Regionalliga West - Saison 2015/2016 - 9. Spieltag - Freitag 18.09.2015  - 19:00 Uhr
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  • Infos zum Spiel gegen Rödinghausen

    Am Freitag (18.9.) um 19 Uhr trifft die Alemannia auf den SV Rödinghausen. Hinweise zu Ticketverkauf und Anreise gibt es hier.

    Am Freitag (18.9.) um 19 Uhr trifft die Alemannia auf den SV Rödinghausen. Hinweise zu Ticketverkauf und Anreise gibt es hier.

    Tickets: Karten sind Donnerstag und Freitag im Fanshop am Tivoli sowie bis Freitag 14:30 Uhr im Internet unter www.alemannia-tickets.de erhältlich. Eine Übersicht weiterer Vorverkaufsstellen findet sich hier.

    Verfügbare Blöcke: Geöffnet sind die Blöcke O4 bis O6 auf der Osttribüne, der gesamte Bitburger Wall (S1 bis S6) sowie die Blöcke W1 und W2 auf der Sparkassen Tribüne . Für Gästefans ist der Bereich W3/W4 geöffnet.

    Kartenverkauf am Spieltag: Am Spieltag sind Tickets für Alemannia-Fans von 10 bis ca. 17:15 Uhr zum Vorverkaufspreis im Fanshop und ab ca. 17:30 Uhr an den Kassen im Nordosten und Südosten des Stadions erhältlich. Karten für Rollstuhlfahrer und für den Ehrenamtspass können an den Clearing-Stellen im Südosten gekauft werden. Ebenfalls im Südosten ist noch bis zur Halbzeitpause eine Spätkasse geöffnet. Die Schiedsrichterkasse befindet sich im Nordwesten und ist von ca. 18 Uhr bis 18:45 Uhr geöffnet, es werden dort Karten für den Block S6 ausgegeben.

    Hinterlegungen: Hinterlegte Karten können wahlweise bis Freitagmittag im Fanshop oder am Spieltag ab ca. 17 Uhr bis kurz vor Anpfiff am Info-Point an der Südwestecke des Stadions (zwischen Stehplatz und Parkhaus) abgeholt werden. Nach Anpfiff bis zur Halbzeit können hinterlegte Karten an der Spätkasse im Südosten abgeholt werden.

    Gästefans: Karten für den Gästebereich W3/W4 sind in ausreichender Anzahl an der Tageskasse erhältlich. Der Eingang befindet sich an der nordwestlichen Ecke des Stadions.

    Anreise / Parken: Informationen zu PKW-Parkplätzen finden Sie auf den Seiten der APAG: http://www.apag.de/aktuelles/parken-bei-den-alemannia-heimspielen Ab 16:30 Uhr setzt die ASEAG wie gewohnt Sonderbusse ein. Alle Dauer- und Tageskarten gelten am Spieltag als Fahrkarte zur Hin- und Rückfahrt mit AVV-Verkehrsmitteln.

    Stadionöffnung: Das Stadion öffnet um 17:30 Uhr. Nach Stadionöffnung ist der Fanshop nur noch von innen mit gültiger Karte erreichbar. Die Telefonhotline ist bis 13 Uhr erreichbar.

    Sonstige Hinweise: Am Fantreff sind Eintritts- und Buskarten für das Auswärtsspiel bei der SG Wattenscheid 09 (3.10.) erhältlich. Für das leibliche Wohl ist unter anderem der Klömpchensklub geöffnet.

„Der Erfolg der Mannschaft ist das Wichtigste“

Rödinghausen kommt als Spitzenreiter auf den Tivoli

Zum Auftakt des 9. Spieltags kommt es in der Regionalliga West am Freitag, 18. September 2015, zu einem Spitzenspiel. Die Alemannia empfängt als aktueller Tabellendritter den Spitzenreiter SV Rödinghausen. Anstoß auf dem Tivoli ist um 19.00 Uhr.

Nach zwei Niederlagen in Folge gibt es sicherlich einfachere Aufgaben, als sich mit dem derzeitigen Ligaprimus duellieren zu müssen. „Mit Rödinghausen kommt eine echte Spitzenmannschaft, die über ein starkes Umschaltspiel verfügt“, sagt Christian Benbennek. In den ersten sechs Partien sammelten die Alemannen 16 Punkte. „Da war sicher nicht nur Glück dabei. Ebenso wenig lag es zuletzt am Pech.“ Nun gilt es, die Situation anzunehmen und unbeirrt weiterzuarbeiten. „Wir müssen uns nur auf unsere Aufgabe fokussieren, um auf den Punkt da zu sein“, formuliert der Trainer seinen Anspruch.

Dabei wird es mit Sicherheit einige personelle Änderungen geben. Frederic Löhe und Dominik Ernst sind wieder erste Wahl, auch der zuletzt erkrankte Kapitän Aimen Demai spielt in den Planungen eine Rolle. „Wir haben im Training verschiedene Sachen ausprobiert“, sagt Benbennek, der zudem im vorderen Bereich einen Tausch erwägt. „Es kann durchaus sein, dass es im Einzelfall eine harte Entscheidung wird. Jeder muss sich in dieser Phase hinten anstellen. Der Erfolg der Mannschaft ist das Wichtigste. Wir werden die elf Leute auf den Platz schicken, von denen wir überzeugt sind, dass sie unseren Plan am besten umsetzen können und Rödinghausen zu besiegen.“

Zwischen Alemannia Aachen und dem SV Rödinghausen kommt es am Freitag zum dritten Vergleich. Die Bilanz spricht für die Schwarz-Gelben, die in der Vorsaison beide Aufeinandertreffen für sich entscheiden konnten. Für das Flutlichtspiel am Tivoli wurden bis Donnerstagnachmittag 5.900 Karten verkauft. Tickets sind im Alemannia-Shop am Tivoli, über die Hotline 01805 / 018011 (14 Cent pro Minute aus dem dt. Festnetz, Mobilfunkpreis maximal 42 ct/min), oder bis vier Stunden vor Anpfiff im Internet unter www.alemannia-tickets.de zu erwerben. Schiedsrichter Mitja Stegemann leitet die Begegnung. Die Assistenten Florian Heselmann und Michael Olligschläger komplettieren das Gespann.

Spieldaten

Aufstellung

Alemannia Aachen: Löhe – Ernst, Hackenberg, Löhden, Vrzogic (81. Zieba) – B. Müller, Demai, Staffeldt (62. Lünenbach), Dowidat (62. Maier) – Graudenz, Rüter / Trainer: Christian Benbennek

SV Rödinghausen: Schönwälder – Tünte, Kalkan, Leeneman, Langer – D. Müller – Jakubiak (85. Langemann), Bülter (90. Beermann), Siek – Höner (75. Madroch), Veselinovic / Trainer: Mario Ermisch

Tore

0:1 Siek (10.)

Verwarnungen

  Tünte (26.),   Müller (57.),   Hackenberg (75.),   Bülter (82.),   Madroch (87.),   Demai (90.+3)

Ecken

5 / 4

Schiedsrichter:

Mitja Stegemann – Florian Heselmann, Michael Olligschläger

Zuschauer:

8.700 (davon ca. 15 aus Rödinghausen)

Wetter:

wolkig, 18 Grad

Alemannia kann dritte Niederlage nicht abwenden

Benbennek-Elf rennt frühem Freistoß-Gegentreffer vergeblich hinterher

Die Alemannia ist zum dritten Mal in Folge leer ausgegangen. Gegen Spitzenreiter SV Rödinghausen unterlagen die Schwarz-Gelben am Freitagabend auf dem Tivoli mit 0:1. Das Tor des Tages fiel bereits in der 10. Minute durch einen Freistoß von Sören Siek. Trotz einer Leistungssteigerung nach der Pause konnte dieser Rückstand nicht mehr egalisiert werden.

Bei der Alemannia gab es insgesamt vier Änderungen in der Startformation. Neben Frederic Löhe und Dominik Ernst waren auch Aimen Demai und Dennis Dowidat wieder erste Wahl. Philip Sprint, Nils Winter, Jerome Propheter und Maciej Zieba blieben dafür auf der Bank. Nach zwei Niederlagen in Folge wollten die Schwarz-Gelben gegen den Tabellenführer vor heimischer Kulisse zurück in die Spur. Doch wie in Köln war es Minute 10, in der die Alemannen ins Hintertreffen gerieten. Siek zirkelte einen Freistoß aus 35 Metern halbrechter Position Richtung Aachener Tor. Der Ball ging vorbei an Freund und Feind, auch der irritierte Löhe kam nicht mehr ran und es hieß 0:1. Die Tivoli-Kickern antworteten mit einem Versuch von Müller aus 18 Metern abzieht. Der Dropkick ging jedoch knapp rechts am Tor vorbei (15.). Danach kamen die Gäste aus Ostwestfalen zu weiteren guten Möglichkeiten. Höner wurde von der linken Seite frei gespielt und konnte aus zehn Metern abziehen. Vrzogic warf sich im letzten Moment dazwischen und das Leder touchierte nur die Latte (22.). Nach einer guten halben Stunde hatte erneut Höner aus 16 Metern freie Schussbahn. Löhe war zur Stelle und parierte mit beiden Fäusten (31.). Auf der Gegenseite sorgte der Vizemeister noch einmal nach einer Standardsituation für Gefahr. Nach einer Linksecke von Vrzogic kam Löhden zum Kopfball. Erst wurde der Ball auf der Linie abgewehrt, anschließend wurde auch sein Nachschuss kurz vor dem Tor entschärft (35.). So ging es mit einem knappen Pausenrückstand in die Kabine.

Der Auftakt zur zweiten Hälfte verlief aus Aachener Sicht schwungvoller. Graudenz dribbelte sich in den Strafraum und wurde zu Fall gebracht. Die Fans sehnten einen Strafstoßpfiff herbei, doch Schiri Stegemann kam dieser Forderung nicht nach (55.). Dann flankte Ernst von rechts auf den zweiten Pfosten. Dowidat rauschte in den Ball, der jedoch deutlich drüber ging (61.). Es war die letzte Aktion des Linksfußes. Auch Staffeldt ging vom Feld, dafür kamen Lünenbach und Maier neu in die Partie (62.). Die Alemannia mühte sich um den Ausgleich. Müller legte sich das Leder im Strafraum auf den linken Fuß und zielte aus 14 Metern knapp am langen Pfosten vorbei (71.). Das Spiel ging in die entscheidende Phase. Rödinghausen lauerte auf Konter, die das Spiel vorzeitig hätten entscheiden können. Bülter lief alleine auf Löhe zu, doch der Aachener Keeper hielt seine Elf im Spiel (83.). Eine Minute später versäumte Veselinovic das 0:2, als er das Leder von der Strafraumgrenze knapp links am Tor vorbei schob (84.). Die Partie blieb spannend. Rüter setzte gegen seinen Ex-Klub zu einem Solo an und zog aus 20 Metern ab. Schönwälder war noch mit den Fingerspitzen dran und lenkte das Leder zur Ecke (88.). In der hektischen Nachspielzeit hielt es auch Löhe nicht mehr hinten. Die dritte Niederlage nacheinander konnte aber nicht mehr abgewendet werden. „Ich möchte mich bei unseren Fans bedanken, die uns trotz der Leistung in den ersten 45 Minuten über die komplette Spielzeit grandios unterstützt haben. Nach der Pause waren wir mutiger, doch am Ende fehlte die nötige Entschlossenheit“, sagte ein enttäuschter Christian Benbennek nach der Partie.