Regionalliga West - Saison 2018/2019 - 8. Spieltag - Samstag 15.09.2018  - 14:00 Uhr
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  • Faninfos zum Spiel gegen Kaan-Marienborn

    Am Samstag, 15.9. um 14 Uhr empfängt die Alemannia den 1. FC Kaan-Marienborn auf dem Tivoli. Hier gibt es alle organisatorischen Hinweise rund ums Spiel.

    Am Samstag, 15.9. um 14 Uhr empfängt die Alemannia den 1. FC Kaan-Marienborn auf dem Tivoli. Hier gibt es alle organisatorischen Hinweise rund ums Spiel.

    Tickets: Tageskarten sind im Fanshop am Tivoli, im Cityshop und allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Eine Übersicht inkl. Öffnungszeiten findet sich hier. Bis Samstag 9 Uhr können Karten außerdem im Internet unter www.alemannia-tickets.de bestellt werden.

    Verfügbare Blöcke: Geöffnet sind die Blöcke O4 bis O6 auf der Osttribüne, der gesamte Kaiserstädter Wall (S1 bis S6) sowie die Blöcke W1 und W2 auf der Sparkassen Tribüne. Für Gästefans ist der Block W4 (zum Stehplatzpreis) geöffnet.

    Kartenverkauf am Spieltag: Am Spieltag sind Tickets für Alemannia-Fans von 10 bis ca. 12:15 Uhr zum Vorverkaufspreis im Fanshop und danach an den Kassen im Nordosten, Südosten und Südwesten des Stadions erhältlich. Dauerkarten können nur im Fanshop erworben werden, der nur bis ca. 12:15 Uhr ohne Karte von außen erreichbar ist. Karten für Rollstuhlfahrer und für den Ehrenamtspass können an den Clearing-Stellen im Südosten und Südwesten gekauft werden. Im Südosten ist noch bis zur Halbzeitpause eine Spätkasse geöffnet. Die Schiedsrichterkasse befindet sich im Nordwesten und ist von ca. 13 Uhr bis 13:45 Uhr geöffnet, es werden dort Karten für den Block S6 ausgegeben. Business-Karten sind am Business-Eingang an der Sparkassen-Tribüne erhältlich.

    Hinterlegungen:  Per Überweisung bezahlte Dauerkarten sowie online und telefonisch bestellte Tageskarten mit der Versandoption "Abholung/Hinterlegung" liegen bis Freitag im Fanshop sowie ab ca. 2 Stunden vor Anstoß am Info-Point ("Holzbude" zwischen Stehplatz und Parkhaus, nahe Eingang Südwest) bereit. Karten, die bis kurz vor Anstoß nicht abgeholt wurden, werden zur Spätkasse am Eingang Südwest gebracht.

    Studentenaktion: Es gibt in der Saison 2018/19 keine regelmäßige Freikartenaktion für Studenten. Gegen Vorlage des Studentenausweises sind an allen Kassen Karten zum gewohnten ermäßigten Preis erhältlich.

    Gästefans: Karten für den Gästebereich W4 sind in ausreichender Anzahl an der Tageskasse erhältlich. Kasse und Eingang befinden sich an der nordwestlichen Ecke des Stadions.

    Anreise / Parken: Informationen zu PKW-Parkplätzen finden Sie auf den Seiten der APAG: http://www.apag.de/aktuelles/parken-bei-den-alemannia-heimspielen Die ASEAG setzt in dieser Saison in leicht reduzierter Taktung ab Hauptbahnhof, Bushof, Baesweiler/Alsdorf und Würselen Sonderbusse ein. Am Samstag fahren die Sonderbusse ab 11:30 Uhr. Die Alemannia weist darauf hin, dass Eintrittskarten in dieser Saison nicht als Fahrkarte gelten. Bei den Busfahrern kann auf der Hinfahrt die Fahrkarte für die Rückfahrt direkt mit gelöst werden ("Alemannia-Ticket").

    Stadionöffnung: Das Stadion öffnet um 12:30 Uhr, der Business-Bereich bereits um 12 Uhr. Der Fanshop öffnet um 10 Uhr; nach Stadionöffnung ist der Shop nur noch von innen mit gültiger Karte erreichbar. Wir bitten um Verständnis, dass aus Kostengründen z.Zt. nur noch der Eingang Südost geöffnet wird, der Eingang Südwest bleibt geschlossen.

    Fanshop: Am kommenden Spieltag gibt es sowohl im Tivoli-Shop als auch im City-Shop eine Rabattaktion auf alle T-Shirts i.H. von 20%. Ferner erhält jeder Kunde beim Kauf eines beliebigen Fanartikels oder eines Tickets kostenlos eine Stadionfahne. Dieses Angebot ist ausschließlich gültig am 15.9.2018. Natürlich nur solange der Vorrat reicht.

    Sonstiges:  Für das leibliche Wohl sind die Kioske im Umlauf sowie der Klömpchensklub geöffnet. Im Stadionumlauf ist das Tivoli Echo für 1€ zu erwerben. Am Fantreff sind Karten für die Auswärtsspiel beim FC Köln II und Rot-Weiss Essen erhältlich.

Ein ernorm wichtiges Spiel

Alemannia will sich aus der unteren Region freischwimmen

Am 8. Spieltag der Regionalliga West trifft die Alemannia erstmals in dieser Saison auf einen Liga-Neuling. Zu Gast an der Krefelder Straße ist am Samstag, 15. September 2018, der 1. FC Kaan-Marienborn. Der Anstoß auf dem Tivoli erfolgt um 14.00 Uhr.

„Wir hoffen, dass wir vor heimischen Publikum endlich mal dreifach punkten und uns etwas freischwimmen“, formuliert Fuat Kilic das Ziel. „Um den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle herzustellen, ist dieses Spiel enorm wichtig.“ Der Trainer verweist darauf, dass seine Elf aktuell lediglich zwei Punkte mehr auf der Habenseite hat als der Tabellenletzte aus dem Siegener Stadtteil Kaan-Marienborn. „Es ist davon auszugehen, dass wir mehr Ballbesitz haben werden. Darum ist es wichtig, klar und geradlinig zu spielen und Ballverluste zu minimieren“. Kilic weiß, dass der Gegner über ein sehr gutes Umschaltspiel verfügt und viele schnelle Akteure in der Offensivreihe hat, die durch lange Bälle oder Ballgewinne in Szene gesetzt werden. „Mit einer guten Restverteidigung und einem konsequenten Gegenpressing müssen wir diese Stärke im Keim ersticken.“

Ein frühes Tor wäre natürlich ein idealer Dosenöffner für die Schwarz-Gelben. Dennoch fordert der Trainer Geduld. „Wir dürfen nicht hingehen und von Anfang an alles auf eine Karte setzen. Wir sind gewarnt, weil es Kaan-Marienborn in den ersten Spielen gelungen ist, sich auch gegen gute Gegner viele Torchancen zu erspielen.“ Mit nur einem Gegentreffer präsentierte sich die Aachener Abwehrreihe in den letzten drei Spielen sehr sattelfest. Änderungen sind daher eher in den anderen Mannschaftsteilen zu erwarten. Definitiv fehlen wird nur Angreifer Vincent Boesen aufgrund einer Innenbanddehnung. Ansonsten hat Kilic die Qual der Wahl. „Gerade im Mittelfeld sind wir sehr gut aufgestellt und haben eine enge Leistungsdichte. Es ist eine schwere Entscheidung, Spieler trotz guter Trainingsleistungen aus dem Kader nehmen zu müssen.“

Alemannia Aachen und der 1. FC Kaan-Marienborn treffen zum ersten Mal in einem Ligaspiel aufeinander. Für das Heimspiel gegen den Aufsteiger wurden bis Donnerstagnachmittag 2.800 Karten verkauft. Insgesamt rechnet die Alemannia mit 4.500 Zuschauern. Als Schiedsrichter fungiert Julian Engelmann aus Iserlohn. Er wird an den Seitenlinien von Lars Lehmann und David Hennig unterstützt.

Spieldaten

Aufstellung

Alemannia Aachen: Jakusch – Heinze, Hackenberg, Fiedler – Müller (71. Kaiser), Holtby (46. Batarilo), Pütz, Idrizi, Garnier – Temür (46. Bösing), Imbongo / Trainer: Fuat Kilic

1. FC Kaan-Marienborn: Hammel – Waldrich (76. Krieger), Gänge, Radschuweit, Binder – Kurt, Gencal, Scheld, Ramaj (60. Lo Iacono) – Dünnwald-Turan (89. Brato), Yigit / Trainer: Thorsten Nehrbauer

Tore

0:1 Gencal (24.), 0:2 Dünnwald-Turan (67.), 1:2 Bösing (85.), 2:2 Heinze (90.+4)

Verwarnungen

  Imbongo (22.),   Pütz (28.),   Yigit (33.),   Radschuweit (69.),   Binder (72.),   Kaiser (87.),   Kurt (90.+3)

Ecken

6 / 3

Schiedsrichter:

lian Engelmann – Lars Lehmann, David Hennig

Zuschauer:

4.100 (davon ca. 25 aus Kaan-Marienborn)

Wetter:

leicht bewölkt, 18 Grad

Alemannia wendet Niederlage ab

Alexander Heinze trifft in der Nachspielzeit noch zum 2:2

Die Alemannia hat eine drohende gegen den Liganeuling 1. FC Kaan-Marienborn in letzter Sekunde noch einmal abwenden können. Vor 4.100 Zuschauern lagen die Schwarz-Gelben bis zur 86. Minute mit 0:2 im Hintertreffen, ehe Kai Bösing und Alexander Heinze noch einen Zähler retteten.

Bei der Alemannia kam Joshua Holtby zu seinem Startelfdebüt. Außerdem waren Mahmut Temür und Blendi Idrizi wieder von Beginn an dabei. Kai Bösing und Stipe Batarilo saßen zunächst auf der Bank und Manuel Glowacz fehlte im Aufgebot. Wie erwartet startete die Partie mit viel Ballbesitz für die Alemannen gegen einen kompakt agierenden und auf Konter lauernden Gegner. Beim ersten Torabschluss der Schwarz-Gelben hatte Gästekeeper Hammel noch Mühe, den 17m-Schuss von Garnier über die Latte zu lenken. Den Kopfball von Fiedler nach der anschließenden Temür-Ecke parierte der Gästeschlussmann dafür sicher (8.). Die Alemannen wirkten hinten sattelfest, bis die Gäste die Aachener Abwehr mit einem simplen Doppelpass aushebelten. Gencal war frei durch und überwand Jakusch zum 0:1 (24.). Die Alemannia brauchte ein paar Momente und übernahm dann wieder die Spielkontrolle. Über Idirzi und Müller kam das Leder zu Garnier, der am langen Pfosten freistehend abziehen konnte. Hammel rettete seiner Elf aber reaktionsstark den Vorsprung (34.). Nur eine Minute später verpasste Imbongo eine Müller-Hereingabe von der rechten Seite mit dem Kopf. Weil Imbongo auch nach einem Steckpass von Holtby das Leder zu überhastet über den Kasten setzte, hielt die Führung für den Liganeuling bis zum Pausenpfiff stand.

Mit einem personellen Doppelwechsel (Batarilo und Bösing ersetzten Holtby und Temür) sowie einer Umstellung auf einen 4-1-4-1-System startete die Alemannia in den zweiten Durchgang. Es dauerte bis zur 57. Minute, ehe es im Gästestrafraum erstmals knifflig  wurde. Nach einem Flugball von Batarilo kam Fiedler im Strafraum zu Fall. Die Alemannen forderten einen Strafstoß, doch den gab Schiedsrichter Engelmann nicht. Mehr Effektivität legten erneut  die Gäste an den Tag. Nach einem Angriff über die linke Seite konnte Jakusch zunächst gegen La Iacono noch parieren, ehe Dünnwald im Nachsetzen das 0:2 gelang (67.). Die Bemühungen der Tivoli-Kicker, die zweite Heimniederlage noch einmal abzuwenden, schienen zunächst nicht vom Erfolg gekrönt. Kaiser tankte sich in den Strafraum und schoss  drüber (80.) Unter Mithilfe des gegnerischen Torwarts keimte nach 86 Minuten noch einmal Hoffnung auf. Bösing zirkelte einen Freistoß aus dem linken Halbfeld auf den langen Pfosten. Hammel verschätzte sich und die Kugel fiel hinter ihm zum 1:2 in die Maschen. Danach überschlagen sich die Ereignisse. Keine 60 Sekunden nach dem Anschluss scheiterte Imbongo nach einer Linksflanke von Garnier zunächst an Hammel, ehe Idrizi die Kugel zum vermeintlichen Ausgleich über die Linie drückte. Der Unparteiische interpretierte beim Nachsetzen aber ein Stürmerfoul und gab das Tor nicht. Eine Minute vor dem Ende setzte Batarilo die Kugel aus 16 Metern haarscharf neben den Kasten. Es lief bereits die Nachspielzeit, als Kurt für ein rohes Foul in der Aachener Hälfte die rote Karte sah. Torwart Jakusch hämmerte den Ball hoch und weit in den Strafraum und Heinze traf mit dem Hinterkopf noch zum 2:2 (90+3).