Regionalliga West - Saison 2013/2014 - 1. Spieltag - Freitag 26.07.2013  - 19:00 Uhr
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  • Infos zum Spiel in Köln

    Am Freitag, 26. Juli 2013, 19 Uhr spielt die Alemannia im ersten Regionalligaspiel bei Fortuna Köln. Infos zu Stadion, Tickets und Anreise gibt es hier.

    Das Spiel findet am Freitag, 26. Juli 2013 um 19 Uhr im Südstadion statt.

    Tickets:
    Sitzplätze kosten im Vorverkauf 15,50 € (Vollzahler) bzw. 13 € (ermäßigt). Stehplätze sind für 10,50 € (Vollzahler) bzw. 8 € (ermäßigt) zu haben. Rollstuhlfahrer benötigen eine ermäßigte Stehplatzkarte für 8 €, eine Begleitperson ist frei. Ermäßigungen gelten für Schüler, Studenten, Auszubildende, Rentner und Schwerbehinderte. Tickets sind in Aachen ausverkauft, es wurden 950 Karten in Aachen verkauft. Stehplätze werden auch an der Tageskasse erhältlich sein.

    Anreise:
    Die empfohlene Strecke vom Tivoli zum Südstadion ist 69km lang. Man fährt die A4 bis zur Ausfahrt 11a Köln-Klettenberg und folgt der Luxemburger Straße in Richtung Zentrum. Nach rund 3km biegt man rechts in die Weißhausstraße, fährt am Stadion vorbei und biegt links in die Vorgebirgsstraße. Für Alemannia-Fans wird der Parkplatz P2 empfohlen, weitere Parkplätze befinden sich in der Umgebung des Großmarkts (siehe Skizze).

    Die Deutsche Bahn setzt einen Entlastungszug ein. Abfahrt ist um 16:24 ab Aachen Hbf Gleis 1, Zustiegsmöglichkeit besteht um 16:47 in Stolberg Hbf. Die Ankunft in Köln-Süd ist gegen 17:20 geplant. Für den Zug gibt es keine separaten Fahrscheine. Es gelten alle Fahrscheine der Deutschen Bahn, die auch in normalen Zügen gelten (z.B. Einzeltickets, NRW-Tickets oder Studententickets). Günstigste Möglichkeit ist das "Schöner-Tag-Ticket NRW", das bis zu fünf Personen für 39,50€ nutzen können. In der Eintrittskarte ist die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel nicht enthalten.

    Bei Benutzung der regulären Züge der Deutschen Bahn steigt man in Köln Hbf um und fährt mit dem Regionalexpress bis zum Bahnhof Köln-Süd. Der Fußweg vom Bahnhof Köln-Süd zum Südstadion ist rund 1,3km lang und führt über Gabelsberger Straße, Eifelwall, Höninger Weg und Vorgebirgsglacisweg.

    Adresse:
    Südstadion, Vorgebirgstraße, 50969 Köln

    Infos zum Südstadion:
    Das Südstadion in Köln-Zollstock wurde 1979 eröffnet und ist seitdem Heimat der Fortuna. Das Leichtathletik- und Fußballstadion fasst rund 14.800 Plätze, darunter 1.860 überdachte Sitzplätze. Für die Gäste ist die Nordkurve vorgesehen, die über den Eingang am Vorgebirgsglacisweg erreichbar ist. Sitzplätze sind über den Haupteingang (Am Vorgebirgstor) erreichbar. Der Stehplatz-Gästeblock öffnet um 17 Uhr, der Haupteingang um 17:30 Uhr.

    Fanutensilien:
    Erlaubt sind:
    - kleine Schwenkfahnen bis 1,50m Stocklänge
    - Zaunfahnen auf der Tartanbahn oder im Pufferblock (Aufhängung durch Ordnungsdienst / Fanbetreuung)

    In begrenzter Anzahl erlaubt sind:
    - große Schwenkfahnen ab 1,50m Stocklänge (mit Fahnenpass / Ausweis)
    - Trommeln (einseitig einsehbar)
    - 1 Megaphon
    (bitte jeweils unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de anfragen)

    Nicht erlaubt sind:
    - Doppelhalter
    - Zaunfahnen im Fanblock / am Zaun
    - Rucksäcke (Container zur Abgabe vorhanden)

Fortuna und Alemannia machen den Auftakt

Regionalliga-Startschuss ertönt am Freitag im Kölner Südstadion

Am Freitag ist es endlich wieder soweit. Sämtliche Ergebnisse der Vorbereitung sind Makulatur, wenn um 19.00 Uhr im Kölner Südstadion die Saison 2013/2014 in der Regionalliga West zwischen dem SC Fortuna Köln und Alemannia Aachen eröffnet wird.

Rund fünf Wochen Vorbereitung liegen nun hinter dem Team von Peter Schubert. Der neue Coach beschreibt diese Phase als „etwas holprig“, da der Kader erst nach und nach vervollständigt werden konnte und es deshalb im Training immer neue Situationen gab. Dennoch präsentierte sich das Team bei den 1:0-Erfolgen über den KSV Baunatal sowie den niederländischen Ehrendivisionär Roda JC Kerkrade bereits in guter Verfassung. „Zum Ende hat uns aufgrund der intensiven Arbeit etwas die Frische gefehlt“, hat Schubert beobachtet und die Intensität der Einheiten in dieser Woche entsprechend reduziert.

„Wir wollen mit all unseren Kräften ins Spiel gehen und die bestmögliche Leistung abrufen, um nicht mit leeren Händen nach Hause zu fahren“, fordert der Trainer von seinen Schützlingen. Beflügeln wird die Truppe sicherlich die Unterstützung durch die Aachener Fans, die das Aufeinandertreffen wie bereits beim FVM-Pokalfinale Ende Mai in Bonn zu einem schwarz-gelben Heimspiel machen könnten. Im Vorverkauf wurden in Aachen bis Mittwochnachmittag bereits knapp 900 Karten abgesetzt. Die Alemannia rechnet in der Kölner Südstadt insgesamt mit etwa 2.000 eigenen Anhängern.

Personell hat Peter Schubert vor dem Auftaktspiel die Qual der Wahl. Bis auf den neuen Kapitän Peter Hackenberg, der sich aufgrund von Kniebeschwerden noch im Aufbautraining befindet, sind alle Spieler einsatzbereit. Sein Vertreter am Freitag wird an alter Wirkungsstätte Michael Lejan sein. Ansonsten hielt sich der Trainer in der Gesprächsrunde mit den anwesenden Medienvertretern über personelle Entscheidungen und die taktische Ausrichtung bedeckt. „Frederic Löhe wird im Tor stehen, davor gibt es mehrere Optionen. Es liegen noch zwei Trainingseinheiten vor uns und auf einigen Positionen liegen die Kandidaten eng beieinander“, freut sich Schubert über den Konkurrenzkampf.

Seit 1970 standen sich die beiden Führenden der ewigen Tabelle der 2. Bundesliga in insgesamt 40 Meisterschaftsduellen gegenüber. Bei zwölf Siegen und zehn Niederlagen spricht die Bilanz für die Alemannia. 18 Duelle endeten unentschieden. Geleitet wird das Spiel von Zweitliga-Referee Sascha Stegemann, der von Nikolaus Athanassidis und seinem Bruder, Mitja Stegemann, an den Seitenlinien unterstützt wird. Auch in dieser Saison berichtet die Alemannia per Live-Ticker (www.alemannia-aachen.de/ticker) wieder direkt aus dem Stadion rund um alle Pflichtspiele der Schwarz-Gelben.

Spieldaten

Aufstellung

Fortuna Köln: Poggenborg – Sievers, Hörnig, Laux, Fink – Lushtaku (50. Kessel), Flottmann, Yilmaz – Kraus (65. Rasp), Aydogmus, Steffen (50. Kialka) / Trainer: Uwe Koschinat

Alemannia Aachen: Löhe – Schumacher, Thackray, Lünenbach, Lejan – Sangaré (90. Abel), Neppe, Marquet, Dowidat (67. Strujic) – Krasniqi, Garcia (81. Yoshihara) / Trainer: Hans-Peter Schubert

Tore

0:1 Garcia (18.), 0:2 Sangaré (38.), 0:3 Krasniqi (49.), 1:3 Laux (53.)

Verwarnungen

  Sievers (25.),   Hörnig (69.),   Laux (76.),   Marquet (78.),   Kialka (78.),   Schumacher (89.)

Ecken

9 / 2

Schiedsrichter:

Sascha Stegemann – Nikolaus Athanassiadis, Mitja Stegemann

Zuschauer:

4.275 (davon ca. 2.200 aus Aachen)

Wetter:

sonnig, 28 Grad

Erfolgreicher Auftakt im Kölner Südstadion

Die neu formierte Alemannia siegt mit 3:1 beim Vorjahreszweiten

Was für ein Auftakt in die neue Saison! Während der Schatzmeister von Fortuna Köln sich über 4.275 zahlende Zuschauer im Kölner Südstadion freuen durfte, heimsten die Tivoli-Kicker gleich zu Beginn die ersten drei Zähler ein. Mit 3:1 (2:0) setzten sich die Schützlinge von Peter Schubert beim Vorjahreszweiten durch und versetzten die über 2.000 mitgereisten Fans in grenzenlosen Jubel.

Peter Schubert hatte sich für eine 4-4-2-Formation entschieden. Vor Frederic Löhe bildeten Jochen Schumacher, Kris Thackray, Tim Lünenbach und Kapitän Michael Lejan die Abwehrkette. Im zentralen Mittelfeld agierten Marco Neppe und Sascha Marquet. Nazim Sangare (rechts) und Denis Dowidat (links) besetzten die Flügel  und im Angriff wurde Abedin Krasniqi vom leicht hängenden Rafael Garcia unterstützt.

Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr. Nach einem langen Ball von Steffen zog  Sturmtank Aydogmus nach nur 30 Sekunden etwas zu überhastet ab und zielte daher einen guten Meter drüber. Als die Aachener Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekam, zog Steffen  im Strafraum aus der Drehung ab. Das Leder rauschte knapp links vorbei (4.). Die Tivoli-Kicker überstanden die Drangphase unbeschadet und fuhren nach 13 Minuten den ersten gefährlichen Konter. Der Schussversuch von Krasniqi wurde aber in letzter Sekunde zur Ecke abgeblockt. Fünf Minuten später  hatte der mitgereist Anhang dann erstmals Grund zum Jubeln. Krasniqi legte das Leder in den Lauf von Garcia und der behielt frei vor Poggenborg die Nerven - 0:1 (18.). Begünstigt durch den Führungstreffer gewann die Alemannia an Sicherheit und schlug noch vor der Pause ein weiteres Mal zu. Krasniqi legte ab für Sangare, der weiter zu Garcia passte. Ein Kölner ging dazwischen und das Leder landete erneut bei Sangare, der aus sechs Metern nur noch einzuschieben brauchte - 0:2 (38.). Die Schwarz-Gelben konterten weiter brandgefährlich. Dowidat flankte von links in den Lauf von Krasniqi, der direkt abzog. Poggenborg war diesmal rechtzeitig unten und parierte sicher (42.). Mit Ovationen vom Aachener Anhang ging es in die Halbzeitpause.

Zwei Minuten nach Wiederbeginn wurde Garcia im Strafraum zu zögerlich attackiert und versuchte es mit einem Schuss auf die lange Ecke. Der Ball ging knapp rechts vorbei. Drei Minuten später drang Krasniqi im Zusammenspiel mit Dowidat in den Strafraum ein, ließ Fink ins Leere laufen und vollendete dann eiskalt zum 0:3 (50.). Doch erneut nur die Minuten später meldeten sich der Kicker aus der Kölner Südstadt zurück. Yilmaz schlug einen Freistoß in den Strafraum und Laux verkürzte mit einem wuchtigen Kopfball auf 1:3 (53.). Die Fortuna witterte noch einmal Morgenluft. Erneut ging die Gefahr durch eine Freistoßhereingabe von Yilmaz aus. Flottmann zielte am langen Pfosten zum Glück jedoch freistehend knapp drüber (54.). Anschließend tankte sich Sievers am rechten Flügel durch und seine Hereingabe vollstreckte Thackray bei seinem Rettungsversuch fast im eigenen Netz (56.). Die Alemannia  überstand auch diese Druckphase ohne weiteren Gegentreffer. Erst acht Minuten vor dem Ende hechtete Kialka mit der Fußspitze in eine Hereingabe von Sievers. Das Leder ging knapp rechts am Aachener Tor vorbei. Zwei Minuten vor dem Ende traf wiederum Kialka per Kopf nur die Latte. Dass die Alemannen den Sack zwischendurch bei diversen Kontergelegenheiten hätten vorzeitig zumachen können, war spätestens nach 92 Minuten Makulatur – Schiedsrichter Stegemann beendete die Partie und die Party auf den Rängen konnte beginnen!

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