Regionalliga West - Saison 2014/2015 - 24. Spieltag - Freitag 06.03.2015  - 20:00 Uhr
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  • Infos zum Spiel gegen Wiedenbrück

    Zum Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück wurden bis Freitagvormittag knapp 7.300 Tickets verkauft. Tickets sind Donnerstag und Freitag im Fanshop am Tivoli sowie bis Freitag 16 Uhr im Internet unter www.alemannia-tickets.de erhältlich.

    Zum Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück wurden bis Freitagvormittag rund 7.300 Tickets verkauft. Karten sind Donnerstag und Freitag im Fanshop am Tivoli sowie bis Freitag 16 Uhr im Internet unter www.alemannia-tickets.de erhältlich. Eine Übersicht weiterer Vorverkaufsstellen findet sich hier.

    Am Spieltag sind Tickets für Alemannia-Fans von 10 bis 18 Uhr zum Vorverkaufspreis im Fanshop und ab ca. 18:30 Uhr an den Kassen im Nordosten und Südosten des Stadions erhältlich. Zusätzlich ist im Südwesten eine Schnellkasse ausschließlich für Stehplatzkarten geöffnet. Dauerkarten gibt es ausschließlich im Fanshop. Für Gästefans aus Wiedenbrück sind Eingang und Kasse im Nordwesten des Stadions geöffnet. Stadionöffnung ist um 18:30 Uhr. Der Fanshop öffnet um 10 Uhr; nach Stadionöffnung ist er nur noch von innen mit gültiger Karte erreichbar. Die Telefonhotline ist bis 16 Uhr erreichbar.

    Karten für Rollstuhlfahrer und für den Ehrenamtspass können an den Clearing-Stellen im Südosten gekauft werden. Ebenfalls im Südosten ist noch bis zur Halbzeitpause eine Spätkasse geöffnet. Während der 2. Halbzeit sind beim Ordnungsdienst am Einlass verbilligte Karten erhältlich. Die Schiedsrichterkasse befindet sich im Nordwesten und ist von ca. 19 Uhr bis 19:45 Uhr geöffnet, es werden dort Karten für den Block S6 ausgegeben.

    Hinterlegte Tages- und Dauerkarten können walhweise bis Freitagmittag im Fanshop oder am Spieltag ab ca. 18 Uhr bis kurz vor Anpfiff am Info-Point an der Südwestecke des Stadions (zwischen Stehplatz und Parkhaus) abgeholt werden. Nach Anpfiff bis zur Halbzeit können hinterlegte Karten an der Spätkasse im Südosten abgeholt werden.

    Karten für das Pokalspiel gegen Borussia Freialdenhoven sind am Spieltag im Fanshop (alle Plätze) sowie am Fantreff (nur Stehplätze) erhältlich. Am Fantreff sind außerdem Eintritts- und Buskarten für die Auswärtsspiele in Uerdingen (14.3.) und Bochum (21.3.) erhältlich.

    Für das leibliche Wohl ist unter anderem der Klömpchensklub geöffnet.

Wiedersehen mit Alemannia-Bezwinger Wiedenbrück

Rückspiel gegen die Ostwestfalen steigt am Freitag unter Flutlicht

16 Spiele in Serie hat die Alemannia nicht mehr verloren. Der letzte Gegner, gegen den die Tivoli-Kicker leer ausgingen, hieß am 13. September 2014 SC Wiedenbrück. Am kommenden Freitag, 6. März 2015 kommt es nun fast ein halbes Jahr später zum zweiten Aufeinandertreffen mit den Ostwestfalen. Der Anstoß zu diesem Fluchtlichtduell, zu dem über 10.000 Zuschauer auf dem Tivoli erwartet werden, erfolgt um 20.00 Uhr.

Vier Spiele haben die Gäste in der Rückrunde bislang ausgetragen. Die Punkteausbeute fiel dabei für den Klub, der die Hinrunde als Tabellensechster beendete, mit zwei Zählern eher mager aus. Dennoch weiß Peter Schubert um die Qualitäten des Gegners. „Wiedenbrück verfügt über Stabilität im gesamten Mannschaftsverbund und kann einem im Umschaltspiel immer weh tun.“ Bei ihrer bisher einzigen Saisonniederlage bekamen die Alemannen dies nachhaltig zu spüren. Für den Aachener Trainer geht es am Freitag aber nicht um eine Revanche. „Letztendlich geht es um drei Punkte. Wiedenbrück hat das Hinspiel verdient gewonnen. Wir möchten nun zeigen, dass wir es deutlich besser können und die Punkte hierbehalten.“

Zuletzt in Lotte lagen die Schwarz-Gelben erstmals in dieser Spielzeit mit zwei Toren im Hintertreffen und konnten dank einer tollen Moral erneut einen Zähler retten. Die Mannschaft kann daher mit breiter Brust in die Partie gehen, auch wenn Kevin Behrens nicht mitwirken kann. Der Angreifer, der in drei der letzten vier Begegnungen ins Schwarze traf, fehlt aufgrund der 5. Gelben Karte. Die naheliegendste Option wäre sicherlich, die vakante Position in der Startelf mit Viktor Maier zu kompensieren. Schubert ließ sich aber am Donnerstag noch nicht in die Karten schauen und wollte noch die Eindrücke des Abschlusstrainings in seine Entscheidung miteinbeziehen. Für das 18er-Augebot gibt es ohnehin zahlreiche Alternativen, da nur Tobias Mohr (Achillessehne) und Roberto Guirino (Knieprobleme) ausfallen.

Alemannia Aachen und der SC Wiedenbrück trafen bisher dreimal aufeinander. Die beiden ersten Spiele konnten die Aachener für sich entscheiden, ehe es im Hinspiel eine Niederlage gab. Bis Donnerstagabend wurden bereits über 7.000 Tickets im Vorverkauf abgesetzt. Karten sind im Alemannia-Shop am Tivoli, über die Hotline 01805 / 018011 (14 Cent pro Minute aus dem dt. Festnetz, Mobilfunkpreis maximal 42 ct/min), oder bis vier Stunden vor Anpfiff im Internet unter www.alemannia-tickets.de zu erwerben. Dominik Jolk aus Bergisch Gladbach leitet die Partie zum Auftakt des 24. Spieltags. Michael Bernhardt und Waldemar Ebel assistieren ihm dabei an den Seitenlinien.

Spieldaten

Aufstellung

Alemannia Aachen: Löhe – Ernst, Hackenberg, Hoffmann, Lejan – Graudenz (46. Garcia), Demai (81. Lünenbach), Jerat, Dowidat – Ito (84. Dagistan), Maier / Trainer: Hans-Peter Schubert

SC Wiedenbrück : Hölscher – Volkmer, Bollmann, Rogowski (88. Wilschrey), Colak – Zech, Barton (59. Deelen), Strickmann, Erdogmus (88. Kaptan), Bednarski – Loose / Trainer: Alfons Beckstedde

Tore

0:1 Jerat (14.Eigentor), 1:1 Maier (45.+2), 2:1 Garcia (65.)

Verwarnungen

  Loose (48.),   Barton (54.),   Bollmann (55.),   Deelen (63.),   Demai (72.),   Dagistan (87.)

Ecken

7 / 2

Schiedsrichter:

Dominik Jolk – Michael Bernhardt, Waldemar Ebel

Zuschauer:

10.900 (davon ca. 30 aus Wiedenbrück)

Wetter:

leicht bewölkt, 8 Grad

Drei wichtige Punkte und ein Vereinsrekord

Die Alemannia besiegt den SC Wiedenbrück nach Rückstand verdient mit 2:1

Die Revanche ist geglückt. Zum Auftakt des 24. Spieltages in der Regionalliga West besiegte die Alemannia ihren bislang einzigen Bezwinger SC Wiedenbrück mit 2:1 (1:1) und schmückt damit weiterhin die Tabellenspitze. Vor 10.900 Zuschauern auf dem Tivoli drehten Viktor Maier und Rafael Garcia den durch ein Eigentor von Jerat verschuldeten Rückstand zu ihren Gunsten.  17 Spiele ohne Niederlage innerhalb einer Saison bedeuten einen neuen Rekord in der Aachener Vereinsgeschichte.

Bei der Alemannia gab es zwei Änderungen in der Anfangsformation. Viktor Maier ersetzte Kevin Behrens, der heute aufgrund der 5. Gelben Karte zusehen musste. Außerdem feierte Taku Ito sein Debüt in der Startelf - für ihn blieb Bastian Müller draußen. Die Voraussetzungen waren optimal: Flutlichtspiel, milde Temperaturen und fast 11.000 Fans auf dem Tivoli. Die Schwarz-Gelben verbuchten die erste gute Möglichkeit in Minute zehn. Ernst setzte sich auf der rechten Seite durch und wollte das Leder für Ito ablegen. Die Gäste konnten im letzten Augenblick klären und im Nachsetzen hämmerte Maier den Ball von der Strafraumgrenze einen knappen Meter drüber. Vier Minuten später ging der Schuss überraschend nach hinten los. Zech zirkelte einen Freistoß von der rechten Seite in den Strafraum. Jerat wollte klären, lenkte die Kugel aber unhaltbar für Löhe ins eigene Tor - 0:1 (14.). Im Gegenzug hatte Maier die Chance zur direkten Ergebniskorrektur, sein Schuss von der Strafraumgrenze landete aber zu zentral genau in die Armen von SCW-Keeper Hölscher. Auch der nächste Versuch des Winterneuzugangs war nicht vom Erfolg gekrönt. Nach Zuspiel von Demai tankte sich der Angreifer in den Strafraum und hatte plötzlich nur noch Hölscher vor sich. Der Gästeschlussmann entschied das Duell jedoch reaktionsstark für sich (24.). Weiter ging es nur in eine Richtung. Lejan zog einen Freistoß von der rechten Seite zur Tor hin. Hackenberg tauchte unter dem Ball der, der letztendlich knapp am langen Pfosten vorbei ging (32.). Um ein Haar hätten die Gäste den Spielverlauf beinahe in Gänze auf den Kopf gestellt. Barton konnte bei einem Konter aus spitzem Winkel abziehen, doch Ernst lenkte das Leder in höchster Not noch zur Ecke (38.). Es lief bereits die Nachspielzeit der ersten Hälfte, als die Alemannen zum verdienten Ausgleich kamen. Ernst war auf der rechten Seite nicht zu bremsen und bediente Maier im Strafraum, der diesmal die Nerven behielt und zum 1:1 vollendete. Die Karten wurden im zweiten Spielabschnitt neu gemischt.

Die Schwarz-Gelben starteten schwungvoll. Der eingewechselte Garcia steckte für Maier durch, der erneut freistehend im Strafraum abziehen konnte. Der linke Pfosten rettete für Wiedenbrück und Garcia setzte den Nachschuss unbedrängt drüber (50). Nur eine Minute später wurde der quirlige Ito freigespielt und zog aus 14 Metern ab. Hölscher riss beide Arme hoch und konnte parieren. In der Phase, als der Aachener Druck immer größer wurde, schwächten sich die Gäste unnötig selbst. Der Ball war bereits im Toraus, als Ito von Bollmann rüde in die Bande gecheckt wurde. Schiri Jolk hatte wenig Handlungsspielraum und zog Rot (55.). Nach einer guten Stunde schlugen die Tivoli-Kicker aus ihrer Überlegenheit in Überzahl Kapital. Lejan setzte Maier am linken Flügel in Szene, der einen Gegenspieler aussteigen ließ und dann präzise nach innen passte. Garcia war am langen Pfosten zur Stelle und traf zum überfälligen 2:1 (65.).  Ito vergab bei einem Konter die Vorentscheidung (71.) und auch wenn der Sieg nicht mehr in ersthafte Gefahr geriet, lebte die Partie bis zur letzten Sekunde von der Spannung. In der Nachspielzeit traf Dowidat mit einem raffinierten Lupfer aus 18 Metern nur die Querlatte, bevor der Unparteiische die Partie unter dem Jubel der zahlreich erschienen Fans beendete. Die Alemannia hat vorgelegt und kann nun am Wochenende entspannt beobachten, ob die Konkurrenz  ihre Aufgaben ebenfalls lösen kann.

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