis Holtby, Seyi Olajengbesi, Cristian Fiel, Faton Popova und Keeper Stephan Straub kamen neu in die Partie. Und die Alemannen legten los wie die Feuerwehr: Andreas Lasnik hatten den neuen Hertha-Keeper Oliver Schmitz bereits umkurvt, bevor sein Abwehrspieler in letzter Sekunde klärte (47.). Kurze Zeit später konnte sich der Torhüter des Gastgebers dann richtig auszeichnen: Nach einer Ecke kam der Ball zu Faton Popova, der mit einem tollen Schuss Schmitz zu einer Glanzparade zwang (52.).


Die Seeberger-Elf drückte jetzt aufs Tempo und die Gäste kamen kaum noch aus der eigenen Hälfte. Die logische Konsequenz in der 65. Minute: Das 2:0. Nach einem schönen Hackentrick von Cristian Fiel war Lewis Holtby auf Höhe des Elfmeterpunktes völlig frei. Der Juniorennationalspieler jagte den Ball mustergültig ins linke Eck - sein erstes Profitor im Trikot der Schwarz-Gelben. Mit einem noch spektakuläreren Schuss erzielte Vukovic den dritten Treffer: Wieder war Fiel der Ausgangspunkt, der drei Walheimer auf sich gezogen hatte. Ein kluger Pass auf den aufgerückten Verteidiger folgte und der Kroate zirkelte das Leder in den Winkel (74.). Zehn Minuten vor dem Ende hätten Daniel Brinkmann und Pekka Lagerblom das Ergebnis noch ausbauen können, aber beide Chancen sollte Walheims Keeper vereiteln. 3:0 - das war Faton Popova aber noch zu wenig. Der Angreifer erzielte mit seinem Schuss von der linken Strafraumkante das 4:0. Den Schlusspunkt setzte der Jüngste in den Aachener Reihen: Holtby setzte einen Kopfball gegen die Latte, so dass die Partie mit 4:0 endete.

„Das war für uns ein gelungener Abschluss einer harten Trainingswoche. Man hat gesehen, dass Walheim ein guter Landesligist ist. Sie haben gut verteidigt und waren vom Trainer richtig eingestellt. Auch die Torhüter haben einen guten Job gemacht. Für uns war es wichtig, dass alle gesund bleiben damit wir ab Montag unser Programm durchziehen können. Deshalb habe ich Szilárd Nemeth nach den harten Einheiten der letzten Tage auch geschont“, bilanzierte Alemannen-Coach Jürgen Seeberger. Auch Torschütze Markus Daun zeigte sich zufrieden mit dem ersten Test: „Wir hätten es sicher an der ein oder anderen Stelle besser ausspielen können, aber es waren schon gute Szenen dabei. Man hat uns die Müdigkeit noch angemerkt.“

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