Mo, 25. Juli 2016

Turniersieg nach Elfmeterschießen

Alemannia sichert sich beim HappyBet Cup Platz 1 vor dem FC Malaga

Eine Woche vor dem Ligastart hat sich die Alemannia beim HappyBet Cup in starker Verfassung präsentiert.  Durch einen 4:3-Finalerfolg über den FC Malaga sicherte sich die Elf von Fuat Kilic vor 6.437 Zuschauern auf dem Tivoli den Turniersieg im Elfmeterschießen. Platz 3 ging an den 1. FC Köln, der im kleinen Finale mit 2:1 gegen Olympique Marseille die Oberhand behielt.

Den Auftakt machten pünktlich um 14.00 Uhr die Teams des 1. FC Köln und des FC Malaga. Der letztejährige Tabellenachte der spanischen Primera Division fand besser in die Partie und ging nach einer Kombination über die rechte Seite durch Fornals Malla in Führung (19.). Köln drängte danach auf den Ausgleich, doch Rudnevs traf mit einer Direktabnahme aus 14 Metern nur den linken Pfosten (31.). Nach 45 Minuten Spielzeit qualifizierte sich der FC Malaga, der ebenfalls noch zwei Aluminiumtreffer  zu verzeichnen hatte, mit einem knappen 1:0-Erfolg verdient für das Finale.

Im zweiten Duell traf die Alemannia auf den französischen Spitzenklub Olympique Marseille. Nach sieben Minuten hatte der Außenseiter gleich eine dicke Möglichkeit in Führung zu gehen. Gödde tauchte nach einem Ballverlust der Franzosen frei vor Keeper Samba auf, der das Duell Mann gegen Mann aber für sich entscheiden konnte. Nur eine Minute später konnte der OM-Schlussmann einen Kopfball von Propheter noch mit den Fingerspitzen entschärfen. Sein Gegenüber Philip Sprint musste in Minute 23 erstmals eingreifen, als er einen Schuss des frei gespielten Sarr über die Latte lenkte. Dann tauchten die Alemannen wieder gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse auf. Mickels scheiterte aus spitzem Winkel an Samba und im Nachsetzen brachten Fejzullahu und Suzuki die Kugel nicht im Netz unter (31.). Bedimo prüfte Sprint noch einmal mit einem wuchtigen Linkschuss (38.), ehe es nach torlosen 45 Minuten ins Elfmeterschießen ging. Hier behielten die Tivoli-Kicker gegen den Champions League-Sieger von 1992/1993 mit 4:2 die Oberhand. Den entscheidenden Elfer verwandelte Timo Staffeldt, nachdem sich der 9-fache französische Meister zuvor zwei Fehlschüsse geleitstet hatte.

Im Spiel um Platz drei gelang Rudnevs nach einer Hereingabe von Zoller die Führung für den 1. FC Köln (21.). Rolando glich nach einer Rechtsecke postwendend für Olympique Marseille per Kopf aus (23.). Der Siegtreffer für den Bundesligisten resultierte erneut aus einer Vorarbeit von Zoller, dessen Zuspiel Bittencourt aus kurzer Distanz zum 2:1-Enstand vollendete (31.).

Das Finale zwischen der Alemannia und dem FC Malaga verlief chancenarm. Winter feuerte nach 17 Minuten einen Distanzschuss ab, den Malaga-Keeper Kameni aber sicher parieren konnte. Auf der Gegenseite war Nagel bei einem Schuss von Choty, der von der Strafraumgrenze auf die lange Ecke gezielt hatte, nur einmal ernsthaft gefordert (21.). Die Alemannia überstand auch das zweite Duell über 45 Minuten gegen ein europäisches Spitzenteam ohne Gegentreffer. Die Entscheidung über den Turniersieg musste erneut im Elfmeterschießen fallen. Hammel verschoss für die Schwarz-Gelben, Nagel parierte anschließend gegen Jony. Der letzte Schuss des Turniers bescherte dem Underdog aus der Regionalliga den Finalsieg. Camacho zimmerte die Kugel gegen die Querlatte und besiegelte damit den Aachener 4:3-Erfolg.