Regionalliga West - Saison 2014/2015 - 32. Spieltag - Samstag 09.05.2015  - 14:00 Uhr
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  • Infos zum Spiel in Rödinghausen

    Am Samstag, 9. Mai spielt die Alemannia beim SV Rödinghausen. Infos zu Tickets, Stadion und Anreise gibt es hier.

    Das Spiel findet am Samstag, 9. Mai, um 14 Uhr im Häcker Wiehenstadion statt.

    Tickets: Karten sind noch bis Freitag 18 Uhr im Fanshop am Tivoli erhältlich. Sitzplätze kosten 12,50€ (Vollzahler) bzw. 8,50€ (ermäßigt). Stehplätze sind für 8,50€ (nur Vollzahler) zu haben.

    Anreise: Rödinghausen liegt in Ostwestfalen östlich von Osnabrück, zwischen Tivoli und Häcker Wiehenstadion liegen 290km. Man folgt der A1 bis zum Kamener Kreuz und wechselt auf die A2 in Richtung Bielefeld. Diese verlässt man an der Ausfahrt 29 Herford/Bad Salzuflen, folgt der B239 in Richtung Herford und später der Beschilderung zur A30 in Richtung Osnabrück. Die A30 verlässt man eine Ausfahrt weiter (Ausfahrt 16 / Bünde). Man hält sich rechts in Richtung Preußisch Oldendorf / Rödinghausen und biegt nach ca. 10km links in die Bünder Straße. Nach weiteren 1,5km geht es rechts in die Straße "An der Stertwelle", in der sich die Parkplätze befinden. Das Parken in den Nebenstraßen ist untersagt.

    Bahnreisende erreichen das Stadion vom Bahnhof Bieren-Rödinghausen aus nach knapp 2km Fußweg, außerdem werden regelmäßig Shuttle-Busse eingesetzt. Verbindungsmöglichkeiten können unter www.bahn.de erfragt werden, bitte dort auch aktuelle Hinweise bzgl. des Bahnstreiks beachten.

    Es wird ein Fanbus zum Fahrpreis von 17 € angeboten. Abfahrt ist um 8:30 Uhr zwischen Tivoli und Eissporthalle. Anmeldungen werden im Fanshop, am Spieltag im Fantreff oder unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de entgegengenommen.

    Adresse: Häcker Wiehenstadion, Auf der Drift 36, 32289 Rödinghausen (Parkplatz: An der Stertwelle, 32289 Rödinghausen)

    Infos zum Häcker Wiehenstadion: Der Sportplatz in Rödinghausen-Schwenningdorf wurde zwischen 2009 und 2014 zum Stadion ausgebaut, der SV Rödinghausen schaffte in der Zeit den Durchmarsch von der Kreisliga A bis in die Regionalliga West. Das Fassungsvermögen beträgt 3.140 Plätze, darunter 1.489 überdachte Sitzplätze und 1.651 Stehplätze. Für Alemannia-Fans steht ein Kontingent von 700 Steh- und 100 Sitzplatzkarten zur Verfügung, der Gästebereich befindet sich auf der Gegengeraden.

    Fanutensilien:
    Erlaubt sind Schwenkfahnen und Doppelhalter mit Kunststoffstangen, Zaunfahnen, Trommeln (einseitig einsehbar) und Megaphone. Zaunfahnen können in Absprache mit dem Ordnungsdienst auf der linken Seite des Gästeblocks angebracht werden, leider ist der Platz eingeschränkt. Das Zuhängen der Werbebande ist nicht gestattet.

Schubert-Elf peilt die 60-Punkte-Marke an

Alemannia will in Rödinghausen zurück in die Erfolgsspur

Zu einer Premiere kommt es für die Alemannia am 32. Spieltag der Regionalliga West. Erstmals führt die Reise der Tivoli-Kicker ins ostwestfälische Rödinghausen, wo der gastgebende SV die Schwarz-Gelben am Samstag, 9. Mai, um 14.00 Uhr im Häcker Wiehenstadion zum Kräftemessen erwartet. Vor fünf Jahren trennten beide Klubs noch sieben Spielklassen.

„Rödinghausen verfügt über eine sehr spielstarke Mannschaft, die uns im Hinspiel alles abverlangt und in der ersten Halbzeit vor Probleme gestellt hat. Wir müssen uns vor Augen führen, wie schwierig es sein kann“, warnt Peter Schubert trotz des am Ende deutlichen 3:0-Erfolgs seiner Mannschaft im ersten Aufeinandertreffen auf dem Tivoli. Der Trainer gibt die Devise aus, „die Saison vernünftig und dem maximalen sportlichen Erfolg zu Ende spielen“. Die Partie wird mit Sicherheit kein Schaulaufen werden. Es geht vielmehr darum, die letzte rechnerische Chance aufrecht zu erhalten. „Wir rennen sicher nicht mit Scheuklappen durch die Welt. Aber wir wollen uns hinterher nicht große Vorwürfe machen lassen, nicht alles versucht zu haben“, unterstreicht Schubert.

Nach zwei Niederlagen in Folge will das Team wieder zurück in die Erfolgsspur. „Wir wollen endlich die 60-Punkte-Marke knacken“, verrät Aachens Coach die Zielsetzung für die weiteste Auswärtsfahrt der Saison. Dabei muss Schubert drei Ausfälle kompensieren. Roberto Guirino befindet sich nach seiner Knieverletzung im Aufbautraining. Sahin Dagistan fällt aufgrund eines Magen-Darm-Infekts aus und Marvin Brauweiler plagen Leistenprobleme. Ein Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Aimen Demai. Der Kapitän musste unter der Woche im Training mit Kniebeschwerden pausieren. Eine Entscheidung fällt nach der Abschlusseinheit am Freitagmittag.

Zum ersten Gastspiel der Alemannia beim SV Rödinghausen wurden im Vorverkauf rund 250 Tickets abgesetzt. Insgesamt werden rund 400 Aachener Fans im Häcker Wiehenstadion erwartet. Für alle Anhänger, die nicht vor Ort sein können, bietet die Alemannia wie gewohnt ab 13.30 Uhr einen Live-Ticker (www.alemannia-aachen.de/ticker) mit allem Wissenswerten rund um die Partie. Fabian Maibaum aus Hagen wird das Duell als Schiedsrichter leiten. Thomas Altgeld und Gregor Werkle unterstützten ihn dabei an den Seitenlinien.

Spieldaten

Aufstellung

SV Rödinghausen: Schönwälder – Frank, Evers, Leeneman, D. Müller – Beermann, Siek, Smarzoch (74. Madroch), Bülter – Veselinovic, Gecim (68. Rüter) / Trainer: Mario Ermisch

Alemannia Aachen: Löhe – Ernst, Hackenberg, Hoffmann, Lejan – B. Müller (84. Abel), Jerat – Behrens, Graudenz (82. Zieba), Dowidat – Maier (72. Garcia) / Trainer: Hans-Peter Schubert

Tore

0:1 Maier (15.), 0:2 Maier (34.), 0:3 Graudenz (51.)

Verwarnungen

  Evers (56.),   Müller (71.),   Müller (71.)

Ecken

2 / 3

Schiedsrichter:

Fabian Maibaum – Thomas Altgeld, Gregor Werkle

Zuschauer:

1.693 (davon ca. 500 aus Aachen)

Wetter:

17 Grad, bewölkt

Alemannia beendet „Ergebniskrise“ eindrucksvoll

Maier trifft beim 3:0-Erfolg in Rödinghausen doppelt – 11. Saisontor von Graudenz

Die Alemannia hat die 60-Punkte-Marke geknackt und sich mit einem souveränen 3:0-Erfolg beim SV Rödinghausen zurückgemeldet. Vor 1.693 Zuschauern im Häcker Wiehenstadion brachte Viktor Maier die Schubert-Elf vor dem Seitenwechsel mit zwei Treffern auf die Siegerstraße. Fabian Graudenz machte mit seinem elften Saisontor im zweiten Spielabschnitt alles klar.

Die Alemannia musste die Reise nach Ostwestfalen ohne ihren etatmäßigen Kapitän Aimen Demai antreten. Für ihn rückte Viktor Maier in die erste Elf und Peter Hackenberg führte das Team mit der Binde auf das Spielfeld. Die Schwarz-Gelben fanden gut ins Spiel und nutzten ihre erste gute Gelegenheit nach einer Viertelstunde eiskalt zur Führung. Müller steckte die Kugel in den Lauf von Maier, der im Rücken der Rödinghausener Abwehr davonzog und alleine vor Schönwälder die Nerven behielt - 0:1 (15.). Die Alemannen blieben am Drücker. Jerat trat eine Linksecke auf den zweiten Pfosten. Behrens legt per Kopf zurück für Dowidat, der aus 16 Metern abzog. Maier hielt noch den Kopf rein und das Leder ging denkbar knapp drüber (23.). Die Tivoli-Kicker hatten das Geschehen weiter im Griff und nach einem Ballgewinn an der Mittellinie ging es blitzschnell. Behrens lief auf der rechten Seite auf und davon und legte die Kugel mustergültig für den mit geeilten Maier quer, der aus sechs Metern leichtes Spiel hatte und zum 0:2 traf (34.). Mit einem beruhigenden Zwei-Tore-Vorsprung wurden die Seiten getauscht.

Der zweite Durchgang war gerade einmal sechs Minuten alt, da war die Partie entschieden. Behrens erkämpfte den Ball und schickte Graudenz auf die Reise. Der ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und vollendete seinen Sololauf von der Mittelinie mit einem überlegten Flachschuss in die rechte Ecke zum  0:3 (51.). Es war bereits das elfte Saisontor für den Offensivmann. Die Gastgeber fanden auch in der Folgezeit keine Mittel gegen die äußerst sattelfeste Aachener Defensive und schwächten sich zudem in der 71. Minute selbst. David Müller konnte einen Konter nur mit einem Trikotzupfer an Behrens unterbinden und sah dafür Gelb. Da er anschließend zu vehement reklamierte, bedankte sich Schiri Maibaum mit der Ampelkarte (71.). Der Torhunger der Schubert-Elf war noch nicht gestillt. Zwei Minuten vor dem Ende schaltete sich Ernst noch einmal mit nach vorne ein und legte für Dowidat ab. Der hatte freie Schussbahn, setzte den Zirkel aber aus 14 Metern etwas zu hoch an. So blieb es am Ende beim verdienten 3:0-Erfolg der Alemannia, die den Abstand auf das Spitzenduo zumindest vorübergehend noch einmal verringern konnte.