HolzScherf
3. Liga - Saison 2012/2013 - 34. Spieltag - Freitag 19.04.2013  - 19:00 Uhr
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  • Infos zum Spiel in Wiesbaden

    Am Freitag, 19. April, 19 Uhr ist die Alemannia beim SV Wehen Wiesbaden zu Gast. Infos zu Stadion, Tickets, Anreise usw. gibt es hier.

    Das Spiel findet am Freitag, 19. April 2013 um 19 Uhr in der BRITA-Arena statt.

    Tickets:
    Es findet in Aachen kein Vorverkauf statt. Tickets sind in ausreichender Anzahl an der Abendkasse erhältlich. Stehplätze kosten 10€ (Vollzahler), bzw. 7€ (ermäßigt), Sitzplätze 17€.

    Anreise:
    Es wird ein Fanbus zum Fahrpreis von 20€ eingesetzt. Abfahrt ist um 14 Uhr zwischen Tivoli und Eissporthalle. Der Bus ist ausverkauft. Anmeldungen werden bei den Heimspielen am Fantreff oder unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de entgegengenommen.

    Die empfohlene Strecke vom Tivoli zur BRITA-Arena ist 230 km lang und führt über die A4 und A3. Man verlässt die A3 an der Ausfahrt 46 Wiesbaden/Niedernhausen und folgt der B455 in Richtung Wiesbaden. Nach etwa 10 Kilometern gabelt sich die Straße, man hält sich rechts auf der L3037 (New-York-Straße). Man überquert nach ca. 1 Kilometer die Berliner Straße, das Stadion befindet sich kurz dahinter auf der linken Seite.

    Zum Parken wird die Gartenfeldstraße am Hauptbahnhof empfohlen. Vom Wiesbadener Hauptbahnhof aus erreicht man das Stadion nach etwa 1,5 Kilometer Fußweg. Vom Bahnhofsvorplatz biegt man rechts in die Gartenfeldstraße, dann rechts in die Mainzer Straße, links in die Welfenstraße und wieder links in die Wettinerstraße.

    Adresse:
    BRITA-Arena, Berliner Straße 9, 65189 Wiesbaden (Gästeeingang: Wettinerstraße)

    Infos zur BRITA-Arena:
    Nach dem Zweitligaaufstieg des SV Wehen Taunusstein im Jahr 2007 wurde in Wiesbaden die BRITA-Arena errichtet und der Verein in SV Wehen Wiesbaden umbenannt. Die aus Stahlrohrtribünen bestehende Arena wurde nach vier Monaten Bauzeit direkt neben dem alten Helmut-Schön-Sportpark des SV Wiesbaden eingeweiht. Das Stadion fasst 12.250 überdachte Plätze, davon etwa die Hälfte Sitzplätze. Der Eingang zu den Gästeblöcken S17/S18 (Stehplatz) und W19 (Sitzplatz) befindet sich an der südwestlichen Ecke des Stadions in der Wettinerstraße. Der Eingang E4 sowie Parkplätze für Rollstuhlfahrer befinden sich in der Berliner Straße 9. Kasse und Stadion öffnen um 17:30 Uhr. Für Fans mit Stadionverbot wird die Gaststätte "Mainzer Rad" (Wittelsbacher Straße 39) empfohlen.

    Fanutensilien:
    Erlaubt sind:
    - Schwenkfahnen bis 1,50m Stocklänge
    - Doppelhalter bis 1,50m Stocklänge
    - Digitalkameras ohne große Objektive zum privaten Gebrauch

    In begrenzter Anzahl nach Absprache (Anmedlung über lutz.vanhasselt@alemannia-aachen.de):
    - Schwenkfahnen ab 1,50m Stocklänge
    - Trommeln
    - Megaphon
    - Zaunfahnen (es stehen am Zaun etwa 40m zur Verfügung)

    Nicht erlaubt sind
    - Tapeten/Spruchbänder
    - Rucksäcke/Taschen (Abgabemöglichkeit am Eingang vorhanden)

„Wir müssen bis zum Schluss alles geben“

René van Eck will von seiner Elf eine Reaktion sehen

Zum Abschluss der letzten englischen Punktspielwoche in dieser Spielzeit gastiert die Alemannia am Freitagabend, 19. April 2013 (19.00 Uhr, BRITA-Arena) beim SV Wehen Wiesbaden. Nach dem enttäuschenden Auftritt seiner Elf am Dienstag in Erfurt bestand für René van Eck Gesprächsbedarf. „Wir müssen bis zum Schluss alles geben“, lautet die unmissverständliche Forderung des Trainers für die restlichen fünf Saisonspiele.

„Ich kann verstehen, wenn ein Spieler mal einen schlechten Tag hat“, sagt van Eck und ergänzt: „Aber dann muss ich wenigstens laufen und kämpfen“. Und genau diese Einstellung hat der Niederländer im ersten Spielabschnitt in Erfurt bei seinen Jungs vermisst. Der Coach wird daher im Abschlusstraining am Donnerstag genau hinschauen, wer bereit ist, mitzuziehen. „Ich erwarte eine Reaktion“, so van Eck, der auch keine Ausreden dulden möchte. „Das ist mir zu einfach. Jeder Spieler wusste, in welcher unruhigen und schwierigen Situation sich der Verein befindet“. Dass die Hoffnungen auf den sportlichen Ligaverbleib nach dem achten sieglosen Spiel in Folge weiter gesunken sind, daraus macht der Trainer keinen Hehl. „Das Messer geht immer tiefer rein“.

Ans Aufgeben denkt indes niemand. „Wir brauchen nicht mehr zu rechnen. Wenn wir noch eine Chance haben wollen, dann müssen wir alle Spiele gewinnen und von Woche zu Woche schauen, was die Konkurrenz macht“, beschreibt der Cheftrainer die Ausgangslage. Einfach wird die Aufgabe in der hessischen Landeshauptstadt ohnehin nicht. Die „Remis-Könige der Liga“ teilten in dieser Saison bereits 18-mal die Punkte und kassierten nur sieben Niederlagen. Nur das Spitzentrio der Tabelle verlor bislang seltener. „Wehen hat eine gute und spielstarke Mannschaft, die viele Chancen herausspielt. Da müssen wir von Beginn an gegen halten und dürfen den Gegner erst gar nicht ins Spiel kommen lassen“, verrät der Trainer.

Verzichten müssen die Alemannen neben den Langzeitverletzten Aimen Demai, Sascha Rösler, Thomas Stehle und Florian Müller auf Keeper Mark Flekken (Adduktorenprobleme). Für ihn rückt erneut Tim Krumpen zwischen die Pfosten, der seine Aufgabe in Erfurt laut van Eck „sehr gut” gemacht hat. Die bisherige Bilanz spricht für die Gastgeber. Drei der fünf Ligaspiele entschied der SV Wehen Wiesbaden für sich. Ein Duell gewannen die Tivoli-Kicker und das Hinspiel endete 1:1. Für das Aufeinandertreffen in der BRITA-Arena fand kein Vorverkauf in Aachen statt. Tickets sind in ausreichender Anzahl an den Tageskassen vor Ort erhältlich. Rund 200 Fans werden das Team begleiten. Wie gewohnt berichtet die Alemannia am Freitagabend per Live-Ticker www.alemannia-aachen.de/ticker aus Wiesbaden. Die Partie steht unter die Leitung von Martin Petersen aus Stuttgart. Ihm assistieren Dominik Schaal und Justus Zorn.

Spieldaten

Aufstellung

SV Wehen Wiesbaden: Gurski – Döringer, Mann, Wiemann, Schimmel – Müller – Zieba (57. Ivana), Janjic, Book (71. Christ), Mintzel (87. Bieler) – Vunguidica / Trainer: Peter Vollmann

Alemannia Aachen: Krumpen – Brauer, Erb, Schaffrath, Strujic – Andersen, Murakami (81. Schumacher) – Heller (71. Pozder), Marquet, Kefkir – Thiele / Trainer: René van Eck

Tore

1:0 Mintzel (20.), 2:0 Zieba (26.), 2:1 Thiele (31.), 3:1 Müller (75.), 3:2 Marquet (90.+1)

Verwarnungen

  Schimmel (44.),   Wiemann (63.),   Müller (90.+1)

Ecken

3 / 5

Schiedsrichter:

Martin Petersen (Stuttgart) – Dominik Schaal, Justus Zorn

Zuschauer:

3.014 (davon ca. 300 aus Aachen)

Wetter:

bedeckt, 14 Grad

Auch in Wiesbaden gibt es nichts zu holen

Sensationelle Unterstützung der mitgereisten Fans bis weit nach Spielende

Der sportliche Abstieg rückt immer näher. Die Alemannia unterlag am Freitagabend beim SV Wehen Wiesbaden vor 3.014 Zuschauern trotz einer insgesamt ordentlichen Vorstellung mit 2:3 (1:2). Timmy Thiele und Sascha Marquet trafen für die Schwarz-Gelben.

René van Eck musste kurz vor der Abreise nach Wiesbaden noch zwei weitere Ausfälle kompensieren. Neben Mark Flekken (Adduktoren) konnten auch Kapitän Sascha Herröder (muskuläre Probleme) und Robert Wilschrey (Infekt) die Reise in die hessische Landeshauptstadt nicht antreten. So bildeten Timo Brauer, Mario Erb, Sven Schaffrath und Sasa Strujic die Abwehrkette vor Tim Krumpen. Im defensiven Mittelfeld agierte Sascha Marquet an der Seite von Kristoffer Andersen und der offensive Timmy Thiele unterstützte das Angriffstrio Oguzhan Kefkir, Norikazu Murakami und Marcel Heller.

Rund 400 Aachener Schlachtenbummler hatten die Elf in die BRITA-Arena begleitet und sorgten während der gesamten 90 Minuten für Heimspielatmosphäre auf den Rängen. Die Anfangsphase verlief ausgeglichen ohne Torgefahr auf beiden Seiten. Wie aus heiterem Himmel gingen die Gastgeber dann nach 20 Minuten in Führung. Nach einem Einwurf aus der eigenen Hälfte lief Vunguidica über die linke Seite auf und davon und bediente Mintzel, der aus kurzer Distanz zum 1:0 für die Hausherren einschob. Nur sieben Minuten später legte Wiesbaden nach. Zieba wurde vom rechten Flügel in Szene gesetzt und hämmerte das Leder von der Strafraumgrenze flach ins linke untere Eck – 2:0 (27.). Doch die Alemannia wehrte sich und meldete sich nach einer halben Stunde zurück. Heller blieb nach Zuspiel von Marquet im Strafraum zunächst hängen, doch im Nachsetzen beförderte Thiele die Kugel aus zehn Metern zum 2:1 über die Linie (31.). Die Schwarz-Gelben machten vor der Pause noch einmal Druck. Andersen versuchte es aus der Distanz, doch sein Schuss ging deutlich drüber (43.).

Acht Minuten nach dem Seitenwechsel hatten die Tivoli-Kicker zunächst Glück, als ein Kopfball von Döringer von der Unterkante der Latte genau auf die Torlinie prallte, bevor Krumpen den Ball unter Kontrolle brachte. Auf der Gegenseite vernaschte Heller im Sechszehner zwei Gegenspieler und musste es mangels Anspielstationen aus spitzem Winkel alleine versuchen (55.). Dann waren wieder die Gastgeber an der Reihe. Mintzel tauchte aus abseitsverdächtiger Position frei vor Krumpen auf, der das Duell für sich entscheidet und auch den Nachschuss noch vor der Torlinie entschärfte (60.). Als Thiele nach einem Solo kurz vor dem Strafraum nur durch ein Foul gestoppt werden konnte, hatten die Alemannen ihre beste Chance zum Ausgleich. SVWW-Keeper Gurski konnte den Freistoß von Kefkir aus 20 Metern halbrechter Position mit den Fingerspitzen noch über die Latte lenken (64.). Eine Viertelstunde vor Schluss fiel die Vorentscheidung. Ivana wurde am rechten Flügel nicht am Flanken gehindert und in der Mitte vollendete Müller sträflich frei per Flugkopfball zum 3:1 (75.). Beflügelt vom mitgereisten Anhang gab die junge Aachener Elf aber nicht auf. Kefkir verpasste mit einem Schuss von der Strafraumgrenze knapp den Anschlusstreffer (89.), der dann in der Nachspielzeit doch noch fiel. Marquet verwandelte einen Freistoß aus 18 Metern zum 3:2-Endstand flach ins linke Eck (90+1.).

Obwohl die Ausgangslage nach dem neunten sieglosen Spiel in Serie nahezu aussichtslos scheint, bekundeten die mitgereisten Fans noch lange nach Abpfiff ihre Sympathie zum Verein. René van Eck zeigte sich nach dem Spiel überwältigt. „Was unsere Fans heute geleistet haben, ist unglaublich. Ich bin unheimlich stolz, Trainer von Alemannia Aachen zu sein.“ Auch Uwe Scherr richtete sein Lob an den treuen Anhang. „Das ist einzigartig. Solche Fans suchen in Deutschland ihres Gleichen“, brachte es der Sportdirektor auf den Punkt.

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