2. Bundesliga - Saison 2010/2011 - 3. Spieltag - Sonntag 12.09.2010  - 13:30 Uhr
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  • Infos zum Fürth-Spiel

    Am Sonntag, 12. September (13.30 Uhr), ist die Alemannia bei der SpVgg Greuther Fürth zu Gast. Alle Infos zu Tickets, Anreise und dem Stadion der Fürther gibt es hier.

    Am Sonntag, 12. September (13.30 Uhr), ist die Alemannia bei der SpVgg Greuther Fürth zu Gast.

    Der Kartenvorverkauf für das Spiel in Fürth ist in Aachen bereits abgeschlossen. 70 Fans werden die Schwarz-Gelben auf ihrer Reise begleiten. Tickets sind am Spieltag noch an den Tageskassen erhältlich.

    Die IG der Alemannia Fans und Fan-Clubs bietet zum Spiel eine Busfahrt an. Der Fahrpreis beträgt 40,- €. Der Bus fährt in jedem Fall, es sind noch einige Plätze frei. Abfahrt ist am Spieltag um 5:00 Uhr am alten Tivoli an der Bushaltestelle vor dem Fanprojekt (alter Fanshop). Verbindliche Anmeldungen können unter Angabe von Name und Telefonnummer an Stephan Braun (stephan.braun@ig-alemanniafans.de) geschickt werden.

    Ohne Beschränkung erlaubt sind in der Trolli Arena Zaunfahnen sowie kleine Schwenkfahnen bis 1,50m Stocklänge. Nur in begrenzter Anzahl gestattet ist den Alemannia-Fans die Mitnahme von großen Schwenkfahnen ab 1,50m Stocklänge, Trommeln und Megaphonen. Große Fahnen, Trommeln und Megaphone sind entsprechend ebenso wie etwaige Spruchbänder oder Choreographien bei den Fanbeauftragten der Alemannia anzumelden. Nicht erlaubt sind Doppelhalter.

    Infos zur Trolli Arena

    Das Stadion der Spielvereinigung wurde 1910 unter dem Namen "Sportplatz am Ronhofer Weg“ gegenüber dem Zentral-Friedhof eingeweiht. Seitdem wurden diverse Namensänderungen und Umbauten vorgenommen. Zuletzt wurde 2008 der Stehplatzblock der Heimfans auf der Nordseite überdacht. Das Fassungsvermögen beträgt aktuell rund 15.000 Plätze, davon 9.200 Sitzplätze. Gäste stehen auf der Stahlrohrtribüne in der Südkurve (Block 5). Der Gästeeingang befindet sich am Laubenweg rechts der Haupttribüne.

    Anschrift: Laubenweg 60, 90765 Fürth

Wird Auer rechtzeitig fit?

Der Kapitän könnte am Sonntag in Fürth erstmals in dieser Saison im Kader stehen

Nico Herzig fällt aus, Thorsten Stuckmann auch, Geburtstagskind Markus Daun (wurde am Freitag 30 Jahre alt) ebenfalls. Aber was ist mit Benny Auer? Der Stürmer selbst gab sich nach dem Training am Freitag zurückhaltend optimistisch. „Es sind noch ein paar Stunden bis zur Abfahrt. Wir entscheiden das am Samstag“, rief der Kapitän den wartenden Journalisten zu.

„Die Frage ist: Hilft uns ein Benny Auer bei 80 Prozent mehr als ein anderer Spieler, der 100 Prozent fit ist“, erklärte Peter Hyballa kurz darauf in der Pressekonferenz. Ein Test am Samstagmorgen wird Gewissheit bringen, ob Auer den Bus nach Fürth auch wirklich besteigen wird oder nicht. Erst dann stellt sich möglicherweise die zweite Frage: Von Beginn an spielen lassen oder als Joker bringen? Darauf gab es am Freitag keine Antwort. „Benny hat knapp fünf Wochen nicht richtig trainiert“, gab Hyballa zu bedenken. Der Torjäger selbst weiß: „Ich kann mit Sicherheit noch nicht bei 100 Prozent sein.“

Nach dem 0:3 in Karlsruhe („Wir waren schon ein bisschen erschrocken“) habe das Trainerteam die komplette Palette zur Aufarbeitung ausgeschöpft: Einzelgespräche, Videoanalyse, Beschimpfungen, Lobhudelei, in den Arm nehmen, freie Tage – es war von allem etwas dabei. „In der ersten Woche haben wir viel über Karlsruhe gesprochen, in der zweiten Woche wieder viel über uns“, blickt Hyballa auf die Länderspielpause zurück. Nach zwei Tagen des Rückblicks auf die Niederlage ging es zügig weiter, im Test gegen Nijmegen sah die Welt schon wieder anders aus. Es folgte ein freies Wochenende, das manchem sehr gut getan habe, weiß der Trainer.

Ob die 14-tätige Pause nach dem KSC-Spiel gelegen kam, das werde man erst nach der Partie am Ronhof beantworten können. Eben gegen Karlsruhe hat Hyballa selbst das Team von Mike Büskens vor Ort unter die Lupe genommen, der zweite Sieg der Greuther in Berlin wurde auf DVD studiert. „Es war uns klar, dass wir auch mal auf die Schnauze bekommen. Das ist uns am zweiten Spieltag passiert, am dritten wollen wir so ein Spiel nicht mehr sehen“, stellt der Coach klar. Neben der Frage, ob Benny Auer zurück kehrt, ließ der 34-Jährige ebenso die Besetzung der Viererkette offen. „Wir haben mit Tobi Feisthammel, Thomas Stehle und Seyi Olajengbesi drei Innenverteidiger. Zwei von ihnen werden spielen“, erklärte Hyballa, der den verletzten Herzig in Schutz nahm. „Wir haben die Gegentore nicht an ihm festgemacht.“

Der Mannschaftsbus macht sich am Samstagmorgen nach dem Training auf den Weg Richtung Fürth. In dieselbe Richtung geht es am Sonntag für mindestens 70 Fans, die ihre Tickets im Vorverkauf erworben haben. Karten sind am Spieltag noch an den Tageskassen vor Ort erhältlich. Für alle Daheimgebliebenen, die das Spiel dennoch gemeinsam mit anderen Alemannia-Fans anschauen wollen, öffnet der Klömpchensklub ab 12.30 Uhr seine Tore.

Die Bilanz gegen die SpVgg Greuther Fürth liest sich für die Alemannia negativ. Von 19 Meisterschaftsspielen gewann die Alemannia drei. Acht Partien entschieden die Fürther für sich und acht Partien endeten Unentschieden. Allerdings gewann die Alemannia beim letzten Auftritt am Ronhof mit 2:0.

Die Partie wird geleitet von Sascha Thielert. Ihm assistieren Malte Dittrich und Sven Jablonski. Vierter Offizieller ist Dominik Schaal.

Spieldaten

Aufstellung

SpVgg Greuther Fürth: Grün – Schröck (67. Haas), Kleine, Biliskov, Falkenberg – Pekovic, Sararer (60. Nehrig), Prib, N. Müller – Nöthe (60. Aleksic), Schahin / Trainer: Mike Büskens

Alemannia Aachen: Hohs – Feisthammel, Stehle, Olajengbesi, Achenbach – Kratz (77. Zdebel), Uludag – Höger, Junglas (85. Arslan), Stieber – Gueye (85. Auer) / Trainer: Peter Hyballa

Tore

1:0 Müller (6.), 1:1 Höger (55.)

Verwarnungen

  Schröck (42.),   Pekovic (50.),   Stehle (72.)

Ecken

6 / 6

Abseits

1 / 1

Schiedsrichter:

Sascha Thielert (Buchholz) – Malte Dittrich, Sven Jablonski, Dominik Schaal

Zuschauer:

8.250 (davon ca. 200 aus Aachen)

Wetter:

leicht bewölkt, 22 Grad

Tag der Elfmeter in Fürth

Starker Alemannia-Auftritt - Beim 1:1 in Franken sind beide Strafstöße fragwürdig

Zu einem gerechten 1:1-Remis kam die Alemannia bei ihrem zweiten Auswärtsauftritt in Folge bei der Spielvereinigung Greuther Fürth. Dabei hatte der Unparteiische einen nicht unerheblichen Einfluss auf das Endergebnis, denn er pfiff zwei fragwürdige Strafstöße. Zunächst in der sechsten Minute gegen die Schwarz-Gelben (Handspiel Stehle), dann zehn Minuten nach der Pause (Foul an Stieber).

Dreimal in Folge entschied sich Trainer Peter Hyballa samt Pokalspiel für die gleiche Anfangself. Beim zweiten Auswärtsauftritt der Saison wechselte Alemannias Coach allerdings kräftig durch. Vor Keeper David Hohs rückte Tobias Feisthammel auf die rechte Seite. Für ihn durfte Thomas Stehle nach langer Zeit wieder von Beginn an ran. Auch Seyi Olajengbesi kam nach seiner Verletzung zum ersten Saisoneinsatz in der Innenverteidigung. Auf der linken Seite begann wie gewohnt Timo Achenbach. Kevin Kratz startete auf der Sechser-Position vor der Abwehr, den rechten Flügel besetzte Marco Höger und den linken Alper Uludag. Für Tolgay Arslan rückte Manuel Junglas auf die „Zehn“ und agierte hinter dem neuen Sturmduo Babacar Gueye und Zoltan Stieber, der sich ebenso über sein Startelf-Debüt freuen durfte. Zudem stand Benny Auer zum ersten Mal in der laufenden Spielzeit wieder im Kader.

Bei der 0:3-Niederlage in Karlsruhe gerieten die Jungs vom Tivoli schon früh in Rückstand und auch bei den Franken ging es nicht gut los. Schiedsrichter Sascha Thielert hatte in der sechsten Minute im Strafraum ein Handspiel von Thomas Stehle gesehen, dem der Ball unglücklich aus kurzer Distanz an den Ellbogen prallte. Ohne Proteste seitens der Fürther zeigte der Unparteiische daraufhin überraschend auf den Punkt, von wo aus Nicolai Müller Hohs keine Chance ließ – 0:1 aus Sicht der Schwarz-Gelben. Erneut rannte man nun einem Rückstand hinterher, doch anders als in Karlsruhe ließ sich die Alemannia dieses Mal nicht beeindrucken und suchte den Weg nach vorne. Den ersten Torschuss notierte sich Hyballa in der 17. Minute, als Kratz es aus der Distanz versuchte. Fürths Schlussmann Max Grün bereinigte die Situation jedoch im Nachfassen.

Die Gastgeber wurden nun immer weiter zurückgedrängt, Alemannia übernahm mit schnellem Kombinationsspiel mehr und mehr die Kontrolle. Babacar Gueye setzte sich in der 28. Minute schön mit dem Rücken zum Tor gegen Falkenberg durch, doch seinen Schuss konnte Grün zur Seite abwehren. Das Team von Hyballa machte weiter Druck und zwang die Spielvereinigung immer wieder zu Fehlern im Spielaufbau, so auch in der 33. Minute, als Junglas den Ball eroberte, das Überzahlspiel zusammen mit Uludag allerdings nicht konsequent ausspielte.

Aus Sicht der Gastgeber war die Führung mittlerweile schmeichelhaft, denn es waren die Aachener, die deutlich mehr von der Partie hatten. Mit dem Angriffsspiel konnten die Alemannen zufrieden sein, doch die letzte Konsequenz fehlte vor dem Tor, wie auch in der 40. Minute, als Stieber Gueye mit einer Flanke bediente, dieser den Ball aber knapp über das Gehäuse setzte. Schließlich sollten dann auch die Jungs vom Ronhof vor der Pause noch ihre Chance haben: Ein langer Ball erreichte Müller, der nur knapp vor Hohs verzog (45.). Kurze Zeit später ging es für beide Teams in die Kabinen.

Zehn Minuten war die zweite Hälfte gerade einmal alt, da zeigte Schiedsrichter Thielert erneut auf den Punkt, und wieder fragten sich alle warum. Den Alemannen konnte es in dieser Situation jedoch egal sein, denn nun waren sie es, die aus elf Metern antreten durften, weil der Unparteiische ein Foul an Stieber gesehen hatte. Höger schnappte sich die Kugel und markierte mit seinem zweiten Saisontreffer den verdienten Ausgleich (55.). Die Aachener setzten ihren engagierten Auftritt in der Fremde fort und wussten mit konsequentem Pressing sowie schnell vorgetragenen Angriffen stets zu gefallen. Auch hinten stand man sicher und ließ nur wenig zu. Bei den Franken ging in der Offensive wenn überhaupt nur etwas über den agilen Torschützen Nicolai Müller, der es in der 60. Minute aus der zweiten Reihe versuchte, jedoch knapp verfehlte.

Mit der Dauer des Spiels neutralisierten sich beide Teams immer mehr, so dass Torchancen allmählich Mangelware wurden. Die große Gelegenheit zur Führung hatte in der 83. Minute einmal mehr Nicolai Müller, der nach einer Flanke von der rechten Seite völlig frei aus elf Metern zum Schuss kam – Hohs war jedoch auf der Hut und packte sicher zu. Hyballa brachte fünf Minuten vor Ende der Partie mit Tolgay Arslan und Benny Auer nochmals neuen Schwung in der Offensive, und das hätte sich beinahe gleich ausgezahlt: Ein Doppelpass zwischen den zuvor Eingewechselten schloss der türkische U21-Nationalspieler allerdings etwas zu harmlos ab, so dass Fürths Schlussmann Grün keine Probleme hatte (86.).

In den letzten Sekunden der Begegnung prallte der Ball bei einem Klärungsversuch erneut an den Arm von Kapitän Thomas Stehle, doch Schiedsrichter Thielert sah dieses Mal keinen Anlass zum Pfiff, obwohl die Fürther nun protestierten. Kurze Zeit später war Schluss und beide Mannschaften verließen mit einem gerechten Ergebnis den Platz.

Zum Spiel

Peter Hyballa: Die Mannschaft hat sich heute an die Absprachen gehalten, die wir getroffen haben. Wir wollten Stephan Schröck mit der Aufstellung von Zoltan Stieber als Linksaußen aus dem Spiel nehmen, das ist uns ganz gut gelungen. Auf der anderen Seite hatten wir ein paar Probleme mit hohen Bällen über unsere linke Abwehrseite. Beide Elfmeterszenen habe ich nicht genau sehen können. Wir haben besonders in der ersten Halbzeit sehr gut Fußball gespielt, was ja auch unser Credo ist. Am Ende hätten wir mit der Chance von Tolgay Arslan sogar noch gewinnen können, aber mit dem Punkt bei der starken Fürther Mannschaft bin ich zufrieden. Die Elf hat heute Spaß gemacht.

Thomas Stehle: Ich finde, wir haben hier bis zum 1:1 ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht. Danach haben wir ein bisschen aufgesteckt, sonst wäre hier vielleicht sogar noch mehr drin gewesen. Beim Elfmeter zum 0:1 kommt der Ball aus kurzer Distanz scharf in den Strafraum, und ich berühre ihn mit dem Arm. Ich versuche sogar noch, mich wegzudrehen. Die Szene würde ich gerne noch mal im Fernsehen anschauen. Aber wir haben danach sehr gut reagiert, speziell in der ersten Halbzeit war es ein starker Auftritt. Danach war es ein bisschen zerfahren, aber dass Fürth als Heimmannschaft noch mal kommt, war klar.

Zoltan Stieber: Ich hatte seit zwei, drei Tagen im Training das Gefühl, dass ich spielen könnte. Für mein Debüt in der Startelf war es ganz ordentlich, denke ich. Den Platz möchte ich natürlich jetzt gerne behalten. Beim Elfmeter kam ein Pass von Babs Gueye, glaube ich. Als ich geschossen habe, hat mich ein Fürther Spieler berührt. Der erste Elfmeter war schon eine 50:50-Entscheidung. In der Kabine haben wir uns gesagt, dass der Schiedsrichter eine ähnliche Situation für uns vielleicht auch pfeift.

Marco Höger: Spielerisch haben wir in der ersten Hälfte stark gespielt. Wir sind hierher gekommen, um nach drei Spieltagen vier Punkte zu haben. Das hätte heute auch klappen können, aber wir haben uns nicht komplett belohnt. Beim Elfmeter war ich mir sicher, ich hatte mir die Ecke schon vorher ausgeguckt.

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