Regionalliga West - Saison 2019/2020 - 22. Spieltag - Samstag 25.01.2020  - 14:00 Uhr
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  • Faninfos zum Spiel beim TuS Haltern

    Am Samstag, 25. Januar um 14 Uhr spielt die Alemannia beim TuS Haltern. Das Spiel findet im Lohrheidestadion in Wattenscheid statt. Infos zu Tickets, Anreise und Stadion gibt es hier.

    Am Samstag, 25. Januar um 14 Uhr spielt die Alemannia beim TuS Haltern. Das Spiel findet im Lohrheidestadion in Wattenscheid statt. Infos zu Tickets, Anreise und Stadion gibt es hier.

    Tickets: Karten sind am Donnerstagmittag verspätet in Aachen eingetroffen und bis Freitag 18 Uhr im Alemannia-Shop im Tivoli erhältlich. Es wird ausschließlich der Sitzplatzbereich geöffnet, Karten gibt es für 10,50 € (Vollzahler) bzw. 5,50 € (ermäßigt). Rollstuhlfahrer zahlen den ermäßigten Preis, eine Begleitperson ist frei. Auch an der Tageskasse werden noch genügend Karten erhältlich sein.

    Anreise:
    Vom Tivoli bis zum Lohrheidestadion sind es je nach Route zwischen 125 und 142 Kilometer. Über A52 oder A61 fährt man auf die A40 in Richtung Bochum. Diese verlässt man an der Ausfahrt 29 (Bochum-Wattenscheid-West). Man biegt links auf die Berliner Straße und anschließend nach ca. 2 Kilometern links in die Hollandstraße. Am Ende der Straße ist ein eigener Parkbereich für Gästefans vorhanden.

    Es wird ein Fanbus zum Fahrpreis von 15 € eingesetzt. Abfahrt ist am Spieltag um 10:30 Uhr zwischen Tivoli und Eissporthalle. Anmeldungen sind unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de möglich.

    Auch der Fanklub Stolberger Tivoli Jonge setzt einen Bus ein, der Fahrpreis beträgt 17 €. Abfahrt ist um 10 Uhr in Breinig mit diversen Zustiegsmöglichkeiten in Stolberg, Eschweiler und Aachen. Anmeldungen sind unter bustour@stolberger-tivoli-jonge.de möglich.

    Für Zugfahrer ist das Stadion vom Bahnhof Bochum-Wattenscheid aus mit der Buslinie 365 bis zur Haltestelle "Lohrheidestadion" oder nach ca. 1,6 km Fußweg zu erreichen. Eintrittskarten gelten nicht als Fahrausweis.

    Adresse: Lohrheidestadion, Lohrheidestraße 82, 44866 Bochum (Gästeeingang/-parkplatz: Hollandstraße 95)

    Infos zum Lohrheidestadion: Das 1954 errichtete Leichtathletik- und Fußballstadion - Heimat der im Herbst aus der Regionalliga zurückgezogenen SG Wattenscheid 09 - hat aktuell eine Kapazität von 16.233 Plätzen. Für Gästefans sind die überdachten Sitzplatzblöcke J und K auf der Osttribüne vorgesehen, der Stehplatzbereich bleibt geschlossen. Die Rollstuhlplätze befinden sich auf der Laufbahn vor den Blöcken J und K. Der Gästeeingang ist von der Hollandstraße aus zu erreichen.

    Fanutensilien: Erlaubt sind Zaunfahnen und Schwenkfahnen bis 2m Stocklänge. In begrenzter Anzahl erlaubt sind 3 große Schwenkfahnen, 1 Trommel und 1 Megaphon. Nicht erlaubt sind Doppelhalter, Spruchbänder, nicht angemeldete Choreos, Stockschirme und Taschen/Rucksäcke, die über das DIN-A4-Format hinausgehen. Im Stadionumfeld gilt ein generelles Glasflaschenverbot.

Mit Selbstbewusstsein in die Restrunde

Alemannia gastiert am Samstag bei Aufsteiger TuS Haltern

Nach einer relativ kurzen Winterpause rollt in der Regionalliga West am Wochenende wieder der Ball. Die Alemannia führt das erste Pflichtspiel des Kalenderjahres zu Aufsteiger TuS Haltern, der für die Partie von der heimischen Stauseekampfbahn ins Wattenscheider Lohrheidestadion ausweicht. Anstoß ist am Samstag um 14.00 Uhr.

In der kurzen Vorbereitungsphase wurden die Schwerpunkte der Trainingsarbeit in den technisch-taktischen Bereich gesetzt. „Wir wollen im eigenen Ballbesitz mehr Lösungsmöglichkeiten finden, gerade gegen tiefstehende Gegner“, lautete der Ansatz. Die Umsetzung in den Testspielen war ordentlich und die Ergebnisse positiv. „Nun gilt es, diesen Trend mit in die Meisterschaft zu transportieren und selbstbewusst aufzutreten“, fordert Fuat Kilic. Einziger Wehrmutstropfen der Vorbereitung war die Verletzung von Kai Bösing, der nach einem Muskelfaserriss zwar am Freitag wieder ins Training einsteigen soll, aber noch keine Option für den Kader ist. „Wir werden da definitiv kein Risiko eingehen“, sagt der Trainer.

Mit dem TuS Haltern treffen die Alemannen auf einen Gegner, der als Aufsteiger gut in die Saison gestartet war und sich aktuell auf Tabellenplatz 15 wiederfindet. Im Kampf um den Klassenerhalt wurde im Winter personell nachgerüstet. Mit dem Ex-Aachener Emre Yesilova und Berkant Canbulut haben zwei gestandene Regionalliga-Kicker in Haltern angeheuert. „Wir  treffen auf einen Gegner, der in der Offensive enormes Tempo hat und über ein sehr gutes Umschaltspiel verfügt“, umschreibt Fuat Kilic die Stärken der Gastgeber. „Wir dürfen daher wenig Fehler in der Spieleröffnung machen, um den Gegner nicht zu Umschaltaktionen einzuladen“, lautet das Credo des Aachener Coachs.

Als Schiedsrichter der Partie des 22. Spieltags fungiert Marcel Benkhoff aus Ahaus. Er wird durch die Assistenten Selim Erk und Björn Sauer an den Seitenlinien unterstützt. Schätzungsweise rund 300 Anhänger werden die Tivoli-Kicker in der Lohrheide unterstützten. Im Hinspiel kam es zum bislang einzigen direkten Vergleich mit Liganeuling TuS Haltern. Die Alemannia behielt am Ende mit 3:0 die Oberhand.

Spieldaten

Aufstellung

TuS Haltern: Hester – Forsmann, Diericks, Wiesweg, Opiola – Kallenbach, Nebi (90+2. Bernoth), Anan (28. Canbulut), Möllers – Oerterer (86. Kasak), Yesilova (70. Schick) / Trainer: Magnus Niemöller

Alemannia Aachen: Cymer – Garnier, Fiedler, Heinze, Wallenborn – Müller, Rakk (86. Glowacz) – Rüter (69. Benteke), Batarilo (86. Arifi), Schmitt – Boesen / Trainer: Fuat Kilic

Tore

0:1 Schmitt (56.), 1:1 Yesilova (60.), 2:1 Oerterer (76.)

Verwarnungen

  Opiola (32.),   Möllers (40.),   Wallenborn (64.),   Oerterer (76.),   Schmitt (85.)

Ecken

1 / 4

Schiedsrichter:

Marcel Benkhoff (Ahaus) – Selim Erk, Björn Sauer

Zuschauer:

600 (davon ca. 300 aus Aachen)

Wetter:

bedeckt, 4 Grad

Aachener Chancenwucher rächt sich

Alemannia unterliegt gegen Aufsteiger Haltern mit 1:2

Beim Pflichtspiel-Auftakt des Kalenderjahres 2020 hat die Alemannia eine überraschende Niederlage kassiert. Bei Aufsteiger TuS Haltern gaben die Schwarz-Gelben im Wattenscheider Lohrheidestadion vor 600 Zuschauern eine Führung noch aus der Hand und unterlagen am Ende mit 1:2. Während der gut 90 Minuten hatten die Tivoli-Kicker zahlreiche Großchancen ausgelassen.

Nach der erfolgreichen Generalprobe gegen Drittligist Viktoria Köln wollte Fuat Kilic eigentlich eine unveränderte Startformation ins Rennen schicken. Die Idee scheiterte, weil sich Kapitän Peter Hackenberg kurz vor der Abfahrt mit einem Magen-Darm-Virus abmeldete. Für ihn rückte Sebastian Schmitt ins Team und Alexander Heinze trug die Binde. Nach zehnminütigen Abstasten wurden die Angriffe der Alemannen zielstrebiger. Schmitt flankte von links, Müller rauschte heran, doch TuS-Keeper Hester war mit den Fingerspitzen schneller am Ball und konnte klären (10.). Dann kombinierten sich Müller und Rüter über rechts durch. Müller flankte scharf nach innen und Boesen scheiterte aus vier Metern am reaktionsstarken Heister (14.). Nur eine Minute später hatte Schmitt von der Strafraumgrenze freie Schussbahn und setzte das Leder knapp über den Kasten. Nach 23 Minuten verfehlte der im Strafraum von Müller blank gespielte Batarilo das Gehäsue, weil ihm der Ball "über den Schlappen" rutschte. Nach einer guten halben Stunde hatten die rund 300 mitgereisten Fans erneut den Torschrei auf den Lippen. Müller legte einen langen Ball per Kopf für Boesen ab, der aus acht Metern freistehend drüber zielte (31.). Die mangelnde Chancenverwertung hätte sich kurz vor der Pause bei einem Halterner Konter über zwei Ex-Alemannen beinahe gerächt. Yesilova passte von links auf den mitgeeilten Nebi, der jedoch freistehend in Cymer seinen Meister fand (43.). Ohne Torerfolg wurden die Seiten getauscht.

An den Kräfteverhältnissen sollte sich auch nach der Pause zunächst nichts ändern. Rüter passte zu Batarilo, der Heister aus 15 Metern zur nächsten Rettungstat zwang (50.). Nach 56 Minuten war der Bann dann endlich gebrochen. Schmitt trieb den Ball nach vorne, wurde nicht richtig angegriffen und zielte aus 20 Metern flach ins rechte Eck - 0:1 (56.). Die Freude währte allerdings nur ganze vier Minuten. Canbulut verlagerte die Kugel auf Yesilova, der Garnier im Strafraum umkurvte und flach zum 1:1 ins lange Eck traf (60.). Die Alemannia hatte nur kurze Zeit später die erneute Führung auf dem Fuß. Rüter flankte von links, Hester konnte die Kugel nicht festhalten und wurde dann aus nächster Distanz von Garnier angeschossen (67.). Die Partie war nun offener, weil auch die Gastgeber mutiger agierten und zusätzlich von Aachener Fehlern profitierten. Batarilo köpfte das Leder unkontrolliert in den eigenen Strafraum, wo sich Oerterer im Zweikampf behaupten konnte und Cymer keine Abwehrchance ließ. Der Außenseiter lag plötzlich mit 2:1 in Front (76.). Für die Alemannen ging es in der Schlussphase darum, zumindest noch einen Zähler zu retten. Doch auch dieses Unterfangen scheiterte am Unvermögen im Abschluss. Heinze setzte sich in der Nachspielzeit über links durch und bediente Benteke, der die Kugel aus fünf Metern freistehend nicht im Tor unterbringen konnte (90+1.). Unnötiger hätte eine Niederlage nicht sein können!