Regionalliga West - Saison 2015/2016 - 8. Spieltag - Sonntag 13.09.2015  - 14:00 Uhr
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  • Infos zum Spiel in Köln

    Am Sonntag, 13. September 2015 spielt die Alemannia beim FC Köln II. Infos zu Tickets und Anreise gibt es hier.

    Das Spiel findet am Sonntag, 13. September 2015, um 14 Uhr im RheinEnergieStadion statt.

    Tickets: Karten sind noch bis Freitag 18 Uhr im Alemannia-Shop im Tivoli erhältlich. Auch an der Tageskasse werden noch einige hundert Steh- sowie mehr als genug Sitzplätze erhältlich sein. Sitzplätze kosten 10,50€ (nur Vollzahler). Stehplätze sind für 5,50€ (Vollzahler) bzw. 3,50€ (ermäßigt) zu haben. Rollstuhlfahrer haben inklusive Begleitperson freien Eintritt, ebenso Kinder unter sechs Jahren.

    Anreise: Die Strecke vom Tivoli zum RheinEnergieStadion ist 64km lang. Am Kreuz Köln-West folgt man der A1 in Richtung Dortmund/Düsseldorf und verlässt diese an der ersten Ausfahrt (Lövenich/Weiden/Junkersdorf). Am Ende der Ausfahrt biegt man rechts auf die Aachener Straße in Richtung Köln-Zentrum. Das Stadion liegt nach ca. 2km auf der rechten Seite.

    Es wird ein Fanbus zum Fahrpreis von 10 € eingesetzt. Abfahrt ist am Spieltag um 11:30 Uhr zwischen Tivoli und Eissporthalle. Anmeldungen sind unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de möglich. Es sind noch wenige Restplätze verfügbar.

    Auch der Fanklub Stolberger Tivoli Jonge bietet eine Busfahrt an, ebenfalls zum Fahrpreis von 10 €. Abfahrt ist um 11 Uhr in Breinig mit folgenden Zustiegsmöglichkeiten: 11.10 Uhr Büsbach, 11.20 Stolberg Eschweiler Straße, 11.30 Eschweiler West (Burger King), 12.00 alter Tivoli. Anmeldungen werden unter bustour@stolberger-tivoli-jonge.de entgegengenommen.

    Mit der Bahn fährt man bis zum Banhhof Köln-Ehrenfeld. Die Straßenbahnlinie 1 hält am RheinEnergieStadion, Verbindungen können unter www.bahn.de erfragt werden. Zu Stoßzeiten werden darüber hinaus Sonderbahnen zwischen Ehrenfeld und Stadion eingesetzt. Die Eintrittskarte gilt am Spieltag im Bereich des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) als Fahrkarte. Die günstigste Reisemöglichkeit mit der Bahn ist somit eine Kombination aus AVV-Gruppentickets und Eintrittskarten.

    Adresse: RheinEnergieStadion, Aachener Straße 999, 50933 Köln

    Infos zum RheinEnergieStadion: Die U21 des FC Köln trägt ihre Heimspiele normalerweise im Franz-Kremer-Stadion aus. Die Partie am Sonntag findet jedoch im RheinEnergieStadion statt, in dem sonst die erste Mannschaft des FC Köln ihre Spiele austrägt.

    Das erste Müngersdorfer Stadion wurde 1923 eröffnet und 1975 durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. Das Stadion in heutiger Form entstand zwischen 2002 und 2004. In der Saison 2004/05 trug die Alemannia dort ihre Heimspiele im UEFA-Cup aus. Die Kapazität beträgt 49.968 Plätze.

    Für Gästefans ist der Stehplatzblock der Nordtribüne geöffnet, der auch bei Profispielen als Gästeblock dient, außerdem die Sitzplatzblöcke N15 und N16 im Oberrang.

    Fanutensilien: Erlaubt sind Zaun- und Schwenkfahnen sowie Trommeln (einseitig einsehbar). Nicht erlaubt sind Doppelhalter und Blockfahnen.

    Sonstiges: Rund um das RheinEnergieStadion gilt ab drei Stunden vor Spielbeginn bis drei Stunden nach Spielende ein durch das Ordnungsamt verhängtes Verbot für Glasflaschen und Getränkedosen. Stark alkoholisierten Personen wird der Zutritt zum Stadion verwehrt. In den Fahrzeugen der Kölner Verkehrsbetriebe AG gilt ein grundsätzliches Verzehrverbot für Speisen und Getränke.

„Die Chance, es sofort wieder gutzumachen“

Alemannia Aachen zu Gast bei der U21 des 1. FC Köln

Mit dem Gastspiel bei der U21 des 1. FC Köln endet für die Alemannia die zweite englische Woche in der noch jungen Spielzeit. Austragungsort für das kleine Mittelrheinderby ist am kommenden Sonntag, 13. September 2015, um 14.00 Uhr das RheinEnergieSTADION. Rund 2.000 Anhänger werden die Tivoli-Kicker in die Kölner WM-Arena begleiten.

„Der Frust nach dem Schalke-Spiel war deshalb so groß, weil die Niederlage so unnötig war“, ließ Christian Benbennek seine erste Pflichtspielniederlage als Alemannia-Coach beim obligatorischen Mediengespräch vor dem Köln-Spiel Revue passieren. „Wir wissen, was wir nicht gut gemacht haben. Aber es waren auch Situationen dabei, die ordentlich waren.“ In einem Videostudium wurden die Dinge aufgearbeitet. Die Niederlage wurde danach ebenso abgehakt wie die Siege zuvor.

Die nächste Aufgabe lautet Köln, wo die Alemannia erneut eine U-Mannschaft erwartet. „Wir haben die Chance, die Sache gegen einen ähnlichen Gegner sofort wieder gutzumachen“, sagt der Aachener Trainer. „Am Ende liegt es an uns, wie wir ins Spiel reinkommen.“ Ein wesentlicher Faktor werden die Bereitschaft, an die Grenzen zu gehen, und die nötige Aggressivität sein. „Die Mannschaft kann beweisen, dass sie es besser kann und zu Recht da oben hingehört.“

Die jungen Geißböcke kamen am letzten Wochenende nach zuvor drei Remis und zwei Niederlagen zu ihrem ersten Saisonsieg. Dabei bewies die Truppe von Martin Heck in Ahlen Moral und drehte einen Zwei-Tore-Rückstand im Schlussspurt noch zu einem 3:2-Erfolg. Beim Tabellenfünfzehnten müssen die Alemannen auf Kapitän Aimen Demai verzichten, der ebenso wie Felix Korb aufgrund eines grippalen Infekts nicht mitwirken kann. Ansonsten sind beim sechsten Aachener Spiel innerhalb von nur 22 Tagen alle Akteure einsatzfähig.

Die U21 des 1. FC Köln und Alemannia Aachen treffen am Sonntag, bereits zum elften Mal aufeinander. Mit bisher sechs Siegen haben die Kaiserstädter in der Bilanz die Nase vorn. Dreimal siegte der Nachwuchs aus der Domstadt und eine Partie endete unentschieden. Rund 800 Karten konnten im Vorverkauf im Tivoli abgesetzt werden. Das Spiel steht  unter der Leitung von Dr. Lennart Brüggemann aus Mesum. An den Außenlinien wird er von Dr. Michael Negri und Bernd Westbeld unterstützt. Per Live-Ticker (www.alemannia-aachen.de/ticker) berichtet die Alemannia ab 13.30 Uhr rund um das Duell in Köln-Müngersdorf.

Spieldaten

Aufstellung

1. FC Köln II: Mesenhöler – Klünter, Maroh, Hübers, Scepanik – Laux, Hoffmann – Cueto (90+3. Mabanza), Hartel (73. Budimbu), Kühlwetter – Exslager (90+2. Capkin) / Trainer: Martin Heck

Alemannia Aachen: Sprint – Winter, Hackenberg, Löhden, Vrzogic – Propheter, Staffeldt – Müller (65. Gödde), Zieba (76. Dowidat), Graudenz (68. Ito) – Rüter / Trainer: Christian Benbennek

Tore

1:0 Exslager (10.), 1:1 Zieba (24.), 2:1 Cueto (64.)

Verwarnungen

  Hübers (61.),   Winter (71.),   Propheter (86.),   Scepanik (90.)

Ecken

5 / 7

Schiedsrichter:

Dr. Lennart Brüggemann – Dr. Michael Negri, Bernd Westbeld

Zuschauer:

2.700 (davon ca. 2.000 aus Aachen)

Wetter:

bewölkt, 18 Grad

Alemannia geht in Köln erneut leer aus

Löhe und Ernst fehlen bei 1:2-Niederlage aus disziplinarischen Gründen

Die Alemannia hat den Sprung an die Tabellenspitze erneut verpasst. Bei der U21 des 1. FC Köln unterlagen die Schwarz-Gelben vor 2.700 Zuschauern im RheinEnergieSTADION, darunter über 2.000 mitgereisten Fans aus Aachen, mit 1:2 (1:1). Es war die zweite Aachener Niederlage gegen den Nachwuchs eines Bundesligisten in Folge.

Maciej Zieba war bei der Alemannia für den erkrankten Aimen Demai in die Startelf gerückt. Außerdem nahmen Frederic Löhe und Dominik Ernst nur auf der Bank Platz, weil sie zu Beginn des Abschlusstrainings am Vortag nicht auf dem Vereinsgelände waren. "Die Spieler haben mir keine andere Wahl gelassen", kommentierte Christian Benbennek die disziplinarische Maßnahme. Philip Sprint und Nils Winter standen als Ersatz bereit. Nach fünf Minuten hatte Aachens Schlussmann die erste Bewährungsprobe zu meistern, als er einen Schuss von Kühlwetter aus 18 Metern zur Seite abwehren konnte. Weitere fünf Minuten später musste der Ex-Berliner seinen ersten Pflichtspiel-Gegentreffer im Alemannia-Dress hinnehmen. Seine Vorderleute  bekamen eine Hereingabe von der rechten Seite nicht aus der Gefahrenzone und FC-Profi Exslager vollendete aus zehn Metern volley zum 1:0 ins linke Eck (10.). Die Alemannen kompensierten den Rückstand gut und fanden danach besser in die Partie. In der 20. Minute konnten auch die Gastgeber den Ball nicht entscheidend klären. Zieba zog aus dem Getümmel ab, doch ein Abwehrbein lenkte das Leder noch zur Ecke. Die anschließende Hereingabe köpfte Löhden knapp vorbei. Die nächste Aachener Kombination führte zum Erfolg. Graudenz passte zu Müller, der im Strafraum auf Zieba weiterleitete. Bei seinem Startelfdebüt hatte der Pole die Ruhe und schob das Leder zum 1:1-Ausgkeich ins rechte Eck (24.). Die Schwarz-Gelben blieben am Drücker. Rüter wurde nicht attackiert und konnte aus 18 Metern abziehen. Der Ball klatschte an den linken Pfosten  (30.).Nur zwei Minuten später enteilte der Aachener Angreifer der Kölner Hintermannschaft mit einem Solo aus der eigenen Hälfte. Laux nahm die Verfolgung auf und brachte Rüter 25 Meter vor dem Tor zu Fall. Schiri Dr. Brüggemann sah keinen Regelverstoß, ansonsten wäre es eine Notbremse gewesen (32.).

Nach dem Seitenwechsel ging die erste Gelegenheit auf das Konto des Vorjahres-Vizemeisters.Vrzogic nutzte bei einer Ecke den kollektiven Tiefschlaf der jungen Geißböcke und spielte Graudenz am kurzen Pfosten an, der an FC-Keeper Mesenhöler scheiterte (53.).Auf der Gegenseite wurde  Cueto wird von der linken Seite blank gespielt. Sein Schuss aus acht Metern konnte im letzten Moment abgeblockt werden, ehe Kühlwetter im Nachsetzen über das Tor hämmerte (57.). Die erhoffte Signalwirkung blieb bei diesem Warnschuss aus. Nur vier Minuten später verlor Hackenberg ein Laufduell gegen Cueto, der aus 25 Metern abzog. Sprint stand etwas zu weit vor seinem Tor, kam nur mit einer Hand ran und konnte nicht verhindern, dass die Kugel hinter ihm über die Linie kullerte - 2:1 (64.). Aachen antworte mit Zieba, der im Anschluss an eine Ecke aus dem Hinterhalt knapp links vorbeizielte (66.). Ito kam in die Partie und fügte sich gleich gut ein. Seine Hereingabe von der rechten Seite nahm Gödde am kurzen Pfosten mit vollem Risiko direkt - das Leder ging einen Meter drüber (69). Den Schwarz-Gelben rannte im Dauerregen die Zeit davon. Christian Benbennek beorderte den kopfballstarken Propheter in den Angriff beordert. In der Nachspielzeit hatte der eingewechselte Dowidat noch den Ausgleich auf dem Fuß. Nach einer Kopfball-Stafette von Löhden und Propheter schoss der Linksfuß aber aus 17 Metern einige Zentimeter links vorbei (90+4.). „Wir hatten uns sehr viel vorgenommen für dieses Spiel. Leider sind wir nach dem 2:1 nicht mehr rangekommen“, sagte Christian Benbennek nach der Partie und mahnte an: „Wenn du als Kollektiv Erfolg haben willst, sind Disziplin und Teamgeist ein ganz wichtiger Faktor.“

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