Mi, 5. November 2014

Alemannia zieht Konsequenzen aus Fehlverhalten der „Karlsbande“

Nach den Vorkommnissen im Rahmen der Spiele beim FC Wegberg-Beeck und Viktoria Köln erteilt die Alemannia der Fangruppierung „Karlsbande“ ab sofort ein Fahnenverbot für das Tivoli-Stadion. Das Mitführen, Aufhängen und Präsentieren von (bestehenden und neuen) Zaun-, Schwenk- und Blockfahnen, Bannern, Spruchbändern, Transparenten und Doppelhaltern mit Schriftzug oder Logo der „Karlsbande Ultras“ / „KBU“  ist auf dem Tivoli wieder verboten.

Der Klub hatte der „Karlsbande“ im September zunächst genehmigt, ihre Banner wieder am Aachener Tivoli zu zeigen. Vor dem Pokalspiel beim FC Wegberg-Beeck haben sich dann unter anderem Mitglieder der „Karlsbande“ unerlaubt Zutritt zur Sitzplatztribüne verschafft. Im Anschluss an diesen Vorfall hat es zwischen der Fangruppierung und dem Verein ernste Gespräche gegeben, die scheinbar ohne Erfolg waren. Kurz vor dem Ligaspiel bei Viktoria Köln am letzten Freitag wurden im Umfeld der „Karlsbande“ Rauchbomben im Gästeblock gezündet und auf das Spielfeld geworfen. Die Alemannia kann dieses wiederholte Fehlverhalten nicht tolerieren und wird aus den genannten Gründen das Fahnenverbot durchsetzen.

Auch die anderen Ultragruppen, die an den letzten Pyrotechnikaktionen beteiligt waren, müssen bei wiederholten Vorfällen mit Sanktionen rechnen.

Zudem teilt der Klub mit, dass die Täter, die beim Auswärtsspiel in Oberhausen eine Rauchbombe gezündet haben, mittlerweile ermittelt wurden. Die Alemannia wird Schadenersatzansprüche gegen die Personen juristisch geltend machen.

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