Testspiele - Saison 2015/2016 - 9. Spieltag - Donnerstag 13.08.2015  - 19:00 Uhr
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  • Infos zum Testspiel bei St. Gilloise

    Am Donnerstag, 13. August 2015, bestreitet die Alemannia ein Testspiel beim belgischen Zweitligisten Royale Union St. Gilloise.

    Am Donnerstag, 13. August 2015, bestreitet die Alemannia ein Testspiel beim belgischen Zweitligisten Royale Union St. Gilloise. Der 1897 gegründete Klub zählt zu den ältesten noch bestehenden Fußballvereinen Belgiens und wurde in der Vorkriegszeit 11-mal belgischer Meister.

    Das Testspiel wird am Donnerstag um 19.00 Uhr im Stade Stade Joseph Mariën im Brüsseler Stadtteil Forest angepfiffen. Die Strecke ist vom Tivoli aus 148 km lang, die Adresse lautet: Chaussée De Bruxelles 223, B-1190 Forest. Eintrittskarten sind ausschließlich an den Tageskassen zum Preis von 5€ erhältlich.

Spieldaten

Aufstellung

Royale Union St. Gilloise: Mandiangu – Coutinho (63. Bordonaro), Mpoto (46. Tene), Guiro (46. Wakam Ngompe), Delsanne – Cocchiere, Tchapo Kemajou (46. Beltrame) – Onana (63. Nguwa), Alves Da Silva Neto, Rajsel – Morais De Almeida / Trainer: Marc Grosjean

Alemannia Aachen: Löhe (25. Sprint) – Lünenbach, Hackenberg (61. Demai), Löhden, Vrzogic (45+1. Mohr) – Staffeldt, Propheter – Müller (33. Zieba), Dowidat, Graudenz (61. Hasani) – Maier / Trainer: Christian Benbennek

Tore

0:1 Löhden (7.), 0:2 Müller (17.), 0:3 Maier (26.), 1:3 Alves Da Silva Neto (36.), 2:3 Onana (53.)

Verwarnungen

  Guiro (42.),   Lünenbach (90.)

Zuschauer:

300 (davon ca. 35 aus Aachen)

Wetter:

20 Grad, Gewitter

Besondere Vorkommnisse:

Mandiangu hält Foulelfmeter von Graudenz (31.)

Testspielerfolg in Belgien

Alemannia besiegt Royale Union St. Gilloise mit 3:2

Die Alemannia hat vor ihrem in der Regionalliga spielfreien Wochenende am Donnerstag, 13. August 2015, ein Testspiel in Belgien absolviert. Beim Zweitligisten Royale Union St. Gilloise siegten die Schwarz-Gelben mit 3:2 (3:1). Christian Benbennek hatte die Reise nach Brüssel mit 16 Akteuren angetreten, die alle eingesetzt wurden.

Vor 300 Zuschauern im altehrwürdigen Stade Joseph Marien, welches 1919 erbaut wurde, trafen sich zwei echte Traditionsklubs. Das Spiel begann mit 50-minütiger Verspätung. Auf der Anreise standen die Alemannen aufgrund eines schweren LKW-Unfalls an der niederländisch-belgischen Grenze zunächst im Stau. Während des Aufwärmprogramms kam es zum einem Unwetter. Der Unparteiische bat beide Teams bei Blitz und Donner zur Sicherheit in die Katakomben. Als es denn endlich losgehen konnte, rissen die Tivoli-Kicker das Geschehen umgehend an sich. In der siebten Minute war wieder einmal „Kopfballungeheuer“ Löhden zur Stelle, der eine Freistoßhereingabe von Dowidat einköpfte. Zehn Minuten später flankte Graudenz von der linken Seite. Maier kam zum Kopfball und Müller vollendete aus kürzester Distanz zum 0:2 (17.). Nur kurze Zeit später war die Benbennek-Elf nach einer Dowidat-Ecke erneut erfolgreich. Diesmal köpfte Maier am kurzen Pfosten zum 0:3 ein (26.).

Für die Belgier, die beim Liga-Auftakt am vergangenen Wochenende nur knapp mit 0:1 der AS Eupen unterlegen waren, zeichnete sich ein Debakel ab. Graudenz wurde im Strafraum zu Fall gebracht, scheiterte mit dem fälligen Strafstoß aber am belgischen Torwart (31.). Statt 0:4 stand es zur Pause nur noch 1:3, weil Da Silva Neto einen Angriff der Hauherren von der Strafraumgrenze im Aachener Tor vollstrecken konnte (36.). Als Onana für Union acht Minuten nach dem Seitenwechsel sogar der Anschlusstreffer zum 2:3 gelang (53.), wurde die Partie nochmal spannend. Auf tiefem Boden entwickelte sich ein nun Kampfspiel. „Die Jungs haben die Bedingungen angenommen“, lobte Alemannia-Coach Benbennek nach dem Spiel die Mentalität seiner Truppe, die auf dem Rasen nichts mehr anbrennen ließ und mit einem 3:2-Erfolg die hoffentlich staufreie Heimreise antrat.

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